Wann geht die Geburt los? | Windeln.de

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Die Erwartung des Geburtstermins sollte flexibel gehalten werden, da nur 3-4% der Kinder am errechneten Termin geboren werden. Die Bestimmung des Geburtstermins durch Ultraschall und die letzte Periode kann ungenau sein und Abweichungen sind normal. Es ist daher ratsam, den Geburtstermin als Zeitraum zu betrachten und auf den natürlichen Geburtsverlauf zu vertrauen.

Christina Altmann

Hebamme Christina AltmanChristina Altmann hat 2011 am UKSH in Kiel ihr Hebammenexamen abgelegt. Sie war unter anderem als freiberufliche Hebamme tätig und teilt ihr Wissen seit Jahren im Internet sowie bei Vorträgen.

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Was Sie über die Zeit der Geburt wissen sollten – Am Anfang noch weit weg und unvorstellbar lange hin, doch am Ende der Schwangerschaft ist er heiß ersehnt: Der Geburtstermin Ihres Babys! 


Wie sicher ist der errechnete Entbindungstermin?

Nur zu fest krallt man sich an das Datum, das im Mutterpass schwarz auf weiß steht. Draufhin haben viele Schwangere das Gefühl, dann müsse das Baby kommen.  Aber so ist es nicht ganz: Eigentlich ist der Entbindungstermin der Mittelpunkt eines Entbindungszeitraums von zwei Wochen davor und zwei Wochen danach, denn irgendwann in diesem Zeitraum kommen 98% der Babys. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Baby exakt an dem Tag kommt, der im Mutterpass steht, liegt bei 3-4%. Viele Schwangere gehen mit dem positiven Schwangerschaftstest zu ihrem Frauenarzt und lassen einen vaginalen Früh-Ultraschall durchführen. Verpflichtend ist das natürlich nicht.

Dabei wird der kleine Mini-Embryo vermessen und anhand der Größe der Entbindungstermin eingetragen. In den ersten zwölf Schwangerschaftswochen ist das Wachstum von Embryonen sehr ähnlich, woraus abgeleitet wird, dass man daraus ihr Alter bestimmen kann. Ein Beispiel: Man weiß, die meisten Babys sind in der 8. Schwangerschaftswoche 1 cm groß. Ist Ihr Mäuschen nun schon 2cm groß, sind Sie wahrscheinlich weiter und bereits in der 10. Schwangerschaftswoche.

Auch werden Sie nach dem Tag Ihrer letzten Periode gefragt. Mithilfe einer Formel kann dann der Entbindungstermin berechnet werden. Und hier liegt der Hase im Pfeffer: Manche Frauen wissen dieses Datum nur ungefähr, andere wissen es genau, haben aber einen früheren/späteren Eisprung als sie eigentlich dachten. Führen Sie eine Temperaturkurve oder praktizieren Natürliche Familienplanung (NFP), wissen Sie vielleicht, dass Zyklen erhebliche Abweichungen vom Lehrbuch haben können und Sie trotzdem schwanger sind. Sie sehen, schon kann der im Mutterpass stehende Termin erheblich ins Wanken geraten.

Daher ein heißer Tipp: Seien Sie akribisch und pedantisch, wenn der Entbindungstermin in Ihren Mutterpass eingetragen wird. Fragen Sie nach, wenn er Ihnen komisch vorkommt und mischen Sie sich ein. Schließlich waren Sie bei der Zeugung mit Sicherheit dabei…Ihr Arzt nur in seltenen Fällen.

Um gelassen zu bleiben: Sehen Sie den ET eher als Entbindungszeitraum, nicht so sehr als in Stein gemeißeltes Gesetz. Das gibt schon etwas mehr Ruhe und Geduld. Ihr Kind weiß, wann es Zeit ist, Ihren Körper zu verlassen. Haben Sie Vertrauen! Drin geblieben ist jedenfalls noch kein Baby, auch wenn es noch so schön warm und gemütlich bei Ihnen ist.

Was geht denn los, wenn es los geht?

