Babynahrung & Füttern


Unsere windeln.de Experten

  • Dr. Anne Hilgendorff

    Kinderärztin

  • Dr. Anja Kneller

    Gynäkologin

  • Dr. Anne Rothe

    Kinderärztin

  • Ina-Sophia Ilmer

    Hebamme


Passende Berater zum Thema Babynahrung & Füttern

Baby mit Babyflasche

Milchnahrung Berater

Muttermilch ist die beste und natürlichste Nahrung für ein Baby. Wenn Mama jedoch nicht stillen kann oder möchte, sollte sie auf spezielle Milchnahrung als Alternative zurückgreifen. Babymilch enthält alle Nährstoffe, die ein Säugling braucht. Bei einer großen Auswahl an Pre-Milch, Folgemilch und HA-Nahrung sowie einer Vielfalt an Herstellern ist die Entscheidung für eine Milchnahrung nicht leicht. Worauf es ankommt, erfahren Eltern und werdende Eltern in diesem Ratgeber.

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Baby mit Babyflasche

Babyflaschen Berater

Für Babys in den ersten Lebensmonaten ist Muttermilch die beste Nahrung. Doch wenn Mama mal nicht da ist oder aus anderen Gründen nicht selbst stillen kann, müssen Eltern auf Alternativen ausweichen: Selbst abgepumpte Milch oder Pre-Milch aus dem Fläschchen. Junge Eltern sollten sich deshalb mit der Beschaffenheit und den Einsatzmöglichkeiten von Babyflaschen auseinandersetzen.

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Magazinartikel zum Thema Stillen

Lachendes Baby hält Babyflasche in der Hand

Zwiemilch & Ernährung: Stillen und Fläschchen

Oft macht eine Kombination aus beidem das Baby satt und zufrieden - Zwiemilchernährung bedeutet, dass das Baby Muttermilch und Ersatznahrung bekommt. Dies kann die richtige Ernährungsform zum Glücklichsein von Mama und Baby darstellen.

Zum Artikel: Zwiemilch & Ernährung: Stillen und Fläschchen

Milchpumpe im Einsatz

Milch abpumpen

Unsere Tipps für stillende Mütter - Für viele stillende Mütter wird das Milch abpumpen während ihrer Stillzeit hin und wieder ein Thema. Damit können sie sich nämlich eigene Freiräume verschaffen. Trennungszeiten zwischen einer Mutter und ihrem Baby lassen sich ernährungstechnisch problemlos überbrücken.

Zum Artikel: Milch abpumpen

Baby mit Fläschchen

Abstillen

Abstillen - der Zeitpunkt dafür kommt irgendwann für jede Mutter und ihr Kind. Oft ist es mit recht widerstreitenden Emotionen verbunden. Viele Frauen wünschen sich zwar irgendwann, dass das Stillen nun sein Ende hat, damit endet jedoch auch eine sehr intime und deshalb wunderschöne Zeit mit ihrem Baby.

Zum Artikel: Abstillen


Nur das Beste: Babynahrung


Magazinartikel zum Thema Ernährung für Babys

Kind in Hochstuhl wird mit Babylöffel gefüttert

Beikoststart leicht gemacht

Etwa zu Beginn des sechsten Monats ist es soweit: Der Speiseplan des Babys wird abwechslungsreicher. Stück für Stück ersetzen nun verschiedene Breie einzelne Milchmahlzeiten. Mit der Einführung der Beikost geht der jüngste Sprössling einen wichtigen Schritt in Richtung Familienkost.

Zum Artikel: Beikoststart leicht gemacht

Babybrei und Babylöffel

Babynahrung warmhalten - zuhause und unterwegs

Babynahrung sollte warm sein - Sobald sich Hunger einstellt, muss die Babynahrung her. Welche Möglichkeiten gibt es, diese schnell in der richtigen Temperatur zuzubereiten? Darf sie auch vorbereitet und warmgehalten werden, ohne dass sich schädliche Keime bilden?

Zum Artikel: Babynahrung warmhalten - zuhause und unterwegs

Kind an der Brust der Mutter

Tipps zur Fläschchenzubereitung

Grundsätzliches zum Fläschchen zubereiten: Hygiene ist sehr wichtig - Was ist beim Fläschchen zubereiten zu beachten? Welche Nahrung ist die richtige? Ab wann und wie oft bekommt ein Baby das Fläschchen? Was müssen Sie unterwegs oder im Ausland beachten?

