Allergien vorbeugen » Allergien bei Säuglingen vorbeugen

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Die Vormilch (Kolostrum) beim Stillen wirkt wie eine erste Impfung gegen Allergien. Ab dem vierten Monat kann Beikost in den Ernährungsplan integriert werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung und die Berücksichtigung äußerer Faktoren wie z.B. der Luftqualität sind für die Allergieprävention entscheidend.

Ina-Sophia Ilmer

Ina Ilmer ist eine leidenschaftliche Hebamme mit dem Wunsch, Frauen bei der Geburt zu unterstützen und Vorurteile abzubauen. Sie betreut Neugeborene…

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Wie beugt man Allergien bei Säuglingen vor? – Ernährung zur Allergieprophylaxe beim Säugling ist ein Thema, das in unserer heutigen Gesellschaft häufig gefragt wird. In meiner Tätigkeit als Nachsorgehebamme rate ich den Familien folgendes:


Stillen hat Goldstatus

Stillen als vollständiges Nahrungsmittel für die ersten 4 Monaten ohne die Zugabe von Tee, Wasser und Ersatznahrung, ist der beste Schutz vor Allergien. Muttermilch und insbesondere die Vormilch (Kolostrum) wird von mir immer als erste Impfung bezeichnet. Sie erhält Abwehrstoffe gegen Viren, Bakterien und körperfremdes Eiweiß. Wichtig: bei der Einführung der Beikost würde ich Ihnen das Stillen auf jeden Fall weiterhin empfehlen, somit werden Allergien vorgebeugt und die Verdauung ihres Babys angeregt.

Langsames Einführen der Beikost ab dem 4.Monat

Geben Sie Ihrem Kind Zeit! Ab dem 4. Monat kann, ab dem 7. Monat sollte die Zufütterung von Beikost erfolgen. Wenn ihr Baby Interesse am Essen zeigt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Nehmen Sie Ihr Baby schon früh mit an den Tisch. Von Mama lernt man am besten, was gut ist.

Meiden Sie keine Lebensmittel!

Ihr Baby ist am besten geschützt vor Allergien, wenn es früh Kontakt hat mit kleinen Mengen vieler verschiedener Nahrungsmittel. Der Körper kann sich so deutlich besser auf die feste Kost einstellen und Allergien werden vorgebeugt. So sollte z.B. Gluten und Fisch auf jeden Fall auf dem abwechslungsreichen Speiseplan Ihres Babys stehen.Auf die Menge kommt es an, liebe Eltern!

Äußere Faktoren

Nicht nur die Ernährung ist ein Thema im Bezug auf den Allergieschutz. Passivrauchen, Luftverunreinigungen und auch übertriebene Hygiene sind Auslöser, die Allergien begünstigen können. Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, sind weniger häufig mit Allergien belastet.

Hebammengeprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

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Ina Ilmer ist eine leidenschaftliche Hebamme mit dem Wunsch, Frauen bei der Geburt zu unterstützen und Vorurteile abzubauen. Sie betreut Neugeborene…

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Stillen als vollständiges Nahrungsmittel für die ersten 4 Monaten ohne die Zugabe von Tee, Wasser und Ersatznahrung, ist der beste Schutz vor Allergien. Muttermilch und insbesondere die Vormilch (Kolostrum) wird von mir immer als erste Impfung bezeichnet. Sie erhält Abwehrstoffe gegen Viren, Bakterien und körperfremdes Eiweiß. Wichtig: bei der Einführung der Beikost würde ich Ihnen das Stillen auf jeden Fall weiterhin empfehlen, somit werden Allergien vorgebeugt und die Verdauung ihres Babys angeregt.

Langsames Einführen der Beikost ab dem 4.Monat

Geben Sie Ihrem Kind Zeit! Ab dem 4. Monat kann, ab dem 7. Monat sollte die Zufütterung von Beikost erfolgen. Wenn ihr Baby Interesse am Essen zeigt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Nehmen Sie Ihr Baby schon früh mit an den Tisch. Von Mama lernt man am besten, was gut ist.

Meiden Sie keine Lebensmittel!

Ihr Baby ist am besten geschützt vor Allergien, wenn es früh Kontakt hat mit kleinen Mengen vieler verschiedener Nahrungsmittel. Der Körper kann sich so deutlich besser auf die feste Kost einstellen und Allergien werden vorgebeugt. So sollte z.B. Gluten und Fisch auf jeden Fall auf dem abwechslungsreichen Speiseplan Ihres Babys stehen.Auf die Menge kommt es an, liebe Eltern!

Äußere Faktoren

Nicht nur die Ernährung ist ein Thema im Bezug auf den Allergieschutz. Passivrauchen, Luftverunreinigungen und auch übertriebene Hygiene sind Auslöser, die Allergien begünstigen können. Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, sind weniger häufig mit Allergien belastet.

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