Das einzige Mal, dass Sie in der Geburtshilfe eine Garantie bekommen: Sie werden bei der Geburt Ihres Babys dabei sein. Sie werden Sie nicht verpassen! Beruhigt, oder?

Gerade Eltern, die das erste Baby bekommen sind oft von der Angst geplagt, zum ihrer Meinung nach falschen Zeitpunkt in der Klinik aufzuschlagen. Zu früh, zu spät….was ist denn richtig? Mal vorweg: Wenn Sie persönlich das Gefühl haben, in die Klinik zu müssen, egal aus welchem Grund, dann fahren Sie in die Klinik. Schon klar, man will das Personal nicht stressen, schämt sich, wenn dann gar nichts Schlimmes war, will nicht 27 Mal nach Hause geschickt werden. Ganz ehrlich: So what. Ihr Körper, Ihre Schwangerschaft, Ihr Baby, Ihr Weg.

Ins Krankenhaus sollten Sie…

… bei Blutungen aus der Scheide.

Einschränkung: Ein bisschen dickflüssiger, blutiger Schleim kann in Ordnung sein und ein Vorbote, dass der Körper in den Startlöchern für die Geburt steht („Schleimpfropf“). Anders schaut’s aus bei hellroten, regelstarken Blutungen: Sie gehören sofort in einer Klinik abgeklärt!

…bei Fruchtwasser-Abgang.

Per Definition ist ein Blasensprung ein Geburtsbeginn. Ja, auch ohne Wehen. Die kommen aber häufig von allein nach einem Blasensprung dazu. Woher sollen Sie wissen, wie Fruchtwasser aussieht? Entweder es macht plitschplatsch und Sie stehen in einer durchsichtigen Lache. Dann wird Ihnen klar sein, dass Sie gerade nicht einen Liter Pipi gemacht haben und das irgendwie auch noch weiter läuft. Oder es ist gar nicht so eine elefantöse Menge Flüssigkeit, aber Sie haben über ein paar Stunden das Gefühl, undicht zu sein und immer wieder kommt ein Schwung.

Lassen Sie also Ihre Hebamme oder die Klinik die Lage checken und die Herztöne Ihres Babys abhören.

…bei regelmäßigen Wehen.

Neben einem Blasensprung ist die zweite Möglichkeit des Geburtsbeginns der Wehenbeginn. Holla die Waldfee, das tut jetzt aber weh! Sind das Wehen? Eine Hebammen-Weisheit sagt, wenn man noch drüber nachdenkt, ob das Wehen sind, sind’s keine. Die Praxis bestätigt das: Gebärende, die schon ein zweimal im Krankenhaus waren, weil sie dachten, sie hätten Wehen, beim dritten Mal zur Geburt kommen und die Hebamme an der Kreißsaal-Tür begrüßen: „DAS sind definitiv Wehen! Ich kriege heute mein Kind!“ So ist es. Herzlich Willkommen!

Rein theoretisch erklärt sind Wehen Kontraktionen der Gebärmutter, die ja ein großer Muskel ist und sicher daher zusammenziehen kann. Kontraktionen sind Krämpfe und so spüren die meisten Frauen Wehen auch. Im unteren Bauch und von der Art so als hätte man Regelschmerzen. Wenn die Abstände der Wehen zwischen 3-5 Minuten liegt, können Sie in Ihrer Geburtsklinik Hallo sagen. Tschüß dann aber eher nicht mehr.

Die Intensität, wie stark oder schwach Wehen von Frauen gespürt werden, ist so unterschiedlich wie wir alle sowieso: Die eine steckt auch Presswehen locker atmend weg, die andere möchte schon nach zehn Wehen die Sache mit der Familienplanung doch überdenken. Gestehen Sie sich das bitte zu! Erlauben Sie sich, Wehen so zu empfinden, wie Sie es eben tun. Sich als Memme zu fühlen oder – Entschuldigung – bescheuerte Sprüche wie „Indianer kennen kein Schmerz“ sind absolut fehl am Platz!

