Kurkuma in der Schwangerschaft: erlaubt oder besser vermeiden?

Beispiele für Kurkuma: Ist Kurkuma in der Schwangerschaft erlaubt oder besser vermeiden?

Kurkuma in der Schwangerschaft: erlaubt oder besser vermeiden?

Dieser Beitrag beantwortet ausführlich die Frage: „Ist Kurkuma in der Schwangerschaft erlaubt oder nicht?“ Im Zuge dessen erklären wir, was Schwangere beim Verzerr von Kurkuma beachten und was sie vermeiden sollten!

Julia Starkey

Seit mehr als 10 Jahren ist die Mutter und Bloggerin als Expertin für Familien- und Gesundheitsthemen aktiv und verfasst Fachartikel.

Alle Beiträge des Experten

Kurkuma in der Schwangerschaft: erlaubt oder besser vermeiden?

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Kurkuma gilt als gesundes Superfood und wird häufig in Currys, goldener Milch oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Vor allem dem enthaltenen Wirkstoff Curcumin werden entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. Gleichzeitig fragen sich viele, ob Kurkuma in der Schwangerschaft tatsächlich gesund ist oder möglicherweise Risiken für Mutter und Baby birgt.

Während kleine Mengen als Gewürz meist als unproblematisch gelten, raten Experten bei hochdosierten Curcumin-Präparaten zur Vorsicht.

Was ist Kurkuma eigentlich?

Kurkuma, auch Gelbwurzel genannt, wird seit Jahrhunderten als Gewürz und in der traditionellen indischen sowie chinesischen Medizin verwendet. Ihre intensive gelb-orange Farbe verleiht Currymischungen, Reisgerichten und Getränken ihr typisches Aussehen. Vor allem als sogenanntes Superfood erlebt die Gelbwurzel seit einigen Jahren einen regelrechten Hype.

Der Wirkstoff Curcumin in Kurkuma

Verantwortlich für den Ruf als Superfood ist hauptsächlich Curcumin. Dabei handelt es sich um den wichtigsten Wirkstoff der Kurkumawurzel aus der Gruppe der Curcuminoide. Häufig werden die Begriffe Kurkuma und Curcumin gleichgesetzt. Aber streng genommen ist Curcumin nur ein einzelner Bestandteil der Pflanze.

Curcumin wird primär wegen der folgenden Eigenschaften erforscht:

  • entzündungshemmend
  • antioxidativ
  • verdauungsfördernd
  • stoffwechselregulierend

Wie wirkt Curcumin?

Curcumin soll unter anderem die Produktion von Gallensäure in der Leber anregen. Das unterstützt die Verdauung, speziell nach fettigen Speisen, bei Blähungen und Völlegefühl.
Außerdem wird vermutet, dass Curcumin bestimmte Entzündungsprozesse im Körper beeinflusst. Das liegt daran, dass sich der Stoff an verschiedene Moleküle und Enzyme bindet, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind.

Problematisch ist dabei jedoch, dass Curcumin vergleichsweise unspezifisch reagiert. Es bindet unterschiedlichste Stoffe, wodurch eventuell unerwünschte Prozesse ausgelöst werden.

Warum die Forschung zu Curcumin kritisch gesehen wird

Wissenschaftler untersuchen seit Jahren, ob Curcumin möglicherweise bei Erkrankungen wie Diabetes, Arthrose, Alzheimer oder Krebs hilfreich sein könnte. Trotz des großen Hypes um die gelbe Knolle sind jedoch noch viele Fragen ungeklärt. Ein Problem dabei:

  • Viele Resultate stammen nur aus Tier- oder Laborversuchen.
  • Die Ergebnisse lassen sich nicht eindeutig auf Menschen übertragen.
  • Viele Humanstudien zu dem Thema gelten als methodisch schwach.

Deshalb bewerten viele Wissenschaftler die bisherigen Forschungsergebnisse vorsichtig.

Darf man Kurkuma in der Schwangerschaft essen?

Obwohl Curcumin seit Jahren intensiv erforscht wird, gibt es bislang kaum aussagekräftige Untersuchungen mit Schwangeren. Viele Erkenntnisse stammen lediglich aus Tier- und Zellstudien.

