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Babys Ernährungsplan

Die ersten 18 Monate

Babys Ernährungsplan: Die ersten 18 Monate

Für einen gesunden Start ins Leben benötigt Ihr Baby in den ersten Monaten ausschließlich die Muttermilch. Sie liefert genau die Nährstoffe, die Ihr Baby für seine Entwicklung benötig. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Muttermilch in den ersten 6 Monaten die beste Nahrung.

Die in der Muttermilch vorhandenen Antikörper schützen das Baby außerdem in den ersten Wochen vor Infekten. Stillen ist aber auch für die Bindung zwischen Mutter und Kind von großer Bedeutung. Vor allem wenn innerhalb der Familie das Allergierisiko erhöht ist, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) im ersten halben Jahr Muttermilch als einzige Nahrung für den Säugling.

Das praktische an der Muttermilch: Sie ist immer verfügbar, richtig temperiert und hygienisch einwandfrei. Wie oft Ihr Baby trinkt, kann es selbstständig bestimmen. Richten Sie sich einfach nach den Bedürfnissen und dem Bedarf Ihres Babys. Keine Sorge: Sie können Ihr Kind mit Muttermilch nicht überfüttern.

Falls das Stillen nicht möglich sein sollte oder Mütter es nicht möchten, können sie auf industriell gefertigte Milchnahrung ausweichen. Speziell auf die Ernährungsbedürfnisse eines Neugeborenen abgestimmt, wird für die ersten Monate die sogenannte Pre-Milch empfohlen. Je nach Alter des Kindes ist die Milchnahrung von der Stufe 1 bis 3 erhältlich. Die Milchnahrung ist mit Vitaminen und Nährstoffen angereichert, die für die gesunde Entwicklung des Kindes wichtig sind.

Ernährungsplan

Von der Muttermilch zur Beikost

Frühestens zwischen Anfang des 5. und dem 7. Lebensmonats Ihres Babys können Sie ganz langsam mit der Beikost beginnen. Dabei richten Sie sich am besten nach den Bedürfnissen und dem Interesse Ihres kleinen Lieblings. Einige Kinder interessieren sich schon früh für das Essen der Eltern und möchten unbedingt probieren.

Andere Babys lassen sich partout nicht davon abbringen, Muttermilch bzw. Milchnahrung aus dem Fläschen zu trinken. Wie in vielen anderen Situationen mit Kindern gilt auch beim Essen: Haben Sie bitte Geduld mit Ihrem Kind und überstürzen Sie nichts.

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Ihr Kind anfangs nur zwei Löffel von seinem Brei essen möchte. Schon alleine für die Hand-Mund-Koordination brauchen die Kinder etwas Übung.
Das Prinzip der Beikost: Die Stillmahlzeiten Ihres Babys werden nach und nach durch drei Breimahlzeiten ersetzt.

Frühestens ab dem 8. Monat ist Ihr Kind dann so weit und kann schrittweise am Familienessen teilnehmen. Mit dem Beginn der Beikost haben junge Eltern viele Fragen: Mit welchem Brei beginne ich? Stille ich trotzdem weiter? Welches Gemüse gehört in den ersten Brei? Koche ich selber oder fütter ich fertige Gläschen?

Einen guten Überblick über eine optimale und nährstoffreiche Beikost für Ihr Baby liefert das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund. Anhand einer Ernährungstabelle erfahren Sie, welcher Brei für welches Alter geeignet ist.

Selber kochen oder fertige Babynahrung aus dem Gläschen?

Beim Start in die Beikost sind viele junge Eltern unsicher, ob Sie Ihrem Kind industriell gefertigte Babynahrung aus dem Supermarkt geben sollen oder ob sie täglich mit frischen Zutaten selber kochen. Der Vorteil der selbstgekochten Nahrung gegenüber den fertigen Gläschen: Sie haben die Kontrolle darüber, welche Zutaten in Ihrem Babybrei landen.

Außerdem bestimmen Sie selbst, welche Gewürze wie zum Beispiel Salz oder Kräuter Sie in welcher Dosierung in Babys Brei geben. Einige Babygläschen sind mit Zutaten wie Salz, Pfeffer oder Zwiebeln für kleine Kinder völlig überwürzt. Ein weiterer Vorteil bei selbstgekochter Babynahrung ist, dass der Geschmack durch die wenigen ausgewählten Zutaten natürlicher ist.