Haben Sie also Wehen oder vermuten das und möchten in die Klinik, ist der richtige Zeitpunkt aufzubrechen. Gerade unter der Geburt ist das eigene Gefühl, was Sie gerade möchten und brauchen, sowieso der allerbeste Gradmesser.

Wenn Sie zu Hause oder im Geburtshaus gebären, ist es meist so, dass Sie schon bei Wehenbeginn Ihre Hebamme informieren und Sie mit ihr individuell besprechen, wann Sie sich treffen.

Und wenn Sie sich wünschen, die Geburt ginge los? Kniffe zum Nachhelfen

Wie war das mit Weihnachten und sich etwas wünschen? Wünschen darf man sich alles! Da eine anstehende Geburt ja wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen ist, wünschen sich viele Frauen gegen Ende, es möge doch bitte losgehen. Es wird losgehen. Nur im Normalfall entscheiden das Ihr Körper und Ihr Kind alleine. Von wegen wünschen.

Ihren Entbindungstermin sollten Sie trotzdem abwarten bevor Sie Maßnahmen ergreifen. Die Dauer der Schwangerschaft hat ihren Sinn, auch wenn es einem einfach massiv auf den Keks geht, dass man die Schuhe nicht alleine zukriegt und die Füße zu den selten gesehenen Gästen des Hauses gehören.

Um die Natur ein klein wenig daran zu erinnern, dass Sie sich den Geburtsbeginn wünschen, könnten Sie folgendes tun:

  • Sex haben. In männlichem Sperma sind wehen-anregende Hormone.
  • Himbeerblättertee trinken. Macht die Gebärmuttermuskulatur locker und fördert die Durchblutung.
  • Nelkenöl-Tampons benutzen. 3x/Tag für eine Stunde. Wirkt direkt am Muttermund.
  • Wehencocktails oder jegliche Tipps mit Rizinus bitte nur in Absprache und mit Überwachung Ihrer Hebamme verwenden!

Bei allen Wünschen und Maßnahmen und Tipps und Tricks, vergessen Sie nicht, dass die Natur ziemlich klug ist. Sie hat Ihnen Ihr kleines Baby in den Bauch einziehen lassen, schenken Sie ihr auch Ihr Vertrauen, dass Sie genau weiß, wann es Zeit für den Auszug ist.

Foto: © skynesher

Hebammengeprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

Christina Altmann

Hebamme Christina AltmanChristina Altmann hat 2011 am UKSH in Kiel ihr Hebammenexamen abgelegt. Sie war unter anderem als freiberufliche Hebamme tätig und teilt ihr Wissen seit Jahren im Internet sowie bei Vorträgen.

Alle Beiträge des Experten

Unsere Ratgeber:

Was Sie über die Zeit der Geburt wissen sollten – Am Anfang noch weit weg und unvorstellbar lange hin, doch am Ende der Schwangerschaft ist er heiß ersehnt: Der Geburtstermin Ihres Babys! 


Wie sicher ist der errechnete Entbindungstermin?

Nur zu fest krallt man sich an das Datum, das im Mutterpass schwarz auf weiß steht. Draufhin haben viele Schwangere das Gefühl, dann müsse das Baby kommen.  Aber so ist es nicht ganz: Eigentlich ist der Entbindungstermin der Mittelpunkt eines Entbindungszeitraums von zwei Wochen davor und zwei Wochen danach, denn irgendwann in diesem Zeitraum kommen 98% der Babys. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Baby exakt an dem Tag kommt, der im Mutterpass steht, liegt bei 3-4%. Viele Schwangere gehen mit dem positiven Schwangerschaftstest zu ihrem Frauenarzt und lassen einen vaginalen Früh-Ultraschall durchführen. Verpflichtend ist das natürlich nicht.

Dabei wird der kleine Mini-Embryo vermessen und anhand der Größe der Entbindungstermin eingetragen. In den ersten zwölf Schwangerschaftswochen ist das Wachstum von Embryonen sehr ähnlich, woraus abgeleitet wird, dass man daraus ihr Alter bestimmen kann. Ein Beispiel: Man weiß, die meisten Babys sind in der 8. Schwangerschaftswoche 1 cm groß. Ist Ihr Mäuschen nun schon 2cm groß, sind Sie wahrscheinlich weiter und bereits in der 10. Schwangerschaftswoche.