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Mehr Informationen

Das liegt unter anderem daran, dass wissenschaftliche Untersuchungen in der Schwangerschaft aus ethischen Gründen nur sehr eingeschränkt möglich sind. Deshalb lässt sich bislang nicht sicher beurteilen, wie sich hohe Mengen Curcumin tatsächlich auf Mutter und ungeborenes Kind auswirken. Grundsätzlich raten Experten bei Curcumin in der Schwangerschaft, vorsichtig zu sein.

Mögliche Wirkung auf Wehen und Hormone

Einen interessanten wissenschaftlichen Review liefern Dr. Tiziana Filardi und ihr Team von der Sapienza Universität in Rom. Sie kommen zu dem Schluss, dass Curcumin möglicherweise hormonelle Prozesse beeinflussen und Auswirkungen auf Gebärmutterkontraktionen haben könnte.

Diskutiert wird insbesondere ein möglicher Einfluss auf den Östrogenspiegel, der theoretisch vorzeitige Wehen begünstigen könnte. Eindeutige Belege beim Menschen fehlen bislang jedoch.

Hinweise auf Auswirkungen auf die Embryonalentwicklung

Mögliche Auswirkungen auf die frühe Embryonalentwicklung wurden ebenfalls untersucht. In Tierstudien zeigten hohe Curcumin-Dosierungen unter anderem Hinweise auf Probleme bei der Einnistung sowie Veränderungen bei Zellteilung und Zellwachstum.

Weitere Untersuchungen beobachteten eine erhöhte Apoptose, also programmierten Zelltod, in frühen Entwicklungsstadien. Aber auch hier gilt: Ob sich diese Ergebnisse auf menschliche Schwangerschaften übertragen lassen, ist derzeit unklar.

Mögliches Blutungsrisiko durch Kurkuma in der Schwangerschaft

Ferner steht Curcumin im Verdacht, die Blutgerinnung zu beeinflussen. Darauf weisen unter anderem die Verbraucherzentrale, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie die französische Behörde ANSES hin. Besonders relevant könnte das für Menschen sein, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder unter Gerinnungsstörungen leiden.

Besonders kritisch: hochdosierte Kurkuma-Präparate in der Schwangerschaft

Als besonders kritisch gelten hochdosierte Präparate wie Curcumin-Extrakte oder Produkte mit Piperin.

Piperin, ein Bestandteil von schwarzem Pfeffer, steigert die Bioverfügbarkeit von Curcumin deutlich. Eine höhere Aufnahme könnte nicht nur die gewünschte Wirkung verstärken, sondern auch das Risiko für Nebenwirkungen und Wechselwirkungen erhöhen.

Wie viel Kurkuma in der Schwangerschaft ist erlaubt?

Für Schwangere gibt es bislang keine offiziell festgelegte sichere Curcumin-Dosierung. Experten unterscheiden deshalb klar zwischen kleinen Mengen Kurkuma als Gewürz und hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln.

Normales Kurkumapulver enthält vergleichsweise wenig Curcumin. Deutlich höher dosiert sind dagegen Kapseln, Extrakte, Konzentrate oder Kurkuma-Shots. Studien untersuchten teilweise Verzehrmengen von 500 bis 2000 mg Curcumin pro Tag. Allerdings werden diese Untersuchungen nicht an Schwangeren durchgeführt.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt für Erwachsene eine akzeptable tägliche Aufnahmemenge von maximal 3 mg Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht. Vorsicht: Für Schwangere gelten diese Werte jedoch nur eingeschränkt, da aussagekräftige Sicherheitsstudien fehlen.

Nebenwirkungen & Wechselwirkungen von Kurkuma in der Schwangerschaft

Kurkuma gilt in normalen Gewürzmengen grundsätzlich als gut verträglich. Bei hochdosierten Curcumin-Präparaten können jedoch Nebenwirkungen auftreten. Mögliche Beschwerden sind unter anderem:

  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Blähungen
  • Sodbrennen
  • Bauchschmerzen
  • erhöhte Stuhlfrequenz

Besonders bei langfristiger oder hochdosierter Einnahme werden zudem mögliche Leberschäden diskutiert. ANSES berichtet in diesem Zusammenhang von mehreren gemeldeten Fällen von Hepatitis nach der Einnahme curcuminhaltiger Nahrungsergänzungsmittel.

Weiterhin kann Curcumin mit verschiedenen Medikamenten wechselwirken. Vorsicht ist bei Blutverdünnern, Chemotherapeutika, Immunsuppressiva und bestimmten Schmerzmitteln geboten.

