Impfen: Ja oder Nein?
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Testato ostetriche

Impfen: Ja oder Nein?

Kaum eine Frage erregt die Gemüter junger Eltern so sehr, wie die nach der Impfung für Ihr Baby. Soll ich mein Kind gegen alle Kinderkrankheiten "durchimpfen" lassen oder kann ich auf einige Impfungen auch verzichten? Da es in Deutschland keine Impfpflicht gibt, können Eltern selbst entscheiden, ob sie Ihr Kind impfen lassen möchten oder nicht.

windeln.de Redaktion
von windeln.de Redaktion
Fr, 07/04/2014 - 12:09 Mon, 11/13/2017 - 13:37

Bei vielen Eltern ist das Impfen ein großes Reizthema

Die Mehrheit entscheidet sich dafür: In Deutschland werden 90 Prozent der Kinder geimpft.

Mit einer Impfung kann Infektionskrankheiten im Kindesalter wie zum Beispiel Mumps, Masern und Keuchhusten vorgebeugt werden. Dazu werden dem Körper Krankheitserreger gespritzt, auf die er mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen reagieren kann. Der Körper bekämpft nun diese Erreger und stellt dabei Antikörper gegen die jeweilige Krankheit her.

Wenn der Körper das nächste Mal mit einem solchen Krankheitserreger in Kontakt kommt, wird dieser abgetötet, bevor er die Kinder krank machen kann.

Wie oft ein Baby oder Kleinkind geimpft werden muss, um eine Grundimmunisierung zu erreichen, hängt von dem jeweiligen Impfstoff ab.

Für viele Infektionskrankheiten gibt es Kombinationsimpfstoffe wie zum Beispiel Masern-Mumps-Röteln (MMR). Die Grundimmunisierung eines Kindes ist etwa mit 2 Jahren abgeschlossen.

Um den Impfschutz aufrecht zu erhalten, sind weitere Auffrischimpfungen nötig. Einen ausführlichen Impfkalender mit entsprechenden Empfehlungen gibt es vom Robert-Koch-Institut.

Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld ausführlich und scheuen Sie sich nicht, Ihren Kinderarzt auf das Thema Impfung anzusprechen.

Empfehlungen der Impfkommission

Bereits im Alter von 9 Wochen steht für Eltern die erste Entscheidung an: Laut der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts werden Säuglinge mit einer Sechsfach-Impfung gegen Kinderlähmung, Keuchhusten, Diphterie, Tetanus, Haemophilus influenza Typ b (Hib) und Hepatitis B geimpft.

Mit elf Monaten erfolgt die Grundimmunisierung gegen Masern, Mumps, Röteln und gegebenenfalls Windpocken in einer Drei- (MMR) bzw. Vierfach-Impfung (MMRW).

Im zweiten Monat steht auch die Impfung gegen Pneumokokken an, die Hirnhautentzündungen und Lungenentzündungen verursachen können. Außerdem wird ab dem 12. Lebensmonat eine Impfung gegen Meningokokken C, die eine bakterielle Hirnhautentzündung sowie eine Blutvergiftung auslösen können, von der STIKO empfohlen.

Folgenden Impfungen können zusätzlich durchgeführt werden, sind aber nicht dringend notwendig: Mit einer Schluckimpfung im Alter von 6 Wochen können Babys vor Rota-Viren geschützt werden, die für Durchfall und Erbrechen verantwortlich sind. Die Kosten werden jedoch noch nicht von allen Krankenkassen übernommen.

Außerdem können Kinder gegen den Grippe-Virus geimpft werden. Empfohlen wird diese Impfung jedoch eher Kindern, die an chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und durch die Grippe-Erkrankung zu sehr geschwächt werden würden.

Eine weitere Impfung, die auf Wunsch durchgeführt werden kann, ist die sogenannte FSME-Impfung, die vor der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis durch Zeckenbisse schützt. Diese Impfung wird Kindern empfohlen, die sich viel in der Natur aufhalten. FSME tritt in Deutschland vor allem in den südlichen Bundesländern auf.

Impfen: Pro und Contra

Auch wenn sich die typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Windpocken oder Röteln erstmal harmlos anhören, können sie für Kinder gefährlich werden. Kommt es zu großen Ausbrüchen dieser Krankheiten können Sie für Säuglinge oder Kinder mit geschwächtem Immunsystem sogar tödlich verlaufen.

Viele Kinderärzte empfehlen deshalb, Babys und Kinder gegen diese Krankheiten zu impfen.

Viele Eltern haben Angst, dass die Impfungen ihrem Kind schaden können. Dabei sind die modernen Impfstoffe heute für Babys und Kinder sehr gut verträglich und es kommt nur selten zu Nebenwirkungen.

