Bindehautentzündung | Windeln.de

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Bei einer Bindehautentzündung, die durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden kann, ist neben der möglichen Anwendung von Augentropfen, kühlenden Umschlägen und Muttermilch eine ärztliche Abklärung ratsam, um die richtige Behandlung festzulegen.

Dr. Anne Rother

Kinderärztin Anne Katrin Rothe ist Kinder- und Jugendärztin, die ihren Kindheitstraum verwirklicht hat. Ihr medizinischer Werdegang führte sie von Bonn und London über die Schweiz und die USA nach München.…

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Bindehautentzündung | Windeln.de

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Verklebte Augen, die tränengerötet sind, jucken und ein klebriges Sekret abgeben, deuten für erfahrene Mütter und Erzieherinnen sofort auf eine Bindehautentzündung hin. Nicht immer müssen von ihr beide Augen betroffen sein.


Wenn die Augen stark jucken

Obwohl eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) grundsätzlich als harmlose und leicht therapierbare Erkrankung gilt, ist sie teilweise sehr ansteckend. Eine Krankmeldung bzw. ein Fernbleiben von Kindergarten oder Schule in einem Zeitraum von zwei bis vier Tagen ist in solchen Fällen erwünscht und empfehlenswert.

Ursachen und Auslöser

Schon Neugeborene können eine Bindehautentzündung bekommen. Sehr oft stecken sie sich bei ihrer Mutter oder bei Geschwistern an. Die Ansteckungsgefahr geht in erster Linie von Viren und Bakterien als Verursacher der Konjunktivitis aus. Die Inkubationszeit liegt bei wenigen Tagen bis zwei Wochen.

Eine durch Allergene verursachte Bindehautentzündung ist nicht ansteckend. Sie entsteht häufig durch den Kontakt mit Hausstaubmilben und / oder Blütenpollen.

Auch Fremdkörper im Auge, Seife und Chlor in der Schwimmhalle, können eine sogenannte mechanisch-bedingte Augenentzündung auslösen.

Therapiemöglichkeiten

Die Behandlung einer Bindehautentzündung erfolgt je nach Ursache und Alter eines Kindes individuell. Bei allen Formen der Konjunktivitis kann es bei leichten Symptomen schon ausreichend sein, auf homöopathische Augentropfen zurückzugreifen. Diese schwemmen die Erreger einfach aus dem Auge und die Selbstheilungskräfte regulieren den Abbau des Entzündungsherdes.

Sind Bakterien die Ursache einer Bindehautentzündung hilft oftmals nur eine Antibiotika-Therapie. In Form von Augentropfen oder -salben wird der Wirkstoff auf bzw. in das betroffene Auge gebracht.
Bei Babys und Kleinkindern ist es oft sinnvoll, zu Augentropfen statt zur Salbe zu greifen. Augentropfen lassen sich meist besser handhaben und sind für die Kleinen angenehmer.

Kühle Augenpads lindern zusätzlich den Juckreiz, halten vom Augenreiben ab und wirken häufig auch entspannend. Muttermilch beinhaltet ebenfalls entzündungshemmende Stoffe und kann auf das betroffene Auge aufgetragen werden.

Für eine unterstützende homöopathische Behandlung der Bindehautentzündung, können Sie die Globuli Augentrost (Euphrasia) nutzen. Auch das Trinken von Tee aus der Heilpflanze Augentrost hilft vielen Betroffenen. Häufiges Händewaschen verhindert zudem das Ansteckungsrisiko immens.

Lieber zum Arzt

Trotz eines oftmals leichten Krankheitsverlaufs, sollten Sie mit einer Bindehautzündung zur Sicherheit einen Kinderarzt konsultieren. Dieser kann die Ursache (viral, bakteriell, allergische Reaktion usw.) der Bindehautentzündung erkennen und gegebenenfalls die geeigneten Medikamente verschreiben.

© lightkeeper

Fazit

  • Eine Konjunktivitis wird entweder durch Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder (sehr selten) Pilze oder durch Allergien, Fremdkörper oder chemische Reizungen hervorgerufen.
  • Symptome: starke Rötung der Augen, Abgabe von Sekret und Tränenflüssigkeit
  • Halten die Beschwerden länger als zwei Tage an, sollte man einen Arzt aufsuchen
  • Eine Bindehautentzündung, die durch Bakterien oder Viren hervorgerufen wird, ist sehr ansteckend!
Tipps von Kinderärztin Dr. Anne Rothe
  • Zum Reinigen der Augen bzw. Entfernen des eitrigen Sekrets, sollte mit einem feuchten Lappen von außen in Richtung Nase ausgewischt werden.
  • Außer den Medikamenten, wie zum Beispiel Augentropfen oder Salben, sollte nur sauberes Wasser mit den Augen in Berührung kommen. Verwenden Sie keinen Kamillentee oder ähnliche Hausmittel.
  • Beim Verabreichen von Augentropfen sollte das Kind auf dem Rücken liegen und die Flüssigkeit in den inneren Augenwinkel getropft werden.
Arztgeprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