Bei industriell gefertigter Babynahrung liegt der Vorteil darin, dass die Zutaten bei Marken wie zum Beispiel Hipp, Humana, Alete oder Holle aus streng kontrolliertem biologischen Anbau stammen und hygienisch einwandfrei zubereitet wurden.

Bei fertigen Babygläschen sollten Sie dennoch immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen: Nicht selten finden Sie dort einen für Kleinkinder zu hohen Gehalt an Zucker oder Eißweiß. Auch unerwünschte Aromen, Nüsse oder sogar Schokolade sind in einigen Brei-Gläschen oder in Instant-Brei zu finden.

Wenn Sie für Ihr Baby selber kochen möchten, sollten Sie darauf achten, Ihre Lebensmittel in Bio-Qualität zu kaufen. Das gilt vor allem für stark belastetes Obst und Gemüse wie zum Beispiel Gurken, Tomaten, Paprika, Salat und Weintrauben. Am besten ist es, wenn Sie frisches, saisonales Gemüse aus Ihrer Region kaufen.

Ein Tipp: Als Alternative zu frischem Bio-Gemüse eignet sich übrigens Tiefkühlware sehr gut. Gemüse wie Möhren, Spinat und Brokkoli werden erntefrisch eingefroren. Bei der Zubereitung müssen Sie jedoch darauf achten, dass das Gemüse nur leicht gedünstet und nicht lange gekocht wird. Nur so bleiben die wichtigen Vitamine und Nährstoffe für Ihr Kind erhalten.

Es ist völlig in Ordnung, zwischen Gläschen-Nahrung und selbstgekochtem Essen zu wechseln. Vor allem unterwegs sind die fertigen Mahlzeiten praktisch, weil Sie direkt aus dem Gläschen gefüttert werden können. Außerdem sind die Gläschen wesentlich hygienischer als zum Beispiel ungekühltes Essen, das Sie selber zubereitet haben.

Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei ab dem 5. Monat

Um Ihr Baby ganz langsam auf die neue und aufregende Welt der Nahrungsmittel vorzubereiten, beginnen Sie zunächst mit einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Dieser Brei ersetzt die Still- bzw. Milchmahlzeit am Mittag. Für einen behutsamen Start bereiten Sie zunächst einen Brei mit nur einer Gemüsesorte zu.

So finden Sie schnell heraus, was Ihr kleiner Schatz mag und noch viel wichtiger: Ob er auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagiert. Ideal für den ersten Gemüsebrei sind übrigens milde Gemüsesorten wie Möhrrübe, Pastinake, Kürbis oder Fenchel, die von Natur aus süß schmecken.

Babys essen diesen Brei sehr gerne, weil sie der Geschmack an die leicht süßliche Muttermilch erinnert. Blähende Gemüse wie zum Beispiel Bohnen sollte Sie lieber ganz von Ihrem Einkaufszettel streichen. Sie sind für Babys schwer verdaulich und können zu Bauchschmerzen führen.

Wenn Ihr Baby den Gemüsebrei gut verträgt, können Sie dem Brei nach einer Woche Kartoffeln hinzufügen und schließlich eine weitere Woche später ca. 30 g mageres Fleisch von Rind, Kalb, Geflügel oder Schwein. Da die eigenen Eisenreserven des Kindes nach etwa 4 bis 6 Monaten aufgebraucht sind, ist das im Fleisch vorhandene Spurenelement für die Entwicklung wichtig.

Tipp: Sie können bei der Zubereitung des Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breis viel Zeit sparen, indem Sie eine große Portion kochen. Kleine Portionen werden in einen Eiswürfelbehälter gefüllt und eingefroren. Für das Mittagessen müssen Sie die Portionen dann nur noch aufwärmen.

Der Milch-Getreide-Brei ab dem 6. Monat

Die Milchmahlzeit am Abend wird zwischen dem 6. und 8. Monat durch durch einen sättigenden Milch-Getreide-Brei ersetzt. Diesen Brei können Sie ganz leicht zubereiten: Sie rühren zunächst Milchpulver nach Packungsangabe an. Die Säuglingsmilch wird dann mit Instant-Getreideflocken und etwas Obstbrei bzw. Obstsaft vermischt. Für den Milch-Getreide-Brei werden glutenfreie Getreide-Flocken wie Hirse, Mais oder Reis empfohlen.