Schwere Komplikationen und Krankheitsverläufe, die bei einer Kinderkrankheit wie zum Beispiel Masern oder Röteln auftreten können, sind wesentlich gefährlicher für das Kind und können zu Langzeitschäden führen. Dagegen sind die Risiken einer Impfung sehr gering.

Besonders tückisch sind Krankheitsverläufe, die erst Jahre nach der Erkrankung auftreten können: In extrem seltenen Fällen kann es erst sechs bis acht Jahre nach einer Masernerkrankung zu der sogenannten SSPE kommen. Sie führt zu einer schleichenden Zerstörung der Gehirnzellen und nach etwa zwei Jahren zum Tod.

Erkranken Frauen in der Frühschwangerschaft an Röteln, kann dies schwere Erkrankungen für das ungeborene Kind zur Folge haben.

Nachteile des Impfens und mögliche Impfschäden

Beim Impfen kann es aber auch gelegentlich zu Komplikationen kommen. Dabei muss zwischen der Impfreaktion und einem Impfschaden unterschieden werden: Zu den leichten Reaktionen kurz nach einer Imfpung gehören zum Beispiel Rötungen und Schwellungen im Bereich der Einstichstelle oder Fieber.

In seltenen Fällen können Impfungen bei Kindern jedoch auch schwere Reaktionen wie Abzesse, Krampfanfälle, einen allergischen Schock oder einen Atemstillstand bei Säuglingen auslösen. Im Vergleich dazu treten Impfschäden zum Teil erst Jahre nach der Impfung auf und können chronische Krankheiten oder bleibende Schäden hinterlassen.

Zu den Krankheitsbildern, die auftreten können, gehören zum Beispiel Nervenentzündungen, Hirnhautentzündungen, rheumatische Arthritis oder Multiple Sklerose. 
Außerdem stehen Impfungen in Verdacht, bei Kindern das Immunsystem zu schwächen und zu einer erhöhten Allergieanfälligkeit zu führen.

Warum sind Schutzimpfungen wichtig?

Impfen ist vor allem deshalb wichtig, um bestimmte Infektionskrankheiten weltweit ausrotten zu können. Auch wenn viele Krankheiten in Deutschland nicht mehr auftreten, ausgerottet sind sie deswegen nicht. Zum Beispiel gelten Zentralafrika, Nordindien, Pakistan und Afghanistan nach wie vor als Krankheitsherde für Polio. Reisende können das Virus also einschleppen und Nichtgeimpfte Kindern wie Erwachsenen anstecken.

Kinder vor dem Urlaub impfen

Wenn Sie mit Ihrem Kind in den Urlaub fahren, sollten Sie es gemäß den generellen Impfempfehlungen der STIKO geimpft haben. Eine Immunisierung gegen die gängigen Kinderkrankheiten sollte also unbedingt vorhanden sein. Denn: In vielen Ländern Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas sind Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Masern und Hepatitis noch weit verbreitet.

Darüber hinaus besteht bei Fernreisen in tropische Länder eine Impfempfehlung für Hepatitis A, die für Kleinkinder ab 1 Jahr zugelassen ist.

Der Erreger wird über Getränke und Lebensmittel übertragen. Der Schutz tritt etwa zwei Wochen nach der ersten Impfung ein. Bei Reisen in Entwicklungsländer sollten Eltern zusätzlich über eine Tollwut-Impfung nachdenken, die meistens von streunenden Hunden übertragen wird. Die gefürchtete Krankheit kann mit einem Biss, einem Kratzer oder nur über den Speichel übertragen werden.

Grundsätzlich sollten Eltern jedoch vor jedem Urlaub abwägen, ob ein exotisches Reiseziel zum Beispiel in ein Malaria-Risikogebiet mit kleinen Kinder unbedingt notwendig ist.

Generell gilt: Schauen Sie rechtzeitig in den Impfpass Ihres Kindes und informieren Sie sich über aktuelle Impfempfehlungen für das jeweilige Urlaubsland. Damit der Impfschutz vollständig wirken kann, müssen die Impfungen rechtzeitig durchgeführt werden. Während die Krankenkassen die Kosten für die empfohlenen Standard-Impfungen übernehmen, müssen Schutzimpfungen vor Fernreisen aus eigener Tasche bezahlt werden.