Zum Artikel: Tipps zur Fläschchenzubereitung


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Babynahrung für ein gesundes Heranwachsen

Mit der richtigen Babynahrung sorgen Eltern für einen gesunden Start ins Leben. In den ersten Lebensmonaten wächst der Körper besonders rasch und es folgt ein Entwicklungsschritt auf den anderen. Gleichzeitig ist die Darmflora noch nicht ausgereift. Stehen Eltern in der Drogerie vor den meterlangen Regalen mit Babynahrung, erscheint es ihnen oft sehr kompliziert, die optimale Nahrung für ihr Baby zu finden. Dabei gelingt eine ausgewogene und altersgerechte Ernährung mit einigen Tipps ganz einfach.

Muttermilch: Babynahrung de luxe

Die WHO rät allen Müttern, ihr Baby bis zum sechsten Lebensmona
t
zu stillen. Muttermilch versorgt das Kind mit der idealen Nährstoffzusammensetzung und kann das Allergierisiko senken. Zudem bieten die darin enthaltenen Antikörper wertvollen Schutz vor Infekten. Da Muttermilch beim Stillen stets die richtige Trinktemperatur aufweist und zusätzlich hygienisch einwandfrei ist, ist das Stillen für Mütter die beste Option. Möchten oder können Mütter aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen ihrem Kind nicht die Brust geben, ist hochwertige Milchnahrung die Alternative. Neugeborene erhalten Pre-Milch, später folgt Milchnahrung der Stufe 1 bis 3. Diese ist mit Vitaminen und Nährstoffen angereichert und unterstützt damit das gesunde Heranwachsen.

Umstellung auf Breikost

Im Alter von etwa einem halben Jahr zeigen die meisten Kinder allmählich Interesse an "richtigem" Essen. Dann ist es an der Zeit, nach und nach die Still- oder Fläschchenmahlzeiten durch Brei zu ersetzen. Dabei ist es okay, wenn das Baby zu Beginn nur ein oder zwei Löffel "probiert" und sich dann satttrinkt. Eltern sollten etwas Geduld haben und für die Umstellung mehrere Wochen oder Monate einplanen. Als erstes empfiehlt es sich, die Mittagsmahlzeit mit einem Gemüsebrei zu ersetzen. Von Natur aus süß, begeistern vor allem Gläschenzubereitungen mit Karotte, Kürbis, Fenchel und Pastinaken Babys Gaumen. Verträgt das Kind den Gemüsebrei gut, können Eltern nach einer Woche auf einen Gemüse-Kartoffel-Brei umsteigen. Diesen bieten HiPP, Alete und Co. zum Beispiel mit Karotten oder Spinat an.

Nach weiteren sieben Tage können Eltern Fleisch einführen. Die meisten Hersteller von Babynahrung setzen dabei auf Rind, Pute oder Hähnchen als wertvolle Eisenlieferanten. Ab dem sechsten Monat kommt der Milch-Getreide-Brei hinzu. Dieser sollte keinen Zucker oder künstliche Aromastoffe enthalten. Ab dem siebten Monat erweitert ein Getreide-Obst-Brei, wie ihn unter anderem [Bebivita oder Humana im praktischen Gläschen anbieten, am Vormittag Babys Speiseplan, bevor ab dem achten Monat langsam die Umstellung auf feste Nahrung erfolgen kann.

Da die Breimahlzeiten deutlich weniger Flüssigkeit als Milch enthalten, sollten Eltern während der Umstellungsphase auf eine ausreichende Trinkmenge achten. Kinder bis zu einem Jahr benötigen pro Tag etwa 500 ml Flüssigkeit.

Geeignete Getränke für Kinder sind:

Hinweise bei vegetarischer oder veganer Ernährung

Einige Eltern lehnen Fleisch und tierische Produkte aufgrund gesundheitlicher oder ethischer Bedenken ab und möchten auch ihr Kind von Anfang an vegetarisch oder vegan ernähren. Diese Ernährungsformen sind grundsätzlich möglich, jedoch müssen Eltern dann sehr bewusst darauf achten, dass keine Mangelerscheinungen auftreten. Du solltest dafür unbedingt einen Kinderarzt oder einen Ernährungsberater konsultieren.

