Essen und Trinken während den Wehen | windeln.de

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Es hat sich gezeigt, dass Essen und Trinken während der Wehen kein Risiko für den Geburtsverlauf darstellen. Werdende Mütter sollten auf ihren Körper hören und ihren Energie- und Flüssigkeitsbedarf stillen, wobei kohlenhydratreiche Lebensmittel und stilles Wasser zu bevorzugen sind. Selbst bei einem Kaiserschnitt unter Vollnarkose stellt dies heute kein Risiko mehr dar.

Dr. Anja Kneller

Anja Kneller ist eine Frauenärztin, die einen gesunden Mittelweg zwischen ganzheitlicher Medizin und Schulmedizin in ihrer Praxis in Berg am Starnberger See verfolgt. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich in sozialen Projekten…

Alle Beiträge des Experten

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Die Wehen setzen ein und der Hunger meldet sich – Das Thema „Essen und Wehen“ gewinnt spätestens dann an Bedeutung, wenn die Geburt sich länger hinzieht. Ein längerer und energieraubender Vorgang ist sie aber ohnehin.


Essen und Wehen – lange ein Tabu

Noch bis vor kurzem galt, dass Essen und Wehen nicht zusammenpassen. Die Frauen durften vom Beginn der Wehen bis zur Geburt allenfalls einige Schlucke Wasser zu sich nehmen. Der Grund dafür waren Untersuchungen des US-amerikanischen Arztes Curtis L. Mendelson in den 1940er Jahren und eine alarmierende Studie aus dem Jahr 1949, die belegten, dass Mütter, die während der Wehen gegessen und getrunken hatten, ein besonders hohes Risiko für Geburtskomplikationen trugen. Mehrere Studien aus den letzten Jahren weisen jedoch nach, dass Essen und Trinken während der Wehen nicht mit negativen Auswirkungen auf den Geburtsverlauf verbunden sind.

Das strikte Essverbot in früheren Jahrzehnten ergab sich vor allem aus der Befürchtung, dass Nahrung während einer plötzlich notwendigen Vollnarkose in die Atemwege gelangen und die Gebärende daran ersticken könnte. Inzwischen werden die meisten Kaiserschnitte jedoch nicht mehr in Vollnarkose, sondern unter einer Peridural- oder Spinalanästhesie vorgenommen, bei denen die Frauen bei Bewusstsein bleiben.

Wenn in Ausnahmefällen doch eine Vollnarkose nötig ist, können die Geburtshelfer und Anästhesisten solche Komplikationen durch bestimmte Maßnahmen wirkungsvoll verhindern. Die meisten Geburtshilfestationen akzeptieren heute, dass die Frauen selbst bestimmen, ob und was sie während der Wehen essen oder trinken.

Ihr Körper meldet, wenn er einen Energieschub braucht

Das Essen und Trinken während der Wehen richtet sich also ganz nach Ihren Wünschen. Gut ist, wenn Sie sich in der ersten Wehenphase – und vielleicht noch vor der Fahrt ins Krankenhaus – mit einer Mahlzeit stärken. Mit dem Fortschreiten der Wehen wird Ihnen sehr wahrscheinlich „der Appetit“ vergehen, da Sie viel zu sehr mit Ihrem Baby, der Geburt und sich beschäftigt sind.

Trotzdem gilt: Wenn Sie während der Geburt Appetit verspüren, meldet Ihr Körper, dass er einen Energieschub nötig hat – wenn Sie können, sollten Sie diesem Impuls auch folgen. Reichlich zu trinken, wird Ihnen während der Geburt auf jeden Fall Erleichterung verschaffen. Durch das Veratmen der Wehen trocknet Ihr Mund- und Rachenraum schnell aus. Machen Sie sich bitte keine Sorgen, wenn Sie durch die Flüssigkeitsaufnahme zur Toilette müssen – die Bewegung tut Ihnen während der Wehen vielleicht sogar gut und bringt außerdem die Geburt wirkungsvoll voran.

Essen und Wehen – welche Lebensmittel sind geeignet?

Generelle Regeln für das Essen und Trinken während der Wehen gibt es nicht – am besten essen Sie das, worauf Sie Appetit verspüren. Fleisch und fetthaltige Lebensmittel sind jedoch schwer verdaulich und können während der Geburt zu einer zusätzlichen Belastung werden.