Auch werden Sie nach dem Tag Ihrer letzten Periode gefragt. Mithilfe einer Formel kann dann der Entbindungstermin berechnet werden. Und hier liegt der Hase im Pfeffer: Manche Frauen wissen dieses Datum nur ungefähr, andere wissen es genau, haben aber einen früheren/späteren Eisprung als sie eigentlich dachten. Führen Sie eine Temperaturkurve oder praktizieren Natürliche Familienplanung (NFP), wissen Sie vielleicht, dass Zyklen erhebliche Abweichungen vom Lehrbuch haben können und Sie trotzdem schwanger sind. Sie sehen, schon kann der im Mutterpass stehende Termin erheblich ins Wanken geraten.

Daher ein heißer Tipp: Seien Sie akribisch und pedantisch, wenn der Entbindungstermin in Ihren Mutterpass eingetragen wird. Fragen Sie nach, wenn er Ihnen komisch vorkommt und mischen Sie sich ein. Schließlich waren Sie bei der Zeugung mit Sicherheit dabei…Ihr Arzt nur in seltenen Fällen.

Um gelassen zu bleiben: Sehen Sie den ET eher als Entbindungszeitraum, nicht so sehr als in Stein gemeißeltes Gesetz. Das gibt schon etwas mehr Ruhe und Geduld. Ihr Kind weiß, wann es Zeit ist, Ihren Körper zu verlassen. Haben Sie Vertrauen! Drin geblieben ist jedenfalls noch kein Baby, auch wenn es noch so schön warm und gemütlich bei Ihnen ist.

Was geht denn los, wenn es los geht?

Das einzige Mal, dass Sie in der Geburtshilfe eine Garantie bekommen: Sie werden bei der Geburt Ihres Babys dabei sein. Sie werden Sie nicht verpassen! Beruhigt, oder?

Gerade Eltern, die das erste Baby bekommen sind oft von der Angst geplagt, zum ihrer Meinung nach falschen Zeitpunkt in der Klinik aufzuschlagen. Zu früh, zu spät….was ist denn richtig? Mal vorweg: Wenn Sie persönlich das Gefühl haben, in die Klinik zu müssen, egal aus welchem Grund, dann fahren Sie in die Klinik. Schon klar, man will das Personal nicht stressen, schämt sich, wenn dann gar nichts Schlimmes war, will nicht 27 Mal nach Hause geschickt werden. Ganz ehrlich: So what. Ihr Körper, Ihre Schwangerschaft, Ihr Baby, Ihr Weg.

Ins Krankenhaus sollten Sie…

… bei Blutungen aus der Scheide.

Einschränkung: Ein bisschen dickflüssiger, blutiger Schleim kann in Ordnung sein und ein Vorbote, dass der Körper in den Startlöchern für die Geburt steht („Schleimpfropf“). Anders schaut’s aus bei hellroten, regelstarken Blutungen: Sie gehören sofort in einer Klinik abgeklärt!

…bei Fruchtwasser-Abgang.

Per Definition ist ein Blasensprung ein Geburtsbeginn. Ja, auch ohne Wehen. Die kommen aber häufig von allein nach einem Blasensprung dazu. Woher sollen Sie wissen, wie Fruchtwasser aussieht? Entweder es macht plitschplatsch und Sie stehen in einer durchsichtigen Lache. Dann wird Ihnen klar sein, dass Sie gerade nicht einen Liter Pipi gemacht haben und das irgendwie auch noch weiter läuft. Oder es ist gar nicht so eine elefantöse Menge Flüssigkeit, aber Sie haben über ein paar Stunden das Gefühl, undicht zu sein und immer wieder kommt ein Schwung.

Lassen Sie also Ihre Hebamme oder die Klinik die Lage checken und die Herztöne Ihres Babys abhören.

…bei regelmäßigen Wehen.

