Uterusruptur (Gebärmutterriss)
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Uterusruptur (Gebärmutterriss)

Der Gebärmutterriss als lebensbedrohliche Komplikation - Eine Uterusruptur gehört zu den gefährlichsten Komplikationen während der Geburt. Sie kommt bei einer von etwa 1.500 Geburten vor und ist damit relativ selten.

windeln.de Redaktion
von windeln.de Redaktion
Mi, 09/17/2014 - 11:13 Fri, 02/01/2019 - 09:38

Was ist ein Gebärmutterriss?

Als Uterusruptur (Gebärmutterriss) wird ein Zerreißen der Gebärmutterwand bezeichnet. In der Regel erfolgt sie während der Geburt. Sehr selten kann es auch während der Schwangerschaft zu einem Gebärmutterriss kommen. Außerdem kann das Einwirken stumpfer oder scharfer Gewalt auf die Bauchdecke einer Schwangeren eine Ruptur der Gebärmutterwand zur Folge haben.

Ärzte unterscheiden zwischen zwei Formen einer Uterusruptur:

1. Bei einer kompletten Ruptur reißen alle Schichten der Gebärmuttermuskulatur sowie das die Bauchhöhle auskleidende Bauchfell. Blut, Fruchtwasser, das Kind und die Plazenta gelangen in die freie Bauchhöhle, was zu einer akuten Gefährdung des Lebens der Mutter und des Babys führt.

2. Bei einer sogenannten gedeckten Uterusruptur kommt es zu sogenannten Dehiszenzen - dem Auseinanderweichen der Gewebeschichten einer Uterusnarbe - durch welche die Gebärmutterwand jedoch nicht eröffnet wird und keine Blutungen in die Bauchhöhle erfolgen. Kleinere Rupturen dieser Art verlaufen oft symptomlos. Falls sie bereits während der Schwangerschaft eingetreten sind, werden sie oft erst bei einem späteren Kaiserschnitt bemerkt.

Die meisten Gebärmutterrisse treten am sogenannten Isthmus uteri - dem 0,8 bis 1 cm langen Übergang zwischen dem Gebärmutterhals (Zervix) und dem Körper der Gebärmutter (Korpus) auf. Seltener ist eine schwache Stelle in der Gebärmutterwand davon betroffen. In der Regel entsteht der Riss während der Geburt. Uterusrupturen während der Schwangerschaft sind äußerst selten und auch in der medizinischen Fachliteratur zahlenmäßig kaum belegt.

Symptome einer Uterusruptur

Eine komplette Uterusruptur äußert sich durch einen plötzlichen, scharfen Schmerz im Bauchraum - die betroffenen Frauen haben das Gefühl, dass sie innerlich zerreißen - in ausgeprägter Druckempfindlichkeit sowie dem plötzlichen Aussetzen der Wehen. Durch den Blutverlust machen sich bei der Mutter Anzeichen eines Schocks bemerkbar (blasse Haut, kalter Schweiß, Herzrasen und Blutdruckabfall).

Die Bewegungen des Babys sind nicht mehr zu spüren, seine Herztöne sind verlangsamt oder nicht mehr messbar. Auch bei kleineren, gedeckten Rupturen zeigen sich zum Teil vaginale Blutungen oder Blut im Urin.

Ein drohender Gebärmutterriss kündigt sich oft schon im Vorfeld durch verschiedene Symptome an, dazu gehört vor allem eine hyperaktive Wehentätigkeit - der sogenannte "Wehensturm" - dessen Ursachen beispielsweise in unüberwindlichen Geburtshindernissen, einer zu hohen körpereigenen Ausschüttung des Wehenhormons Oxytocin oder medizinischen Oxytocin-Gaben (dem sogenannten Wehentropf) liegen können.

Auch Druckschmerzen im unteren Teil der Gebärmutter, das Aufsteigen des sogenannten Bandl-Rings - ein Muskelring, der durch Kontraktionen im oberen Bereiches des Uterus entsteht - über den Bauchnabel hinaus sowie Unruhe- und Angstzustände der Schwangeren können auf eine drohende Uterusruptur verweisen.