Gerade Schwangere und Stillende sollten deshalb besonders vorsichtig sein und die Einnahme vorher unbedingt mit dem Arzt besprechen.

Gibt es Vorteile von Curcumin in der Schwangerschaft?

Dass Curcumin trotz der diskutierten Risiken intensiv erforscht wird, hängt vor allem mit seinen möglichen antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften zusammen. Wissenschaftler untersuchen unter anderem, ob Curcumin oxidativen Stress reduzieren und bestimmte Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen kann. Einige Tier- und Laborstudien lieferten dabei folgende Hinweise:

Bereich Beobachtete mögliche Effekte
Schwangerschaftsdiabetes Verbesserte Blutzuckerwerte, geringere Entzündungswerte, reduzierte oxidative Stressmarker
Präeklampsie Mögliche positive Effekte auf Blutdruck, Entzündungsprozesse und Plazentafunktion
Frühgeburt und fetale Entwicklung Hinweise auf entzündungshemmende Effekte und möglichen Schutz vor Zellschäden

Achtung: Aussagekräftige Humanstudien mit Schwangeren fehlen bislang fast vollständig. Deshalb lässt sich derzeit nicht belegen, ob Curcumin in der Schwangerschaft tatsächlich einen gesundheitlichen Nutzen hat oder mögliche Risiken überwiegen.

Golden Milk in der Schwangerschaft

Goldene Milch gilt seit Jahren als Trendgetränk mit angeblich gesundheitsfördernder Wirkung. Ursprünglich stammt das Elixier aus der ayurvedischen Tradition. Typischerweise enthält goldene Milch Kurkuma, Ingwer, schwarzen Pfeffer sowie Pflanzenmilch oder Kuhmilch. Je nach Rezept kommen zusätzlich Zimt, Muskat, Honig oder andere Gewürze hinzu.

Ein klassisches Rezept besteht beispielsweise aus:
250 ml Pflanzenmilch oder Milch
1 TL Kurkuma
etwas frischem Ingwer
einer kleinen Prise schwarzem Pfeffer
optional etwas Zimt

Die Zutaten werden erwärmt und anschließend als warmes Getränk verzehrt.

Gelegentliche kleine Mengen goldener Milch in der Schwangerschaft gelten als unproblematisch. Vorsicht ist allerdings bei regelmäßigem oder hochdosiertem Konsum angebracht. Das betrifft vorwiegend stark konzentrierte Fertigmischungen und Produkte mit zusätzlichem Piperin oder Curcumin-Extrakt.

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Mehr Informationen

Besonders Fertigprodukte enthalten teilweise deutlich höhere Curcumin-Mengen als selbstgemachte goldene Milch. Deshalb empfehlen Experten, das aromatische Getränk in der Schwangerschaft lieber selbst zuzubereiten.

Kurkuma-Shots, Tee und frischer Kurkuma in der Schwangerschaft

Wie sieht das Risiko bei Kurkuma-Shots, Tee oder frischem Kurkuma in der Schwangerschaft aus? Grundsätzlich gilt ebenso hier: Die Menge macht den Unterschied.

Ingwer-Kurkuma-Shots enthalten häufig sehr konzentrierte Zutaten und werden oft täglich konsumiert. Neben Kurkuma und Ingwer steckt in vielen Produkten zusätzlich schwarzer Pfeffer beziehungsweise Piperin. Einige Fertigshots enthalten wesentlich höhere Curcumin-Mengen als normales Würzen beim Kochen. Gerade in der Schwangerschaft raten Experten deshalb zur Vorsicht bei hochkonzentrierten Shots.

Kurkuma-Tee wird dagegen meist deutlich niedriger dosiert. Kleine Mengen gelten deshalb in der Regel als unkritisch. Vorsicht ist jedoch bei stark konzentrierten Teemischungen oder Extrakten geboten.

Frischer Kurkuma gilt als die unproblematischste Variante. Als Gewürz in normalen Küchenmengen wird die Gelbwurzel als unbedenklich eingeschätzt.

Kurkuma-Kapseln & Nahrungsergänzungsmittel

Kurkuma-Kapseln und Curcumin-Präparate enthalten oftmals deutlich höhere Mengen Curcumin als natürliche Lebensmittel oder Gewürze. Häufig handelt es sich um konzentrierte Extrakte mit.