Zuckerhaltige Lebensmittel – Schokolade, andere Süßigkeiten und auch gezuckerte Getränke – sorgen zwar für einen kurzzeitigen Energieanstieg, nach kurzer Zeit ist dieser Kick jedoch vorbei und Sie fühlen sich genauso schlapp und hungrig wie zuvor. Am besten für den Verzehr während der Geburt geeignet sind kohlenhydratreiche Lebensmittel – sie belasten Ihren Körper nicht und spenden über einen längeren Zeitraum Energie. Empfehlenswert sind beispielsweise:

  • Brot, Ciabatta, Toastbrot, Knäckebrot – idealerweise mit einem leichten Aufstrich
  • Nudeln, Reis, Kartoffeln
  • Hühner- oder Rinderbrühe – klar oder mit Nudeln und Gemüse
  • Früchte – besonders energiereich sind Bananen
  • Trockenobst
  • nicht zu süße Kekse

Essen Sie während der Wehen nur so viel, dass Sie sich hinterher noch wohl und nicht belastet fühlen. Optimal ist, wenn Sie die Energie für die Geburt allmählich sammeln, beispielsweise durch einen stündlich eingenommenen kleineren Snack während der frühen Wehen. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass Sie Ihren Magen überlasten und haben genügend Kraft für die Anstrengungen, die bis zur Geburt des Babys folgen.

Einige Hebammen empfehlen für die Stärkung während der Wehen Traubenzucker, da dessen Energie sehr schnell ins Blut gelangt.

Trinken und Wehen – welche Getränke sind am besten?

Durstig werden Sie während der Geburt auf jeden Fall – Kreißsäle sind meistens warm und Ihr Körper verbraucht durch die Anstrengung viel Flüssigkeit. Für Trinken und Wehen gilt das gleiche wie für Snacks: Die Getränke dürfen Ihren Körper möglichst nicht belasten.

Während der Wehen sollten Sie so viel stilles Wasser trinken, wie Sie mögen. Alternativen dazu sind „Wasser mit Geschmack“, sehr leichte und ungesüßte Fruchtsaftschorlen oder ungesüßte Kräutertees. Vorsicht ist dagegen bei säurehaltigen Fruchtsäften – beispielsweise Orangen- oder Grapefruitsaft – geboten, da die Fruchtsäure den Magen stark belasten und Übelkeit nach sich ziehen kann. Kohlensäurehaltige Limonaden oder Cola haben oft die gleiche Wirkung.

Ab wann darf nicht mehr gegessen und getrunken werden?

Strikte Vorgaben, ab wann während der Wehen nicht mehr gegessen und getrunken werden darf, sind in der modernen Geburtshilfe nicht vorgesehen. Spätestens kurz vor dem Beginn der Austreibungsphase – also dann, wenn der Muttermund bereits vollständig geöffnet ist und die Wehentätigkeit sehr heftig wird – werden Sie kaum noch den Wunsch danach verspüren.

Vielleicht fragen Sie sich auch, wie das Essen und Trinken während der Wehen mit dem Einlauf zur Darmentleerung zusammenpasst, den noch vor wenigen Jahren alle Schwangeren kurz nach der Ankunft in der Geburtsklinik erhielten. Ein Einlauf wird auch heute von vielen Geburtshelfern als ein wirksames Mittel zur Wehenförderung und auch zur Geburtserleichterung betrachtet. Ob Sie sich für diese Prozedur entscheiden, bleibt inzwischen jedoch Ihnen überlassen. Essen sollten Sie danach natürlich nichts mehr, die Aufnahme von Flüssigkeit ist jedoch weiterhin erlaubt.

Was passiert, wenn ein Kaiserschnitt nötig ist?

Bei einem Kaiserschnitt unter einer Peridural- oder Spinalanästhesie hat das Essen und Trinken während der Wehen keinen negativen Einfluss. Auch bei einer – seltenen – Vollnarkose entstehen daraus, sofern diese fachgerecht ausgeführt wird, keine Gefahren: Während das Narkosemittel wirkt, übt eine Krankenschwester sanften Druck auf den Ringknorpel am Kehlkopf aus und schließt damit die Verbindung zwischen der Speiseröhre und den Atemwegen. Möglicherweise trägt das Essen und Trinken während der Wehen sogar dazu bei, das Risiko durch einen Kaiserschnitt zu minimieren, da die Frauen hierdurch mehr Energie für den Geburtsprozess gewinnen.