Ursachen für Uterusrupturen

Die weitaus meisten Gebärmutterrisse resultieren aus früheren chirurgischen Eingriffen am Uterus, sind also Narbenrupturen. Mögliche Ursachen in diesem Kontext sind:

  • Kaiserschnittnarben von vorangegangenen Geburten
  • Narben, die nach der Ausschälung eines Myoms - einer gutartigen Geschwulst der Gebärmuskulatur - zurückgeblieben sind
  • Narben einer früheren manuellen Plazentalösung
  • Metroplastik - eine Operation, durch die eine Fehlbildung oder Fehlstellung der Gebärmutter korrigiert wird

Viele Frauen befürchten nach einem Kaiserschnitt ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Uterusruptur. Je nach Studie liegt das Risiko dafür jedoch nur bei 0,6 bis zwei Prozent. Auch nach einem zweiten Kaiserschnitt ist das Risiko eines Gebärmutterrisses in weiteren Schwangerschaften nicht signifikant erhöht.

Überdehnungsrupturen können durch ein unüberwindliches Hindernis für die Geburt entstehen, beispielsweise durch ein zu enges Becken, sehr ungünstige und verschleppte Lagen des Kindes (beispielsweise Querlagen) oder ein unverhältnismäßig großes Kind entstehen. Als mögliche Ursachen für eine Spontanruptur werden außerdem Hämangiome (Blutschwämme) sowie Endometriose (Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut) angesehen.

Welche Behandlungs- und Vorbeugungsmöglichkeiten gibt es?

Ein drohender oder bereits eingetretener Gebärmutterriss ist immer ein medizinischer Notfall, der eine umgehende Einweisung ins Krankenhaus erfordert. Bei einem "Wehensturm" wird der Arzt zunächst versuchen, durch eine niedrig dosierte intravenöse Gabe von Tokolytika (Wehenhemmern) Stärke und Frequenz der Wehen abzuschwächen und eine Ruptur damit noch zu verhindern.

Der Kreislauf der Schwangeren wird bereits zu diesem Zeitpunkt stabilisiert, auch schockprophylaktische Maßnahmen werden bereits vorgenommen.

Bei einer wehenlosen Uterusruptur - also einem Gebärmutterriss vor dem Einsetzen des Geburtsvorgangs - erfolgt so bald wie möglich die chirurgische Eröffnung der Bauchdecke (Laparoskopie), falls Wehen vorhanden sind, ein Notfall-Kaiserschnitt. Danach wird der Operateur eine Rekonstruktion des Uterus versuchen.

Vorbeugen lässt sich einer Uterusruptur nicht immer. Wichtig ist bei zu erwartenden Komplikationen eine entsprechend intensive medizinische Beobachtung der Schwangerschaft. Nach einem vorangegangenen Kaiserschnitt gilt eine Schwangerschaft automatisch als Risikoschwangerschaft, Mutter und Kind werden in diesem Fall besonders engmaschig überwacht.

Bei Auffälligkeiten an der Narbe oder einem aus anderen Gründen erhöhten Risiko für einen Gebärmutterriss wird der Arzt auch für die kommende Geburt einen Kaiserschnitt empfehlen.

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Fazit
Eine Uterusruptur (Gebärmutterriss) gehört zu den schwerwiegendsten Komplikationen während der Geburt.
Eine komplette Uterusruptur ist ein medizinischer Notfall, bei dem das Leben von Mutter und Kind akut gefährdet ist. Die Behandlung erfolgt durch einen Notfall-Kaiserschnitt.
Das Risiko für einen Gebärmutterriss ist nach einem vorangegangenen Kaiserschnitt leicht erhöht. Ihr Arzt wird abwägen, ob eine natürliche Geburt vertretbar ist oder ob er von vornherein zu einer Kaiserschnittentbindung rät.
Tipp von Gynäkologin Dr. Verena Breitenbach
  • Bei einer Uterusruptur zählt jede Sekunde, Sie sollten also sofort mit dem Notarzt in die nächste Klinik fahren.
Der Text wurde von einem Arzt geprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