Dieser Brei ist ein hervorragender Eiweiß- und Calciumlieferant und wichtig für die Entwicklung der Zähne und Knochen. Es sind aber auch fertige Milch-Getreidebreie erhältlich, die Sie nur noch mit abgekochtem Wasser anrühren müssen. Bei diesen Breien sollten Sie jedoch unbedingt auf die Zutatenliste schauen: Dort versteckt sich häufig Zucker, Aromastoffe oder Zusätze wie Schokolade.

Der Getreide-Obst-Brei ab dem 7. Monat

Mit etwa 7 Monaten können Sie die letzte Milchmahlzeit mit einem Getreide-Obst-Brei am Vormittag ersetzen. Die Getreide-Flocken werden mit etwas Wasser angerührt und mit vitaminreichem Obst vermengt. Sie können Obstbrei aus dem Gläschen verwenden oder mildes Obst wie zum Beispiel Apfel, Banane oder Birne.

Auf Früchte wie Ananas, Mandarinen oder Orangen sollten Sie unbedingt verzichten. Durch den hohen Säuregehalt bekommen Kinder häufig einen wunden Po. Mit der Einführung des Getreide-Obst-Breis können Sie beginnen, Ihrem Baby zusätzlich Flüssigkeit zu geben. Ideal sind kalorienfreie Getränke wie Leitungswasser sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees.

Um ein für die Zähne schädliches Dauernuckeln zu vermeiden, geben Sie Ihrem Kind am besten einen Becher oder eine Tasse zum trinken.

Ab dem 8. Monat: Vom Brei zur festen Nahrung

Frühestens ab dem 8. Monat können Sie den Vormittags-Brei durch ein Brot ersetzen. Das Brot sollte fein gemahlen sei und keine großen Körner enthalten. Als Aufstrich eignet sich am Anfang dünne Margarine oder Butter, fettarme Wurst sowie vegetarische Brotaufstriche. Damit Ihrem Kind das Essen leichter fällt, schneiden Sie das Brot am besten in mundgerechte Stücke.

Auch Getreideflocken mit etwas zerdrücktem Obst eignen sich prima als Frühstück. Bei der Mittags-Mahlzeit wird der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei nun nicht mehr fein püriert, sondern nur noch grob mit der Gabel zerdrückt. So kann sich Ihr Kind langsam an stückige Nahrung gewöhnen.

Abends können Sie Ihrem Kind Brot mit fettarmer Wurst oder Frischkäse anbieten. Weiches oder geraspeltes Gemüse ist eine leckere und vitaminreiche Beilage. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund empfiehlt außerdem zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag. Dafür eignen sich kleine Obst- und Gemüseportionen, Müsli, Joghurt sowie knusprige Mais- und Reiswaffeln.

12. bis 18. Monat: Ausgewogene Kinderernährung

Nach dem 10. Monat können Sie Ihr Kind langsam auf das normale Familienessen umstellen. Statt mehrerer kleiner Portionen sollen sich die Kinder an drei große Hauptmahlzeiten und kleine Snacks zwischendurch gewöhnen. Vor allem lernt das Kind in dieser Zeit selbstständig mit seinen Händen zu essen und zu trinken.

Sie müssen die Mahlzeiten jetzt nicht mehr speziell für Ihr Kind zubereiten und können viele Lebensmittel ausprobieren. Sie sollten bei den gemeinsamen Mahlzeiten jedoch darauf achten, dass die Speisen nicht überwürzt sind. Vorsicht ist weiterhin bei stark blähenden Lebensmitteln geboten. Eine weitere Richtlinie: Kinder sollten ein- bis zweimal pro Woche Fleisch sowie ein- bis zweimal pro Woche Seefisch essen. Statt Nudeln aus weißem Mehl sollten Sie lieber häufiger die Vollkorn-Variante wählen.

Selbstverständlich können Kinder in diesem Alter zwischendurch auch eine Kleinigkeit naschen, wie zum Beispiel Kekse, Kuchen oder ein paar Gummibärchen. Sie sollten nur darauf achten, dass die Portionen nicht zu groß sind.
Kleinkindern im Alter von 1 bis 2 Jahren wird eine Trinkmenge von 600 ml am Tag empfohlen.

Am besten geben Sie Ihrem Kind Wasser oder ungesüßte Früchtetees. Aber auch gegen eine verdünnte Apfelschorle ist gelegentlich nichts einzuwenden. Streichen sollten Sie dagegen Getränke mit einem hohen Zuckergehalt wie in Limonaden oder puren Fruchtsäften.