© Shawn Hempel – Fotolia.com

Fazit

  • Essen und Trinken während der Wehen ist heute auf den meisten Geburtshilfestationen erlaubt. Mehrere aktuelle Studien weisen nach, dass hierdurch für Mutter und Baby keine Gefahr entsteht.
  • Leichte und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel sind die beste Wahl, da sie den Körper über längere Zeit mit Energie versorgen, jedoch nicht zusätzlich belasten.
  • Als Getränke während der Geburt sind stilles Wasser, leichte Fruchtsaftschorlen oder ungesüßte Kräutertees optimal geeignet.
Tipp von Gynäkologin Dr. Anja Kneller
  • Richten Sie schon vorher die Nahrungsmittel her, die Sie mitnehmen wollen. Bereiten Sie auch schon die Getränke für die Geburt daheim vor.
Arztgeprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

Dr. Anja Kneller

Anja Kneller ist eine Frauenärztin, die einen gesunden Mittelweg zwischen ganzheitlicher Medizin und Schulmedizin in ihrer Praxis in Berg am Starnberger See verfolgt. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich in sozialen Projekten…

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Noch bis vor kurzem galt, dass Essen und Wehen nicht zusammenpassen. Die Frauen durften vom Beginn der Wehen bis zur Geburt allenfalls einige Schlucke Wasser zu sich nehmen. Der Grund dafür waren Untersuchungen des US-amerikanischen Arztes Curtis L. Mendelson in den 1940er Jahren und eine alarmierende Studie aus dem Jahr 1949, die belegten, dass Mütter, die während der Wehen gegessen und getrunken hatten, ein besonders hohes Risiko für Geburtskomplikationen trugen. Mehrere Studien aus den letzten Jahren weisen jedoch nach, dass Essen und Trinken während der Wehen nicht mit negativen Auswirkungen auf den Geburtsverlauf verbunden sind.

Das strikte Essverbot in früheren Jahrzehnten ergab sich vor allem aus der Befürchtung, dass Nahrung während einer plötzlich notwendigen Vollnarkose in die Atemwege gelangen und die Gebärende daran ersticken könnte. Inzwischen werden die meisten Kaiserschnitte jedoch nicht mehr in Vollnarkose, sondern unter einer Peridural- oder Spinalanästhesie vorgenommen, bei denen die Frauen bei Bewusstsein bleiben.

Wenn in Ausnahmefällen doch eine Vollnarkose nötig ist, können die Geburtshelfer und Anästhesisten solche Komplikationen durch bestimmte Maßnahmen wirkungsvoll verhindern. Die meisten Geburtshilfestationen akzeptieren heute, dass die Frauen selbst bestimmen, ob und was sie während der Wehen essen oder trinken.

Ihr Körper meldet, wenn er einen Energieschub braucht

Das Essen und Trinken während der Wehen richtet sich also ganz nach Ihren Wünschen. Gut ist, wenn Sie sich in der ersten Wehenphase – und vielleicht noch vor der Fahrt ins Krankenhaus – mit einer Mahlzeit stärken. Mit dem Fortschreiten der Wehen wird Ihnen sehr wahrscheinlich „der Appetit“ vergehen, da Sie viel zu sehr mit Ihrem Baby, der Geburt und sich beschäftigt sind.

Trotzdem gilt: Wenn Sie während der Geburt Appetit verspüren, meldet Ihr Körper, dass er einen Energieschub nötig hat – wenn Sie können, sollten Sie diesem Impuls auch folgen. Reichlich zu trinken, wird Ihnen während der Geburt auf jeden Fall Erleichterung verschaffen. Durch das Veratmen der Wehen trocknet Ihr Mund- und Rachenraum schnell aus. Machen Sie sich bitte keine Sorgen, wenn Sie durch die Flüssigkeitsaufnahme zur Toilette müssen – die Bewegung tut Ihnen während der Wehen vielleicht sogar gut und bringt außerdem die Geburt wirkungsvoll voran.

Essen und Wehen – welche Lebensmittel sind geeignet?

Generelle Regeln für das Essen und Trinken während der Wehen gibt es nicht – am besten essen Sie das, worauf Sie Appetit verspüren. Fleisch und fetthaltige Lebensmittel sind jedoch schwer verdaulich und können während der Geburt zu einer zusätzlichen Belastung werden.

Zuckerhaltige Lebensmittel – Schokolade, andere Süßigkeiten und auch gezuckerte Getränke – sorgen zwar für einen kurzzeitigen Energieanstieg, nach kurzer Zeit ist dieser Kick jedoch vorbei und Sie fühlen sich genauso schlapp und hungrig wie zuvor. Am besten für den Verzehr während der Geburt geeignet sind kohlenhydratreiche Lebensmittel – sie belasten Ihren Körper nicht und spenden über einen längeren Zeitraum Energie. Empfehlenswert sind beispielsweise:

  • Brot, Ciabatta, Toastbrot, Knäckebrot – idealerweise mit einem leichten Aufstrich
  • Nudeln, Reis, Kartoffeln
  • Hühner- oder Rinderbrühe – klar oder mit Nudeln und Gemüse
  • Früchte – besonders energiereich sind Bananen
  • Trockenobst
  • nicht zu süße Kekse

Essen Sie während der Wehen nur so viel, dass Sie sich hinterher noch wohl und nicht belastet fühlen. Optimal ist, wenn Sie die Energie für die Geburt allmählich sammeln, beispielsweise durch einen stündlich eingenommenen kleineren Snack während der frühen Wehen. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass Sie Ihren Magen überlasten und haben genügend Kraft für die Anstrengungen, die bis zur Geburt des Babys folgen.