Kommentare 13 Kommentare

22.05.2017

Dr. Verena Breitenbach

Liebe Carolin, danke für Ihre Mail. Da haben Sie wirklich etwas durchgemacht. Das ist natürlich sehr selten, deswegen gibt es da natürlich keine genauen Werte darüber. Eine zweite Schwangerschaft können Sie auf jeden Fall wagen. Ich würde Ihnen auch auf jeden Fall zu einem Jahr Pause raten, da sich dann alles zurückgebildet hat.Sie haben zwar ein erhöhtes Risiko für eine Ruptur, das heißt, dass mann engmaschig Kontrollen durchführen sollte. Die Infektion dürfte meines Erachtens keine so große Rolle für eine weitere Schwangerschaft spielen. Aber jeder Mensch ist anders, deswegen kann man es nicht so genau sagen. Das sind oft einfach Erfahrungswerte. Hören Sie auch auf Ihr Körpergefühl. Alles Gute, und Sie können mich gerne wieder um Rat fragen.

06.05.2017

Carolin

Liebe Frau Dr. Breitenbach, im Oktober 2016 habe ich mein erstes Kind zur Welt gebracht. Aufgrund einer verzögerten Eröffnungsphase und Geburtsstillstand wurde ich an einen Wehentropf gehangen. Zuvor hatte ich mir jedoch eine PDA legen lassen, da nach 20 Stunden Wehen ich mich nicht mehr in der Lage sah, "noch mehr" auszuhalten. 2 Stunden nach der ersten Dosis durch den Wehentropf war dann der Muttermund auch vollständig geöffnet. Jedoch lag dann wohl ein relatives Missverhältnis zwischen dem Kopf meiner Tochter und meinem Becken vor, sodass 3 Stunden nach vollständiger Öffnung des Muttermunds trotz stärkstem kämpfen meinerseits (auf mir wurde "herumgestiegen" plus Wehenmittel bis zum Abwinken) ein Kaiserschnitt von Nöten war. Der Kaiserschnitt an sich verlief ohne Komplikationen, jedoch kam es zu einer schweren Uterusatonie infolge derer ich 3 Liter Blut verlor. Letztlich wurde durch die Chefärztin eine Lynch-Naht gelegt und meine Gebärmutter konnte gerettet werden. Im weiteren Verlauf kam es dann einige Tage später auch noch zu einer Infektion, die mit intravenösen Antibiotika behandelt werden musste. Ich habe mich soweit gut von allem erholt, jedoch stellt sich mir die Frage, wie eine weitere Schwangerschaft zu "bewerten" ist. Im Klinikum wurde mir geraten mindestens 1,5-2 Jahre zu warten. Die Gefahr einer Uterusruptur an der Sectionarbe bzw. der Lynch-Naht sei zu groß. Mein Gynäkologe jedoch meinte, ein größeres Risiko stelle die stattgehabte Infektion nach dem Kaiserschnitt dar, jedoch sehe er kein erhöhtes Risiko für eine Uterusruptur, sollte ich vor Frist der 1,5 Jahre schon wieder schwanger werden. Nun meine Frage. Auf wen sollte ich hören? Was ist realistisch? Wie lange sollte ich definitiv warten. Sollte ich das "Risiko" einer weiteren Schwangerschaft überhaupt eingehen und wäre dann eher ein geplanter Kaiserschnitt sinnvoll? Und weshalb stellt die Infektion nach dem Kaiserschnitt ein eventuelles Risiko für eine weitere Schwangerschaft dar? Liebe Grüße Carolin

20.04.2017

Dr. Verena Breitenbach

ich rate nicht von einer Schwangerschaft ab, aber eine gewisse Zeit, also ein bis zwei Jahre, sollten Sie wirklich warten. Wie hoch das Risiko ist, kann keiner genau sagen. Sie müssen in der Schwangerschaft häufiger untersucht werden, eventuell muss auch ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Aber dann sollte der Arzt entscheiden, der Sie betreut oder Sie entbindet. Alles Gute!