 

© Oksana Kuzmina - Fotolia.com

Zusammenfassung
Impfen ist bei vielen Eltern ein Reizthema
Kinderkrankheiten sind nicht harmlos
Robert-Koch-Institut gibt Impfempfehlungen
90 Prozent der Kinder in Deutschland werden geimpft
Impfen ist wichtig, um Infektionskrankheiten weltweit auszurotten
Nebenwirkungen bei Impfungen sind gering
Grundimpfungen im Urlaub sind wichtig
Vor Fernreisen rechtzeitig über Impfschutz informieren
Testato ostetriche

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

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Kommentare 16 Kommentare

19.11.2017

Tim

Hallo, das Thema Impfen ist echt ein total zu entscheidendes Thema es gibt einfach zu viel pro und contra zu diesem Thema.
Wir haben unsere Tochter nach 2 Monaten gegen steptokokken und Rotaviren impfen lassen. Sie hat beide gut vertragen , waren natürlich froh darüber.
Bei einem zweiten Kind würde ich die beiden Impfungen weg lassen weil nach langem lesen und umhören sind diese beiden Imfungen eigentlich überhaupt nicht notwendig.
Vor 4 Wochen haben wir die 6 Fach Impfung begonnen.
Verträglichkeit war auch zum Glück super. Wir haben den Impstoff genommen der schon länger auf den Markt ist , irgend welche neuen Stoffe wollten wir nicht ausprobieren an unseren kleinen.
Man muss immer für sich entscheiden was man fürs Kind braucht und was nicht. Und das lesen im Internet macht es einem nicht wirklich leichter. Und die Ärzte sind sich ja auch allle unterschiedlichster Meinung . Leider.

29.10.2017

Andrea

Impft eure Kinder...ich kenne keine Kinderkrankheiten.....schlimm das heute jeder machen kann was er will!!! Ich bin für eine Impfflicht! Hat keinem geschadet...auch im erwachsenem Alter.

21.11.2017

Rita

Gute Frau; 1. Warum glaubst du denn, gibt es keine Impfpflichtig, wenn es dich ach so toll sein soll? Richtig! Weil der Staat nicht die Berantwortung tragen will für das doch erheblich große Risiko der Nebenwirkungen mit lebenslangen Folgeschäden. So könnte er jährlich auf Summen in Milliardenhöhe verklagt werden. Auf diese Weise wird diese Weise wird die, mitunter folgenschwere Entscheidung auf die Eltern abgewälzt. Denn sollte etwas passieren, sagt man dann einfach: Man hätte ja nicht müssen und man habe sich ja dafür entschieden. So folgt 2. die Enscheidungsfreiheit, die wir uns hier erkämpft haben. Das jeder machen kann, was er für richtig hält. Es gibt bei dieser Entscheidung kaum richtig oder falsch, sonst wäre es keine so große Kontroverse. Wenn auch nur das geringste Risiko besteht, dass dein kleines Wesen mit nur wenigen Monaten durch eine Spritze, die du selbst veranlasst wohlmöglich einen lebenslangen Schaden zu ziehen bis hin zur geistigen und körperlichen Behinderungen, welche im Gegensatz zu den zu vermeidenden Krankheiten nicht behandelbar sind, dann ist es keinesfalls fahrlässig, sich das Ganze doch noch mal gut zu überlegen.

17.05.2017

Celina

Hallo, wir haben bald die U4 Untersuchung und da soll der kleine das erste mal geimpft werden...

29.03.2017

Alexander

Hallo mein Neffe hat seit einer 6fach Impfung bei der U4 schlimmste epileptische Abfälle. Er ist mittlerweile Erwachsen kann nicht lesen nicht schreiben braucht zu allem Hilfe beim Anziehen Toilettengänge Waschen usw. Es ist ein anerkannter Impfschaden.

01.02.2017

Anja

Hallo Sven. Ich bin auch total unschlüssig was das richtige ist, aber ich finde es schon sehr bemerkenswert von deinem Arzt das er davon abrät....Er verdient schließlich mit daran. Scheint ein sehr guter Arzt zu sein der auch hinter die Fassade schaut und an das wohl der Kinder denkt und nicht nur an sein Konto

31.01.2017

Nele

Liebe svenja, dein Arzt finde ich echt super so einen Kinderarzt hätte ich auch gerne. Ich kenne Leute in der pharmaindustrie. Die sagen selbst ihrem Personal das es sich nicht impfen lassen soll und gegen Grippe bei Erwachsenen schonmal garnicht!!!!! Und bei der schweinegrippe erst recht nicht soviel dazu! Und eine Frage sollte man sich immer stellen wer verdient am impfen und auch an den Folgen?