Ein deutscher Marktcheck der Untersuchungsämter Stuttgart und Karlsruhe aus dem Jahr 2024 zeigte außerdem, dass zahlreiche Curcumin-Präparate deutlich höher dosiert waren als empfohlen. Einige Produkte überschritten die akzeptable Tagesdosis sogar um ein Vielfaches.

Worauf Schwangere beim Kauf von Kurkuma achten sollten

Wer während der Schwangerschaft nicht vollständig auf Kurkuma verzichten möchte, sollte insbesondere bei Nahrungsergänzungsmitteln genau hinschauen. Experten raten speziell von hochdosierten Curcumin-Präparaten zur Selbstmedikation ab.

Ein Blick auf die Zutatenliste ist ebenfalls sinnvoll. Besonders kritisch gelten Produkte mit Piperin aus schwarzem Pfeffer, hochkonzentrierten Curcumin-Extrakten und speziellen Mischungen zur verbesserten Bioverfügbarkeit. Denn genau diese Zusätze können die Aufnahme von Curcumin im Körper deutlich erhöhen und damit möglicherweise das Risiko für Nebenwirkungen verstärken.

Obendrein spielt die Qualität der Produkte eine enorme Rolle. Untersuchungen von ÖKO-TEST sowie deutschen Untersuchungsämtern fanden in einigen Kurkuma-Produkten unter anderem:

  • Mineralölrückstände
  • Pestizide
  • andere Schadstoffe

Vor allem bei stark verarbeiteten oder hochdosierten Präparaten lohnt sich deshalb ein kritischer Blick auf Herkunft, Qualität und Zusammensetzung.

FAQ: Kurkuma in der Schwangerschaft

Wie viel Kurkuma darf eine Schwangere zu sich nehmen?
Kleine Mengen Kurkuma als Gewürz sind unproblematisch. Hochdosierte Curcumin-Präparate werden in der Schwangerschaft nicht empfohlen.

Darf ich während der Schwangerschaft Ingwer-Kurkuma-Tee trinken?
Ja, gelegentlich ein Tee mit Kurkuma ist erlaubt. Stark konzentrierte Mischungen oder täglicher Konsum größerer Mengen sollten vermieden werden.

Kann Kurkuma Wehen auslösen?
Einige Tier- und Laborstudien liefern Hinweise auf mögliche Auswirkungen auf Hormone und Gebärmutterkontraktionen. Eindeutige Belege beim Menschen fehlen bislang allerdings.

Weitere Artikel zu Lebensmitteln, Gewürzen und Inhaltsstoffen gesucht?

In dem Fall informieren wir gerne:

Fazit: Kurkuma in der Schwangerschaft

Kleine Mengen Kurkuma als Gewürz gelten in der Schwangerschaft als unproblematisch. Anders sieht es bei hochdosierten Curcumin-Präparaten aus. Für Nahrungsergänzungsmittel mit Curcumin oder Piperin fehlen bislang ausreichende Sicherheitsdaten.

Zwar zeigen einige Tier- und Laborstudien mögliche positive Effekte, gleichzeitig gibt es jedoch Hinweise auf Risiken für Embryonalentwicklung, Hormone und Wehentätigkeit. Da aussagekräftige Humanstudien mit Schwangeren fehlen, ist die Studienlage derzeit insgesamt zu unsicher für klare Empfehlungen.

Viele Experten und Behörden raten deshalb vorsichtshalber davon ab, hochdosierte Curcumin-Präparate während der Schwangerschaft einzunehmen. Bei Unsicherheiten oder bestehenden Vorerkrankungen sollte die Einnahme unbedingt immer mit Arzt oder Hebamme abgeklärt werden.

 

Quellen:

  1. Filardi T, Varì R, Ferretti E, Zicari A, Morano S, Santangelo C. Curcumin: Could This Compound Be Useful in Pregnancy and Pregnancy-Related Complications? https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7603145/ (abgerufen am 26.05.2026)
  2. Tossetta G, Fantone S, Giannubilo SR, Marzioni D. The Multifaced Actions of Curcumin in Pregnancy Outcome. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7830020/ (abgerufen am 26.05.2026)
  3. Chrubasik-Hausmann S. Kurkuma – Wissenschaftliche Zusammenfassung 2015. Universitätsklinikum Freiburg. https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/08_institute/rechtsmedizin/pdf/Addenda/2016/Kurkuma_-_Wissenschaftliche_Zusammenfassung_2015.pdf (abgerufen am 26.05.2026)
  4. Verbraucherzentrale: Kurkuma: Fakten und Mythen. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/kurkuma-fakten-und-mythen-13696 (abgerufen am 26.05.2026)
  5. ÖKO-TEST: Kurkuma: Labor findet Mineralöl und Pestizide in Gewürzpulvern. https://www.oekotest.de/essen-trinken/Kurkuma-Labor-findet-Mineraloel-und-Pestizide-in-Gewuerzpulvern_12852_1.html (abgerufen am 26.05.2026)
  6. ANSES: Adverse effects associated with the consumption of food supplements containing turmeric. https://www.anses.fr/en/content/adverse-effects-associated-consumption-food-supplements-containing-turmeric (abgerufen am 26.05.2026)
  7. Europäische Union: Durchführungsverordnung (EU) 2022/961 der Kommission vom 20. Juni 2022 zur Genehmigung des Inverkehrbringens von Tetrahydrocurcuminoiden als neuartiges Lebensmittel. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32022R0961 (abgerufen am 26.05.2026)
  8. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Stellungnahme zu Curcumin-haltigen Produkten und Novel Food. https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Zulassung/ZulRelThemen/abgrenzung/Expertenkommission/stellungnahmen/2020-02.html (abgerufen am 26.05.2026)
  9. Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart: Curcumin in Nahrungsergänzungsmitteln – in hoher Dosierung bedenklich, Dr. Christiane Lerch (CVUA Stuttgart), Verena Bock (CVUA Karlsruhe) https://www.ua-bw.de/pubmobil/beitrag.asp?Thema_ID=2&ID=4076&subid=1 (abgerufen am 26.05.2026)

Titelbild erstellt per KI mit Google Gemini.

Julia Starkey

Seit mehr als 10 Jahren ist die Mutter und Bloggerin als Expertin für Familien- und Gesundheitsthemen aktiv und verfasst Fachartikel.

Alle Beiträge des Experten

Unsere Ratgeber:

Kurkuma gilt als gesundes Superfood und wird häufig in Currys, goldener Milch oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Vor allem dem enthaltenen Wirkstoff Curcumin werden entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. Gleichzeitig fragen sich viele, ob Kurkuma in der Schwangerschaft tatsächlich gesund ist oder möglicherweise Risiken für Mutter und Baby birgt.

Während kleine Mengen als Gewürz meist als unproblematisch gelten, raten Experten bei hochdosierten Curcumin-Präparaten zur Vorsicht.

Was ist Kurkuma eigentlich?

Kurkuma, auch Gelbwurzel genannt, wird seit Jahrhunderten als Gewürz und in der traditionellen indischen sowie chinesischen Medizin verwendet. Ihre intensive gelb-orange Farbe verleiht Currymischungen, Reisgerichten und Getränken ihr typisches Aussehen. Vor allem als sogenanntes Superfood erlebt die Gelbwurzel seit einigen Jahren einen regelrechten Hype.

Der Wirkstoff Curcumin in Kurkuma

Verantwortlich für den Ruf als Superfood ist hauptsächlich Curcumin. Dabei handelt es sich um den wichtigsten Wirkstoff der Kurkumawurzel aus der Gruppe der Curcuminoide. Häufig werden die Begriffe Kurkuma und Curcumin gleichgesetzt. Aber streng genommen ist Curcumin nur ein einzelner Bestandteil der Pflanze.

Curcumin wird primär wegen der folgenden Eigenschaften erforscht:

  • entzündungshemmend
  • antioxidativ
  • verdauungsfördernd
  • stoffwechselregulierend

Wie wirkt Curcumin?

Curcumin soll unter anderem die Produktion von Gallensäure in der Leber anregen. Das unterstützt die Verdauung, speziell nach fettigen Speisen, bei Blähungen und Völlegefühl.
Außerdem wird vermutet, dass Curcumin bestimmte Entzündungsprozesse im Körper beeinflusst. Das liegt daran, dass sich der Stoff an verschiedene Moleküle und Enzyme bindet, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind.

Problematisch ist dabei jedoch, dass Curcumin vergleichsweise unspezifisch reagiert. Es bindet unterschiedlichste Stoffe, wodurch eventuell unerwünschte Prozesse ausgelöst werden.