Einige Hebammen empfehlen für die Stärkung während der Wehen Traubenzucker, da dessen Energie sehr schnell ins Blut gelangt.

Trinken und Wehen – welche Getränke sind am besten?

Durstig werden Sie während der Geburt auf jeden Fall – Kreißsäle sind meistens warm und Ihr Körper verbraucht durch die Anstrengung viel Flüssigkeit. Für Trinken und Wehen gilt das gleiche wie für Snacks: Die Getränke dürfen Ihren Körper möglichst nicht belasten.

Während der Wehen sollten Sie so viel stilles Wasser trinken, wie Sie mögen. Alternativen dazu sind „Wasser mit Geschmack“, sehr leichte und ungesüßte Fruchtsaftschorlen oder ungesüßte Kräutertees. Vorsicht ist dagegen bei säurehaltigen Fruchtsäften – beispielsweise Orangen- oder Grapefruitsaft – geboten, da die Fruchtsäure den Magen stark belasten und Übelkeit nach sich ziehen kann. Kohlensäurehaltige Limonaden oder Cola haben oft die gleiche Wirkung.

Ab wann darf nicht mehr gegessen und getrunken werden?

Strikte Vorgaben, ab wann während der Wehen nicht mehr gegessen und getrunken werden darf, sind in der modernen Geburtshilfe nicht vorgesehen. Spätestens kurz vor dem Beginn der Austreibungsphase – also dann, wenn der Muttermund bereits vollständig geöffnet ist und die Wehentätigkeit sehr heftig wird – werden Sie kaum noch den Wunsch danach verspüren.

Vielleicht fragen Sie sich auch, wie das Essen und Trinken während der Wehen mit dem Einlauf zur Darmentleerung zusammenpasst, den noch vor wenigen Jahren alle Schwangeren kurz nach der Ankunft in der Geburtsklinik erhielten. Ein Einlauf wird auch heute von vielen Geburtshelfern als ein wirksames Mittel zur Wehenförderung und auch zur Geburtserleichterung betrachtet. Ob Sie sich für diese Prozedur entscheiden, bleibt inzwischen jedoch Ihnen überlassen. Essen sollten Sie danach natürlich nichts mehr, die Aufnahme von Flüssigkeit ist jedoch weiterhin erlaubt.

Was passiert, wenn ein Kaiserschnitt nötig ist?

Bei einem Kaiserschnitt unter einer Peridural- oder Spinalanästhesie hat das Essen und Trinken während der Wehen keinen negativen Einfluss. Auch bei einer – seltenen – Vollnarkose entstehen daraus, sofern diese fachgerecht ausgeführt wird, keine Gefahren: Während das Narkosemittel wirkt, übt eine Krankenschwester sanften Druck auf den Ringknorpel am Kehlkopf aus und schließt damit die Verbindung zwischen der Speiseröhre und den Atemwegen. Möglicherweise trägt das Essen und Trinken während der Wehen sogar dazu bei, das Risiko durch einen Kaiserschnitt zu minimieren, da die Frauen hierdurch mehr Energie für den Geburtsprozess gewinnen.

© Shawn Hempel – Fotolia.com

Fazit

  • Essen und Trinken während der Wehen ist heute auf den meisten Geburtshilfestationen erlaubt. Mehrere aktuelle Studien weisen nach, dass hierdurch für Mutter und Baby keine Gefahr entsteht.
  • Leichte und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel sind die beste Wahl, da sie den Körper über längere Zeit mit Energie versorgen, jedoch nicht zusätzlich belasten.
  • Als Getränke während der Geburt sind stilles Wasser, leichte Fruchtsaftschorlen oder ungesüßte Kräutertees optimal geeignet.
Tipp von Gynäkologin Dr. Anja Kneller
  • Richten Sie schon vorher die Nahrungsmittel her, die Sie mitnehmen wollen. Bereiten Sie auch schon die Getränke für die Geburt daheim vor.
Arztgeprüft

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