12.01.2017

Svenja

Hallo ihr lieben Eltern, Ich persönlich bin auch hin und hergerissen ... Mein Kinderarzträt vom impfen ab - seines Erachtens ist die Dunkelziffer der Impfschäden sehr hoch und die Impflobby will sich zum größten Teil bereichern und nicht wie oft dargestellt, dass bestmögliche für den Heranwachsenden. Dennoch überlege ich gewisse Dinge impfen zu lassen wenn mein Kind älter ist( in den ersten beiden Lebensjahre bildet sich das Nerven und Immunsystem- die sollte man wohl abwarten). Auch wenn mein Arzt abrät -Ps. Laut seiner Auskunft verdient er ab dem 20. jeden Monat nix mehr da ihm die Gelder der Pharmaindustrie fürs Impfen fehlen. Seine Motivation liegt wohl woanders . Lg

26.11.2016

Katarina

Also ich hab echt viel jetzt über Impfungen gelesen,es ist immer wichtig wenn man sich für oder gegen impfen entscheidet 100 Prozent dahinter zu stehen,aber andere anfeinden nur weil sie eine andere Meinung haben Michael ist nicht nett ...es is leider so ,wie als ob man sich zwischen Krebs oder Colera entscheiden müsste .Denn impfen und nicht impfen ist beide nicht ohne Risiko.Natürlich wird hier mit Angst der Eltern Geld verdient aber Anette , nicht alle sind in der Lage mit dieser Angst Lebenlang zu Leben dass ihren Kindern was zustoßen könnte , es sind nicht schlechte Eltern.Am Ende ist es Schicksal was entscheidet

20.09.2016

Daniel

Kurz und bündig. Hätte nur eines deiner sieben Kinder einen massiven Impfschaden, würdest du mit Sicherheit diese Meinung nicht mit Aggressionen allen Lesern aufdrängen wollen. Das schlimme ist nicht deine Meinung, nur mit welchem herrschen Ton du versuchst sie und das einzige rechte Licht zu rücken. Meine Meinung - Leben und leben lassen.

17.06.2016

Anne

Hallo ihr lieben tollen Mamas die ihre Kinder lieben. Ich bin eine werdende Mama die sich einen groben Überblick verschaffen möchte und vielen Dank das gibt dieser Artikel super her. :) klar kann jedes Thema und jedes Risiko ausführlicher recherchiert werden aber dann wäre es für mich zu viel des Guten als erster Eindruck. Ihr habt alle in die eine oder andere Richtung euch belesen. Durch meine Arbeit kenne ich auch die Theorie das Impfungen Autismus auslösen können sollen, die ich persönlich zu den Verschwörungstheorien zähle. Ich denke wir alle wollen nur das beste für unsere Kinder und ob ein Kind nun geimpft ist oder eben nicht entscheiden alle Eltern in dem Gewissen das Beste für Ihr Kind zu tun :) also schaut euch so an wie es eure kleinen Wunder unter einander tun würden , auch wenn se sich uneinig sind spielen sie mit einander :) Liebe grüße eine werdende Mama aus Berlin

31.03.2016

Jasmin

Ich wäge gerade ab ob ich komplett durchimpfen lasse oder nicht. Zum Kommentar von Anett. Was ist verkehrt daran das ein Arzt an Impfungen Geld verdient? Von Sauerstoff und dem gelegentlichen Dank oder Undank von Eltern lässt sich nicht leben und von 20000 € kann er nicht mal das Personal bezahlen. Oder glaubst die Arbeiten nur weil es Spaß macht. Bei den Automobilfirmen schafft keiner für nur 20000 € im Jahr. Zieh mal die Kosten für die Materialien (Impfstoff, Desinfektionen, Personal usw) ab. Ein Hartz 4 Empfänger würde jeden Arzt auslachen und dafür nicht aufstehen. Medizinisches Personal arbeitet eh schon für einen Appel und ein Ei. Wenn die Leute soviel Geld für ihre Gesundheit ausgeben würden wie für ihre Autos wäre alles gut. Ich fand übrigens den Beitrag gut und werde pro und contra abwägen. Weil nicht alle Impfungen erscheinen mir sinnlos. Allergie hin oder her.

20.03.2015

windeln.de

wir haben die Stelle hoffentlich zu deiner Zufriedenheit umformuliert. Deshalb ist aber nicht der gesamte Artikel schlecht recherchiert. Uns liegt natürlich daran, unsere Leser bestmöglich zu informieren. Also vielen Dank für dein Feedback. Grüße, dein windeln.de Team

19.03.2015

Sara

Woher haben Sie diese Falschaussage? "Heute erkranken in Deutschland dank der Schutzimpfungen zum Beispiel nur noch wenige Kinder an Diphterie oder Kinderlähmung." Es gab seit 1992 KEINEN Fall von Polio mehr in Deutschland und wenn man sich die Jahresstatistiken des RKI anschaut, erkranken überwiegend Erwachsene (0-9 pro Jahr seit 2001) wobei viele Ansteckungen im Ausland erfolgten!