Besonders auf eine ausreichende Zufuhr folgender Nährstoffe muss geachtet werden:

  • Eisen
  • B-Vitamine
  • Zink
  • Jod
  • Vitamin D
  • ungesättigte Fettsäuren
  • Eiweiß

Als alternative Quellen stehen für Eisen Vollkorngetreide wie Hirse, Amaranth und Quinoa sowie Spinat, Fenchel und Zucchini zur Verfügung.
Gut zu wissen: In Verbindung mit Vitamin C nimmt der Körper Eisen besonders gut auf. Eiweiß steckt in Hülsenfrüchten, Kürbis- und Sonnenblumenkernen. Vitamin B12 erhalten vegetarisch gefütterte Kinder aus Eiern und Käse. Bei veganer Ernährung sichern Supplements die Versorgung. Grundsätzlich können Eltern auch bei vegetarischer oder veganer Ernährungsweise zu praktischen Obst- und Gemüsegläschen greifen. Ebenso bereichern Getreideflocken den Speiseplan.

Ernährung von allergiegefährdeten Kindern

Ist in der Familie ein Allergierisiko vorhanden, sollte das Baby möglichst vier Monate lang voll gestillt werden. Alternativ empfehlen Ernährungsexperten HA-Nahrung. Danach dürfen Eltern Beikost einführen - möglichst langsam und behutsam, aber ohne bestimmte Lebensmittel zu meiden.

Erstlingsausstattung rund um Babys Ernährung

Bereits während der Schwangerschaft leistet ein Stillkissen gute Dienste. Außerdem benötigen Mütter, die stillen möchten, Still-BHs und Stilleinlagen. Wer vorhat, seinem Baby das Fläschchen zu geben, braucht vier bis sechs Milchflaschen sowie drei bis vier Sauger der Größe 1. Neben Säuglingsnahrung sollten Eltern vor der Geburt eine Flaschenbürste sowie eine Thermosflasche für abgekochtes Wasser anschaffen: Diese erleichtert das Füttern in der Nacht. Sehr praktisch sind außerdem ein Sterilisator für Flaschen und Sauger sowie ein Flaschenwärmer. Als Spucktuch kommen Mullwindeln zum Einsatz.

Noch mehr praktisches Zubehör

Eine Milchpumpe verschafft stillenden Müttern ein Stück Freiheit: So kann dein Kind auch dann Muttermilch erhalten, wenn du gerade nicht zu Hause bist. Der Übergang zur Breikost macht Kindern mit buntem Kinderbesteck und Kindergeschirr besonders viel Spaß. Trinkbecher und Trinkflaschen fördern die Selbstständigkeit. Da das Zubehör rund um die kindliche Ernährung direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, sollten Eltern auf Schadstofffreiheit achten. Hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung sorgen für eine lange Lebensdauer.

Aufbewahrung und Hygiene

Milchnahrung sollten Eltern stets frisch mit abgekochtem Wasser zubereiten. Ist die Milchnahrung einmal erkaltet, darf sie nicht mehr aufgewärmt werden. Andernfalls könnten sich darin gesundheitsgefährdende Keime vermehren. Aus demselben Grund müssen Eltern Fläschchen und Sauger nach jeder Mahlzeit gründlich sterilisieren. Du kannst sie in Wasser auskochen und an der Luft trocknen lassen oder einen Sterilisator benutzen. Breikost sollten Eltern nicht direkt aus dem Gläschen füttern, sondern stets nur die benötigte Menge entnehmen. Damit vermeidest du, dass Keime in den Brei gelangen, und können Reste für zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Babys Ernährung auf Reisen

Im Flugzeug ist Babynahrung im Gläschen am besten in einem Hartschalenkoffer im Begleitgepäck aufgehoben. Lediglich Nahrung für die ersten beiden Urlaubstage sollten Eltern im Handgepäck mitführen. Um Komplikationen am Check-in zu vermeiden, empfiehlt es sich, sich vorab über die Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft zu informieren. Reist die junge Familie in den Süden, sollten Eltern zur Zubereitung der Flaschennahrung kein Leitungswasser verwenden, da dieses oft stark gechlort ist. Besser greifst du zu abgepacktem stillem Wasser, das du fünf Minuten lang abgekocht hast.

Babynahrung im Überblick:

  • Muttermilch für einen optimalen Start ins Leben
  • Flaschennahrung mit idealer Nährstoffzusammensetzung als Alternative
  • Umstellung auf Breikost ab vier bis sechs Monaten
  • praktisches Zubehör für unkomplizierte Zubereitung und Hygiene

Häufige Fragen

Detaillierte Antworten auf weitere Fragen rund um Babynahrung findest du hier:

Milchnahrung

Babybrei