Vorsicht bei diesen Lebensmitteln!

Ihr Kind kann mit einem Jahr schon viele Lebensmittel vertragen. Bei folgenden Nahrungsmittel sollten Sie aber vorsichtig sein: Ein absolutes Tabu in den ersten 12 Monaten ist Honig, da die Darmflora bei Säuglingen noch nicht vollständig ausgebildet ist. In dem Naturprodukt können Bakterien enthalten sein, die bei Kindern eine lebensbedrohliche Darminfektion, den sogenannten Botulismus, hervorrufen können.

Aufgrund der Verschluckungsgefahr sollten Sie Ihrem Kind kleine und harte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse, Johannisbeeren oder Sonnenblumenkerne nicht geben. Um schmerzhafte Blähungen zu vermeiden, verzichten Sie bei kleinen Kindern auf Hülsenfrüchte und Kohl.

Ernährungsplan für die ersten 18 Monate im Überblick

  • Von Geburt an bis 6 Monate ist Muttermilch bzw. Milchnahrung die beste Nahrung für Ihr Baby
  • Frühestens ab dem 5. Monat: Beikost-Beginn mit einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
  • Ab dem 6. Monat: Milch-Getreide-Brei
  • Ab dem 7. Monat: Getreide-Obst-Brei
  • Ab dem 8. Monat: Übergang vom Brei zur festen Nahrung
  • Nach dem 10. Monat langsame Gewöhnung an kindgerechtes Essen mit drei Hauptmahlzeiten und kleinen Zwischenmahlzeiten.

Tricks für die Ernährung von Kleinkindern

Manche Kinder entwickeln schon früh Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel. Wenn Ihr Kind ein kleiner Obst- und Gemüsemuffel ist, versuchen Sie doch einmal, die gesunden Nahrungsmittel hübsch auf einem Teller zu drapieren. Einem lustigen Gesicht aus Gurke, Tomate und Apfel kann (fast) kein Kind widerstehen.

Wenn Sie einen Mixer haben, können Sie milde Obstsorten auch einfach pürieren. Ein schönes Glas mit einem bunten Fruchtsaft und einem Strohhalm wirkt bei Kindern Wunder. Gemüse können Sie übrigens auch prima in einer pürierten Sauce oder in einer Suppe "verstecken".

Baby-led Weaning: Fingerfood statt Brei

Baby-led Weaning ist eine relativ neue Beikost-Variante und heißt so viel wie "Baby-geführte Entwöhnung". Statt Beikost in Breiform zu essen, sollen Babys von Anfang an entscheiden, was und wieviel sie essen möchten. Bei der BLW-Methode, die aus Großbritannien stammt, wird das Baby nicht gefüttert, sondern isst selbstständig handliche Obst- und Gemüsestücke.

Geeignet sind milde Gemüsesorten wie Mohrrübe, Kartoffeln und Pastinake. Als Ergänzung wird das Baby weiter nach Bedarf gestillt. Mit dem Baby-led Weaning kann wie mit der normalen Beikost ab dem 6. Monat begonnen werden.