23.02.2015

Michael Erbstadt

....und heute, liebe Anett, starb in Berlin das erste Kind an Masern. Herzlichen Glückwunsch zu Deinen dummen, dummen Äußerungen. Impfen ist eben NICHT die Angelegenheit der Eltern (die für ihre Kinder entscheiden und ihnen damit möglicherweise bleibende Schäden zufügen oder sie in Lebensgefahr bringen). Eltern die ihre Kinde NICHT impfen lassen, sorgen für eine immer geringere Immunisierungsrate (sie muss bei 85% oder mehr liegen) was dazu führt, dass Infektionskrankheiten die schon ausgerottet schienen sich wieder verbreiten. Und davon sind auch Kinder betroffen, die nicht geimpft werden KÖNNEN (Immunschwäche, zu geringes Alter etc.). Ich sehe gegen geistige Tiefflieger die Impfgegner nun einmal sind nur 2 Möglichkeiten: 1. Impfpflicht für alle Kinder, bei denen keine Kontraindikation vorliegt. Und/Oder 2. Verbot für unnötigerweise nicht geimpfte Kinder, Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen zu besuchen. Ach ja: Wir haben 7 Kinder, alle geimpft, keines mit Impfschäden, keines hatte eine der Infektionskrankheiten gegen sie sie geimpft waren, keines hat irgendwelche anderen Impfschäden. Aber das ist so irrelevant, wie das was Du von Deinen drei Kindern erzählst, Anett! Es ist so einfach, entsprechende Statistiken zu googeln. Wie hat sich die Infektionsrate beispielsweise von Masern seit der Verfügbarkeit von Impfstoffen entwickelt. Einfach mal nachschauen. Und nicht auf esoterischen Dünnschiss und Verschwörungstheoretiker hereinfallen. Lasst Eure Kinder Impfen! Liebe Grüße, Michael

11.02.2015

Anett

Wie immer verläuft die Impfaufklärung sehr einseitig. Alle Nebenwirkungen werden völlig herunter gespielt und einem sogar noch als gewünschte Impfreaktion verkauft. Mit einem roten Fleck und ein bisschen Fieber ist es leider oft nicht getan. Mann muss sich informieren und das auf Internetseiten, die mit der Impferei kein Geld verdienen (www.impfschaden.info oder www.impfen-nein-danke.de) Es sterben jedes Jahr viele Babys am Plötzlichen Kindstod. Meist im Alter von 2-4 Monaten. Das ist der Zeitraum, in der die Sechsfachimpfung durchgeführt wird. Bei jeder Kopfschmerztablette ließt man den Beipackzettel. Die Impfung ist auch ein Medikament, hat euch der Kinderarzt schon mal den Beipackzettel zum Lesen gegeben? Interessant ist hier die schier endlos lange Aufführung der unerwünschten Nebenwirkungen. Wenn man sich für das Impfen entscheidet (ich habe ein geimpftes Kind und 2 ungeimpfte Kinder, wobei die ungeimpften Kinder sich bester Gesundheit erfreuen und ach nicht die Allergien - Asthma u Neurodermitis - haben, wie das geimpfte Kind) muss man über die nicht geringen Risiken Bescheid wissen. Höheres Allergierisiko, Gehirnschwellung, Entwicklungsverzögerung u vieles mehr. Auch der Arzt verdient an den Impfungen. Wie soll da die Beratung anders verlaufen, als zugunsten der Impfungen (10.000 - 20.000 € pro Jahr) Viele Krankheiten sind Elendskrankheiten, die durch gesunde Ernährung, ein sicheres und liebevolles Zuhause gar nicht mehr auftreten. Was ist eigentlich Diphterie? Wer weiß das schon? Aber impfen lassen alle ihre Kinder dagegen. Auch die Fälle von SSPE, das ist die immer tödlich verlaufende Gehirnentzündung, traten erst nach Einführung der Impfung auf, wird aber von den Impfbefürwortern immer als Nachwirkung einer Maserninfektion beschrieben. Dafür gibt es keinerlei Bewiese. Hier wird immer mit der Angst gearbeitet und die ist ein schlechter Berater. Informiert euch selbst und nehmt nicht alles einfach so hin. Das seid ihr euren Kindern schuldig, denn die können sich nicht wehren. Viel Grüße an alle, die sich nicht weiter verdummen lassen und selbst die Verantwortung übernehmen.

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