04.04.2017

Berit

Hallo, Ich hatte vor ca. Einem Jahre einen notkaiserschnitt in der 33. Ssw. Meine Tochter und ich haben knapp überlebt. Die Narbe von der früheren myom Entfernung ist gerissen. Die ganze GebärmutterRückwand musste genäht werden. Gestern war ich bei der Nachuntersuchung um zu wissen ob ich noch mal schwanger werden kann und wie groß das Risiko ist. Die Dame die mich operiert hat, hatte mir gesagt das ich min. 2 Jahre warten muss bis ich wieder schwanger werde. Sie konnte mich leider nicht Untersuchung, weil sie in Elternzeit ist. Doch Ergebnis ist Ich kann schwanger werden aber mit einem sehr hohen Risiko. Wir wünschen uns so sehr noch ein Baby und will aber nicht riskieren das dem Baby oder mir was passiert. Es kann auch keiner einem sagen ob es reisen würde oder nicht was auch klar ist. Was kann ich machen

20.03.2017

Dr. Verena Breitenbach

Sie hatten zwei Sectios und eine vaginale Geburt, verstehe ich das richtig so? Das heißt, das ist jetzt das vierte Kind. Früher hätte man keine vaginale Geburt versucht. Heute hat sich die Meinung etwas geändert. Das Risiko ist etwas erhöht. Ohne Untersuchung kann ich es so nicht sagen. Aber der eine Frauenarzt sagt Ihnen doch, dass er eine vaginale Geburt durchaus wagen würde. Eine Notsectio kann man dann immer noch machen. Es spielen für die Entscheidung viele Faktoren eine Rolle. Insgesamt ist eine Uterusruptur aber wirklich sehr selten. Ihnen alles Gute!

11.03.2017

Brause

Sehr geehrte Frau Dr. Breitenbach, Ich hatte 2006 aufgrund langer Geburtsdauer 18 std. nach einem Blasensprung eine sectio, nur 15 Monate später eine komplikationslose vaginale Geburt, die nur 5,5 Stunden dauerte. 2011 wollte ich eine BEL vaginal entbinden, musste mich aber aufgrund eines schlechten CTGs und trüben Fruchtwassers am nächsten Tag zur sectio vorstellen. Während der sectio sagte meine Frauenärztin, die Narbe hätte top ausgesehen, es gäbe auch keine Verwachsungen, aber das Kind musste unbedingt raus. Auf der Wochenstation sagte eine andere Ärztin, falls ich noch mal schwanger würde, wäre eine vaginale Geburt ausgeschlossen. Nun habe ich einen Termin für eine geplante sectio am 26.4., große Lust habe ich darauf nicht, weil ich mich danach immer vergleichsweise langsam erhole. Meine Hebamme sagt, ich würde an meinem Wohnort wahrscheinlich keine Klinik finden, die sich auf eine vaginale Entbindung einlässt. Die Vertretung meiner Frauenärztin sagt, wenn ich vorher mit Wehen käme, das Kind nicht zu groß wäre, könnte ich es auch so versuchen und müsste nötigenfalls einen Notkaiserschnitt durchführen lassen. Nun habe ich mich über das Risiko einer Uterusruptur nach 2 Kaiserschnitten belesen, leider gibt die Statistik mir keine Antworten, und auch nicht die Erfahrungsberichte anderer Frauen, da durchweg von 2 aufeinanderfolgenden Kaiserschnitten die Rede ist und die 3. Entbindung sozusagen die erste vaginale Geburt war. Ich frage mich nun, ob ich persönlich überhaupt ein höheres Risiko als bei meiner ersten vaginalen Entbindung trage, da die erste Narbe bereits nach 15 Monaten gehalten hatte und dieses Mal sogar 6 Jahre dazwischen liegen. Ich hatte in keiner Schwangerschaft Narbenschmerzen, auch unter der vaginalen Geburt nicht. Die Narbe ist jetzt, in der 32. Woche, 5mm dick. Ich würde diesmal nicht riskieren, zu übertragen, oder bei BEL vaginal zu entbinden, aber wenn das baby, das bereits regelrecht liegt, unter 3,5kg wiegen sollte, sagt mein Bauchgefühl eigentlich, die Geburt könnte eine schnelle Geschichte werden, zumal die erste vaginale Geburt auch nur 5,5 Stunden dauerte. Wenn ich nur wüsste, ob die tatsächliche Wahrscheinlichkeit gleich oder geringer wäre, wenn die Narbe schon einmal problemlos gehalten hat, dann würde ich mich über die verwirrenden Ratschläge hinwegsetzen. Leider sagt Statistik darüber nichts aus. Haben Sie da persönliche Erfahrungswerte? Vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