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Flasche
Hallo mein Sohn 10 Monate alte, bekommt ( will ) alle 2 std die Flasche , Mittags bekommt er 200g Brei selbst gekocht und dann will er wieder 1-2 std später die Flasche, zwischen durch bekommt er auch mal ein Stück Apfel oder Fruchtgläser oder Hirsenringe aber nichts macht ihn satt ( er hat auch erst 2 Zähne) . Ich weiß leider nicht wie ich ihn dazu bekomme das er weniger Flaschen am Tag bekomm Bzw vom richtigen essen satt wird .. ( er schläft abends durch von 21-8 ) Daher meine Frage ob mir jemand tips geben kann wir es weniger wird ? Lg
Chantal
24.05.2017 23:12
Liebe Miriam,
vielen Dank für Ihre Frage. Schön, dass Sie sich um die die Ernährung Ihres Sohnes Gedanken machen. Eisenreiche Ernährung ist im ersten Lebensjahr sehr wichtig. Dieses muss nicht durch einen reinen Fleischbrei erfolgen. Getreidesorten, wie Hirse oder Amaranth in Verbindung mit Vitamin C -haltigen Obstsorten sind auch sehr gut geeignet. Viele Grüße, Hebamme Ina Ilmer
Hebamme Ina Ilmer
05.05.2017 11:18
Milch
Hi, habe das gelesen und da ich meinem Sohn auch keine Kuh Milch in dem Alter geben möchte und auch lange stille werde ich zb den breimit Mutter Milch machen. So muss man keine Pulver Milch extra holen
Kim
02.05.2017 21:15
frühstück
habe mal ne frage meine tochter 8motantw alt bekommt überhaupt keine milchflasche mehr sie bekommt zum Frühstück ne scheibe brot mit frischkäse leberwurst oder teewurst oder milchbrei kann sie den morgen nur brot essen oder muss sie sen noch milchbrei bekommen. lg Nicole
Nicole
21.04.2017 09:34
Mittagsbrei
Muss bei dem Mittagsbrei immer Fleisch bzw. Fleischersatz dabei sein oder kann es auch ein Gemüse /Kartoffelbrei sein? Unser Sohn ist 7 Monate alt. LG
Miriam
13.04.2017 14:32
Liebe Margarete,
vielen Dank für Ihre Frage, und schön, dass sie sich über die Ernährung ihres Kindes informieren und Gedanken machen. Die Umstellung auf die Flasche mit reiner Kuhmilch finde ich aufgrund des hohen Eiweißgehaltes für ein Kind unter einem Jahr ungeeignet. Grundsätzlich sollten noch mindestens zwei Milchmahlzeiten gegeben werden. Hierzu empfehle ich, wenn abgestillt wurde, Pre- oder 1er-Nahrung. Liebe Grüße, Hebamme Ina Ilmer
Hebamme Ina Ilmer
10.03.2017 10:31
Liebe Mariela,
Stillen ist das Beste, was Sie machen können. Ich würde so bei Ihrem Sohn eine Kuhmilch möglichst lange meiden und unbedingt nochmals mit dem Kinderarzt reden. Ich kann das so aus der Ferne nicht so gut beurteilen.
Dr. Verena Breitenbach
08.03.2017 11:09
Ernährung baby 8 Monate
Hallo, Unser Sohn ist acht Monate alt. Er isst am Tag alle drei Breie. Mitragsbrei mit Fleisch und Gemüse ca 12.30 220g / Nachmittags Obst Getreide ca16.00 Uhr / Abends Milch Getreide Brei 220g. Nachts stille ich ihn in der Regel einmal gegen 3/4 Uhr. Danach am morgen um 7 und um 10 Uhr wird er nochmal gestillt. Nun möchte ich abstillen. Wenn es geht möchte ich ihm kein Milchpulver geben! Was gibt es für eine Alternative? Obst Getreide Brei? Diesen bekommt er ja bereits am Nachmittag. Über eine Nachricht freue ich mich. Grüße
Margarete
05.03.2017 23:12
Kinder allergiegefahrde
Guten Tag, ich habe Kuhmilchallergie, deswegen bin ich nicht sicher wie ich die Milchbrei Obst vorbereiten soll, ich könnte Folgen Mich nehmen für mein Sohn (7 Monat)aber habe gehört und gelesen das solche Milch Verhaltensstorungs ist. Was können Sie mit empfehlen. Ich stille ihm und werde machen bis er ein Jahr alt wird.,deswegen weiß auch nicht ob Notwendig ist die Folgen Milch in dem Brei zu nehmen. Vielen Dank für Ihre Hilfe
Mariela
26.02.2017 12:18
Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Frage. Schön dass sie ihr Kind bestmöglich in seiner Entwicklung unterstützen möchten. Es gibt hierbei kein richtig und kein falsch. Manche Kinder überspringen das Krabbeln gänzlich und ziehen sich gleich hoch und möchten auf eigenen Füßen stehen oder sitzen ohne davor zu krabbeln. Lassen Sie ihrem Baby Zeit in seinem eigenen Tempo sich zu entwickeln und vorwärtszukommen. Sie sollten ihr Baby nicht hinsetzen wenn es dieses noch nicht selbständig und alleine kann um die Skelettmuskulatur nicht zu überfordern oder zu überbelasten. Alles Liebe , viele Grüße Hebamme Ina Ilmer
Hebamme Ina Ilmer
16.01.2017 12:39
Liebe Leserin
vielen herzlichen Dank für ihre Frage. Die Ernährung ihrer Enkelin hört sich abwechslungsreich und lecker an. Milchprodukte würde ich im ersten Jahr nicht in großen Mengen geben, da das Protein im Milchprodukt für Kinder sonst häufig die Menge übersteigt, die ein Kind im ersten Jahr konsumieren sollte. Quark ab und an sehe ich als unproblematisch- täglich definitiv zu viel. Viele Grüße, Hebamme Ina Ilmer
Hebamme Ina Ilmer
13.01.2017 10:22
Kann man schon b 8. Mont Quark geben..
Kann ich meiner 8 Monat jungen Enkelin mittags Nachmittag Quark mit Obst geben statt Brei .... morgens zwischen 5 -7.00 Uhr bekommt sie Milchflasche von Pre aptamil von Geburt an.. so gegen 9 - 9.30 Uhr ist sie ein halbes Brot abwechselnd mit Butter frischläse oder Leberwurst ...mittags mit Rindfleisch gekochtes Gemüse oder Spinat mit Fisch oder Ei ...
Oma
07.01.2017 00:02
Ernährung und Nerven behalten
hallo also ich habe 4 Tolle Jungs und von Kind zu Kind bin ich immer ein bischen schlauer und ruhiger geworden man darf sich nicht zu sehr auf alles verbeißen ( ab wann darf mein kind das und wann darf es dieses ) sie kennen ihr kind am besten kein Arzt und keine Internetseite kann und darf ihnen sagen wann sie was zu füttern haben klar weiß man das man mit dem zufüttern nicht vor dem 5ten Monat anfängt und das man keine Blähenden Sachen füttert . zwingen sie ihr Kind zu nichts, wenn es den Brei egal ob gläschen oder selbst gekocht nicht möchte geben sie ihm eben eine Flasche oder die Brust ihr Kind wird es ihnen schon mitteilen wann es soweit ist und so ist es auch mit anderen Dingen im Alltag einfach nicht verrückt machen lassen. Lassen sie ihr kind auch mal schreien wenn sie wissen das es keine Schmerzen hat, es passiert dem kleinen nichts wenn es im Bett liegt und schreit ( sie merken natürlich als Mama selber wenn sie hin gehen müssen) Holen sie tief luft und machen sie sich nicht abhängig, ansonsten schreit ihr kleines städig wenn es merkt mama kommt sofort und finden sie keine Ruhe mehr( und auch nicht immer gleich hoch nehmen das ist das schlimmste was sie machen können dann rennen sie die halbe Nacht mit ihrem Kind auf dem Arm durchs Haus und finden selber keine Ruhe mehr. Ihr kleines muss kerken das sie auch noch andere Dinge zu tun haben.Sie müssen ganz viel mit ihrem Baby reden das finden die kleinen immer Toll ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen das man nicht alles Lesen darf und auch nicht auf alles hören was andere sagen
Lucienne
10.12.2016 23:03
Wann neuer Brei hinzufügen
Hallo zusammen Mein Sohn s Essesnplan: 6:30 - 7:00: 240ml Milchnahrung: Aptamil 2 Folgemilch 11:00: Mittagsbrei (Meist 3 Gemüsesorten und sonst 2 Sorten Gemüsse mit 2x in der Woche Fleisch und 1x Fisch - ergibt ca. 200g - Rapsöl natürlich noch dazu) 15:00: Früchtebrei: Apfel mit Himbeere und Hirse-Getreide mit ReisBLA von Alnatura Zwischendurch was zum rumnaschen wie Zwiback oder Maispops von der Apotheke speziell für Babies ab 6 Monaten. 18:30 - 19:00: 240ml Milchnahrung: Aptamil 2 Folgemilch Nun wird es Zeit, weiterzufahren. Soll ich eine neue Mahlzeit hinzufügen oder Eine ersetzen? Ich finde, die Milch die er morgens und abends bekommt noch gut. Mag es ja selber auch - ein gutes Getränk zum Frühstück. Oder soll ich die Milch reduzieren und dafür um 9:00 Uhr ein Obstbfrei mit Getreideflocken anbieten? Oder soll ich schon damit beginnen ihm Brot zu geben? Was meint ihr. Ich bin keine Köchin bzw. koche selten, dass ich eher das Spezialgebiet meines Mannes, aber für den Kleinen möchte ich das gerne machen. Es ist mir bewusst, dass man es so machen soll wie es einem passt, aber bin total hingerissen. Aja, mit der Einführung der Beikost habe ich mit 5 1/2 Monaten angefangen. Scheinbar etwas spät, obwohl im Internet das Gegenteil behauptet wird. Ich freue mich sehr auf eure Antworten und bedanke mich schon imVoraus.