Neben einem Blasensprung ist die zweite Möglichkeit des Geburtsbeginns der Wehenbeginn. Holla die Waldfee, das tut jetzt aber weh! Sind das Wehen? Eine Hebammen-Weisheit sagt, wenn man noch drüber nachdenkt, ob das Wehen sind, sind’s keine. Die Praxis bestätigt das: Gebärende, die schon ein zweimal im Krankenhaus waren, weil sie dachten, sie hätten Wehen, beim dritten Mal zur Geburt kommen und die Hebamme an der Kreißsaal-Tür begrüßen: „DAS sind definitiv Wehen! Ich kriege heute mein Kind!“ So ist es. Herzlich Willkommen!

Rein theoretisch erklärt sind Wehen Kontraktionen der Gebärmutter, die ja ein großer Muskel ist und sicher daher zusammenziehen kann. Kontraktionen sind Krämpfe und so spüren die meisten Frauen Wehen auch. Im unteren Bauch und von der Art so als hätte man Regelschmerzen. Wenn die Abstände der Wehen zwischen 3-5 Minuten liegt, können Sie in Ihrer Geburtsklinik Hallo sagen. Tschüß dann aber eher nicht mehr.

Die Intensität, wie stark oder schwach Wehen von Frauen gespürt werden, ist so unterschiedlich wie wir alle sowieso: Die eine steckt auch Presswehen locker atmend weg, die andere möchte schon nach zehn Wehen die Sache mit der Familienplanung doch überdenken. Gestehen Sie sich das bitte zu! Erlauben Sie sich, Wehen so zu empfinden, wie Sie es eben tun. Sich als Memme zu fühlen oder – Entschuldigung – bescheuerte Sprüche wie „Indianer kennen kein Schmerz“ sind absolut fehl am Platz!

Haben Sie also Wehen oder vermuten das und möchten in die Klinik, ist der richtige Zeitpunkt aufzubrechen. Gerade unter der Geburt ist das eigene Gefühl, was Sie gerade möchten und brauchen, sowieso der allerbeste Gradmesser.

Wenn Sie zu Hause oder im Geburtshaus gebären, ist es meist so, dass Sie schon bei Wehenbeginn Ihre Hebamme informieren und Sie mit ihr individuell besprechen, wann Sie sich treffen.

Und wenn Sie sich wünschen, die Geburt ginge los? Kniffe zum Nachhelfen

Wie war das mit Weihnachten und sich etwas wünschen? Wünschen darf man sich alles! Da eine anstehende Geburt ja wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen ist, wünschen sich viele Frauen gegen Ende, es möge doch bitte losgehen. Es wird losgehen. Nur im Normalfall entscheiden das Ihr Körper und Ihr Kind alleine. Von wegen wünschen.

Ihren Entbindungstermin sollten Sie trotzdem abwarten bevor Sie Maßnahmen ergreifen. Die Dauer der Schwangerschaft hat ihren Sinn, auch wenn es einem einfach massiv auf den Keks geht, dass man die Schuhe nicht alleine zukriegt und die Füße zu den selten gesehenen Gästen des Hauses gehören.

Um die Natur ein klein wenig daran zu erinnern, dass Sie sich den Geburtsbeginn wünschen, könnten Sie folgendes tun:

  • Sex haben. In männlichem Sperma sind wehen-anregende Hormone.
  • Himbeerblättertee trinken. Macht die Gebärmuttermuskulatur locker und fördert die Durchblutung.
  • Nelkenöl-Tampons benutzen. 3x/Tag für eine Stunde. Wirkt direkt am Muttermund.
  • Wehencocktails oder jegliche Tipps mit Rizinus bitte nur in Absprache und mit Überwachung Ihrer Hebamme verwenden!

Bei allen Wünschen und Maßnahmen und Tipps und Tricks, vergessen Sie nicht, dass die Natur ziemlich klug ist. Sie hat Ihnen Ihr kleines Baby in den Bauch einziehen lassen, schenken Sie ihr auch Ihr Vertrauen, dass Sie genau weiß, wann es Zeit für den Auszug ist.

Foto: © skynesher

Hebammengeprüft

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