Dr. Anne Rother

Kinderärztin Anne Katrin Rothe ist Kinder- und Jugendärztin, die ihren Kindheitstraum verwirklicht hat. Ihr medizinischer Werdegang führte sie von Bonn und London über die Schweiz und die USA nach München.…

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Obwohl eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) grundsätzlich als harmlose und leicht therapierbare Erkrankung gilt, ist sie teilweise sehr ansteckend. Eine Krankmeldung bzw. ein Fernbleiben von Kindergarten oder Schule in einem Zeitraum von zwei bis vier Tagen ist in solchen Fällen erwünscht und empfehlenswert.

Ursachen und Auslöser

Schon Neugeborene können eine Bindehautentzündung bekommen. Sehr oft stecken sie sich bei ihrer Mutter oder bei Geschwistern an. Die Ansteckungsgefahr geht in erster Linie von Viren und Bakterien als Verursacher der Konjunktivitis aus. Die Inkubationszeit liegt bei wenigen Tagen bis zwei Wochen.

Eine durch Allergene verursachte Bindehautentzündung ist nicht ansteckend. Sie entsteht häufig durch den Kontakt mit Hausstaubmilben und / oder Blütenpollen.

Auch Fremdkörper im Auge, Seife und Chlor in der Schwimmhalle, können eine sogenannte mechanisch-bedingte Augenentzündung auslösen.

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Die Behandlung einer Bindehautentzündung erfolgt je nach Ursache und Alter eines Kindes individuell. Bei allen Formen der Konjunktivitis kann es bei leichten Symptomen schon ausreichend sein, auf homöopathische Augentropfen zurückzugreifen. Diese schwemmen die Erreger einfach aus dem Auge und die Selbstheilungskräfte regulieren den Abbau des Entzündungsherdes.

Sind Bakterien die Ursache einer Bindehautentzündung hilft oftmals nur eine Antibiotika-Therapie. In Form von Augentropfen oder -salben wird der Wirkstoff auf bzw. in das betroffene Auge gebracht.
Bei Babys und Kleinkindern ist es oft sinnvoll, zu Augentropfen statt zur Salbe zu greifen. Augentropfen lassen sich meist besser handhaben und sind für die Kleinen angenehmer.

Kühle Augenpads lindern zusätzlich den Juckreiz, halten vom Augenreiben ab und wirken häufig auch entspannend. Muttermilch beinhaltet ebenfalls entzündungshemmende Stoffe und kann auf das betroffene Auge aufgetragen werden.

Für eine unterstützende homöopathische Behandlung der Bindehautentzündung, können Sie die Globuli Augentrost (Euphrasia) nutzen. Auch das Trinken von Tee aus der Heilpflanze Augentrost hilft vielen Betroffenen. Häufiges Händewaschen verhindert zudem das Ansteckungsrisiko immens.

Lieber zum Arzt

Trotz eines oftmals leichten Krankheitsverlaufs, sollten Sie mit einer Bindehautzündung zur Sicherheit einen Kinderarzt konsultieren. Dieser kann die Ursache (viral, bakteriell, allergische Reaktion usw.) der Bindehautentzündung erkennen und gegebenenfalls die geeigneten Medikamente verschreiben.

© lightkeeper

Fazit

  • Eine Konjunktivitis wird entweder durch Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder (sehr selten) Pilze oder durch Allergien, Fremdkörper oder chemische Reizungen hervorgerufen.
  • Symptome: starke Rötung der Augen, Abgabe von Sekret und Tränenflüssigkeit
  • Halten die Beschwerden länger als zwei Tage an, sollte man einen Arzt aufsuchen
  • Eine Bindehautentzündung, die durch Bakterien oder Viren hervorgerufen wird, ist sehr ansteckend!
Tipps von Kinderärztin Dr. Anne Rothe
  • Zum Reinigen der Augen bzw. Entfernen des eitrigen Sekrets, sollte mit einem feuchten Lappen von außen in Richtung Nase ausgewischt werden.
  • Außer den Medikamenten, wie zum Beispiel Augentropfen oder Salben, sollte nur sauberes Wasser mit den Augen in Berührung kommen. Verwenden Sie keinen Kamillentee oder ähnliche Hausmittel.
  • Beim Verabreichen von Augentropfen sollte das Kind auf dem Rücken liegen und die Flüssigkeit in den inneren Augenwinkel getropft werden.
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