25.01.2017

Hebamme Ina Ilmer

vielen Dank für ihre Frage. Leider lässt sich diese von mir nur unzureichend beantworten, da ein Ultraschallbefund hierzu notwendig ist. Auch der zurückliegende Zeitraum seit dem Kaiserschnitt wäre wichtig. Besprechen Sie dieses am besten bei der nächsten Untersuchung mit ihrem betreuenden Gynäkologen. Herzliche Grüße, Hebamme Ina Ilmer

20.01.2017

Nadine

Ich habe einen Kaiserschnitt gehabt und nun hat sich raus gestellt das meine uterus narbe teils offen ist. Muss ich diese operativ zu machen lassen auch wenn ich kein kind mehr plane.

15.01.2017

Maria

Ich habe mein sohn per kaiserschnitt bekommen 20monate später habe ich mein zweiten sohn spontan bekommen nun möchte ich mein drittes kind spontan bekommen habe aber angst vor einen gebärmutterriss

04.11.2016

Dr. Verena Breitenbach

ich kann Sie gut verstehen und möchte Sie beruhigen. Ich habe einige Patientinnen, die eine Uterusruptur hatten. Sie hatten alle danach eine normale Schwangerschaft und Geburt. Wichtig ist, dass Sie sich regelmäßig untersuchen lassen und bei Beschwerden sofort zum Arzt gehen. Alles Gute!

21.10.2016

Dina

Ich habe genau das gleiche Problem doch jeder sagt was anderes und eigentlich kommt es so rüber als hätte keiner Ahnung. Ich finde auch niemanden im net nach einem riss wieder schwanger gewesen zu sein und es wäre alles gut gegangen. Ich habe so angst. Bin jetzt 25 ssw . Ich weine jeden tag und im Krankenhaus vor paarnes Tagen sagte die Ärztin ich könnte sterben wenn es noch einmal reist und jede Sekunde zählt.

07.09.2016

Dr.Verena Breitenbach

eine Uterusruptur kann mit oder ohne Schmerzen sein. In der Schwangerschaft rate ich Ihnen deshalb zu häufigen Kontrollen bei Ihrem Gynäkologen. Ohne genaue Befunde und Untersuchungen ist so etwas schwer zu sagen.

29.08.2016

A.Torke

Ich lese jetzt schon zum fünften mal Ihren Beitrag zum Thema Uterusruptur weil ich verstehen will, was bei mir passiert ist und noch passieren wird. Ich hatte in SSW 34+6 plötzlich starke Schmerzen, vergleichbar mit denen beim Aufstehen direkt nach meinem ersten KS 8,5 Jahre zuvor, ich wusste, da ist etwas gerissen, das Brennen, das Ziehen, die Druckempfindlichkeit, ich wusste es. Im KH wurde per Notkaiserschnitt entbunden. Die Chururgin sagte beim Aufschneiden, dass sie keine Sekunde länger hätte warten dürfen, die alte Narbe wäre schon so dünn, dass man durchsehen kann. Diagnose: gedeckte Uterusruptur. Sie schreiben, man würde diese aber nicht spüren. Wie kann das sein? So, jetzt bin ich (weil “Rechnen“ kurz nach Entbindung offenbar keine sonderliche Sicherheit bietet) 3,5 Monate nach der Sectio wieder schwanger geworden. (Jetzt SSW 19) meine Gynäkologin gibt sich leider sehr wortkarg. Ich habe brennende Schmerzen beim Heben und auch manchmal beim Aufstehen. Würde ich wegen jedem Schmerz zur Ärztin fahren, müsste ich ja noch mehr heben (Baby ins Auto etc), ich habe Panikattacken und fange fast täglich aus Angst vor einer Fehlgeburt an, zu heulen. Was können Sie mir raten?

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