Debyy
21.11.2016 11:54
Liebe Leserin,
Es ist schön dass sie sich Gedanken zur richtigen Ernährung ihres Kindes machen. Grundsätzlich würde ich Ihnen empfehlen den Ernährungsplan ihres Kleinkindes ausgewogen und abwechslungsreich zu gestalten. Verwenden sie als eisenreiche Mahlzeit auch Hirse oder Amaranth - dieses kann gut als Fleischersatz verwendet werden. Auch Fisch sollte 1-2/ wöchentlich auf dem Speiseplan stehen. Tägliche Fleischmahlzeiten halte ich in diesem Alter zu häufig - die Belastung an tierischem Eiweiß zu hoch. Herzlichst und mit vielen Grüßen Hebamme Ina Ilmer
Hebamme Ina Ilmer
13.07.2016 10:08
Fleisch
Hallo zusammen, Ich habe eine Frage - wie viel Fleish soll ein 13 Monate alt Kind zu essen? Ist täglich zu oft? Sind 80 Gram zu viel? Was für ein Gefahr gibt es? Danke
Mama
08.07.2016 20:32
Liebe Christine,
im ersten Lebensjahr sollten Ihre Kinder noch mind. 2 Milchmahlzeiten trinken - hierzu würde ich Pre-Nahrung empfehlen. Kuhmilchprodukte, wie z.B. Käse oder Joghurt sind in kleinen Mengen auch unter einem Jahr kein Problem. Als Flaschennahrung würde ich allerdings noch keine Kuhmilch, sondern, wie erwähnt, Pre-Nahrung geben! Ab einem Jahr kann dann auf Kuhmilch umgestellt werden. Weg muss die Flasche erstmal nicht. So lange Ihre Kinder danach verlangen und die Milch benötigen, würde ich sie ihnen auch geben. Manche Kinder wollen schon mit 1 Jahr keine Flasche mehr, andere trinken gerne noch mit 2 Jahren ihre Milch daraus, was völlig in Ordnung ist.
windeln.de
07.04.2016 09:41
ab wann keine Flaschen Mahlzeit mehr
Hallo, Meine Zwillinge bekommen in 24 h noch 2- 3 Flaschenmahlzeiten..die Nachmittags Flasche werde ich jetzt auch noch ersetzen m brei. Dann bleiben noch 2. Eine morgens 08.00 u eine nachts. Sie werden jetzt 7 Monate. Ab wann muss d Flasche weg? Wasser wird zur Zeit nur schluckweise zum mittag u abend essen getrunken. Kann ich die Milch mit h Milch i d Flaschen ersetzen? H Milch vertragen sie, denn der Abendbrot wird m h Milch zubereitet. Danke
Christine
06.04.2016 05:45
Frau
Dass Kinder Fleisch essen müssen da ihre Eisenreserven verbraucht sind ist völliger Unsinn! Außerdem gibt es auch viele Gemüsesorten die Eisen enthalten und viel gesünder sind als Fleisch! Eine Studie zeigte das voll gestillte Kinder auch nach dem 10. Monat noch keine Mangelerscheinungen an Eisen zeigten. Desweiteren widerlegte die Studie das der Eisenwert durch das verzehren von Fleisch in der Beikost nicht anstieg!!! Bin keine vegetarien,aber schaut euch doch mal selbst die meisten Baby's an,da müssen die Eltern ja bitten und betteln das ihre Kinder Fleisch essen... Und wieso? Weil sie Instinktiv wissen das sie es garnicht brauchen!
Janet R.
26.02.2016 15:45
Liebe Anna,
Grundsätzlich ist es natürlich vernünftiger wenn Kinder unter 4 Jahren keine Süßigkeiten bekommen. Wenn aber nur sehr selten mal eine Kleinigkeit gegeben wird, dann ist dies nicht schlimm. Wichtig ist nur, das dies nicht zur Regel wird. Liebe Grüße, Dein windeln.de Team
windeln.de
22.10.2015 10:36
Was denn nu?
In Ihrem Artikel zu Kleinkindern und Süßigkeiten wird empfohlen Kindern unter 4 Jahren keine Süßigkeiten anzubieten. In diesem Artikel wiederum ermutigen Sie Eltern dem 12 Monate altem Kind Gummibärchen und Kekse vorzusetzen, nach welchen es noch nicht einmal in der Lage ist zu fragen.
Anna
14.10.2015 22:40

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