Warum die Forschung zu Curcumin kritisch gesehen wird

Wissenschaftler untersuchen seit Jahren, ob Curcumin möglicherweise bei Erkrankungen wie Diabetes, Arthrose, Alzheimer oder Krebs hilfreich sein könnte. Trotz des großen Hypes um die gelbe Knolle sind jedoch noch viele Fragen ungeklärt. Ein Problem dabei:

  • Viele Resultate stammen nur aus Tier- oder Laborversuchen.
  • Die Ergebnisse lassen sich nicht eindeutig auf Menschen übertragen.
  • Viele Humanstudien zu dem Thema gelten als methodisch schwach.

Deshalb bewerten viele Wissenschaftler die bisherigen Forschungsergebnisse vorsichtig.

Darf man Kurkuma in der Schwangerschaft essen?

Obwohl Curcumin seit Jahren intensiv erforscht wird, gibt es bislang kaum aussagekräftige Untersuchungen mit Schwangeren. Viele Erkenntnisse stammen lediglich aus Tier- und Zellstudien.

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Mehr Informationen

Das liegt unter anderem daran, dass wissenschaftliche Untersuchungen in der Schwangerschaft aus ethischen Gründen nur sehr eingeschränkt möglich sind. Deshalb lässt sich bislang nicht sicher beurteilen, wie sich hohe Mengen Curcumin tatsächlich auf Mutter und ungeborenes Kind auswirken. Grundsätzlich raten Experten bei Curcumin in der Schwangerschaft, vorsichtig zu sein.

Mögliche Wirkung auf Wehen und Hormone

Einen interessanten wissenschaftlichen Review liefern Dr. Tiziana Filardi und ihr Team von der Sapienza Universität in Rom. Sie kommen zu dem Schluss, dass Curcumin möglicherweise hormonelle Prozesse beeinflussen und Auswirkungen auf Gebärmutterkontraktionen haben könnte.

Diskutiert wird insbesondere ein möglicher Einfluss auf den Östrogenspiegel, der theoretisch vorzeitige Wehen begünstigen könnte. Eindeutige Belege beim Menschen fehlen bislang jedoch.

Hinweise auf Auswirkungen auf die Embryonalentwicklung

Mögliche Auswirkungen auf die frühe Embryonalentwicklung wurden ebenfalls untersucht. In Tierstudien zeigten hohe Curcumin-Dosierungen unter anderem Hinweise auf Probleme bei der Einnistung sowie Veränderungen bei Zellteilung und Zellwachstum.

Weitere Untersuchungen beobachteten eine erhöhte Apoptose, also programmierten Zelltod, in frühen Entwicklungsstadien. Aber auch hier gilt: Ob sich diese Ergebnisse auf menschliche Schwangerschaften übertragen lassen, ist derzeit unklar.

Mögliches Blutungsrisiko durch Kurkuma in der Schwangerschaft

Ferner steht Curcumin im Verdacht, die Blutgerinnung zu beeinflussen. Darauf weisen unter anderem die Verbraucherzentrale, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie die französische Behörde ANSES hin. Besonders relevant könnte das für Menschen sein, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder unter Gerinnungsstörungen leiden.

Besonders kritisch: hochdosierte Kurkuma-Präparate in der Schwangerschaft

Als besonders kritisch gelten hochdosierte Präparate wie Curcumin-Extrakte oder Produkte mit Piperin.

Piperin, ein Bestandteil von schwarzem Pfeffer, steigert die Bioverfügbarkeit von Curcumin deutlich. Eine höhere Aufnahme könnte nicht nur die gewünschte Wirkung verstärken, sondern auch das Risiko für Nebenwirkungen und Wechselwirkungen erhöhen.

Wie viel Kurkuma in der Schwangerschaft ist erlaubt?

Für Schwangere gibt es bislang keine offiziell festgelegte sichere Curcumin-Dosierung. Experten unterscheiden deshalb klar zwischen kleinen Mengen Kurkuma als Gewürz und hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln.

Normales Kurkumapulver enthält vergleichsweise wenig Curcumin. Deutlich höher dosiert sind dagegen Kapseln, Extrakte, Konzentrate oder Kurkuma-Shots. Studien untersuchten teilweise Verzehrmengen von 500 bis 2000 mg Curcumin pro Tag. Allerdings werden diese Untersuchungen nicht an Schwangeren durchgeführt.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt für Erwachsene eine akzeptable tägliche Aufnahmemenge von maximal 3 mg Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht. Vorsicht: Für Schwangere gelten diese Werte jedoch nur eingeschränkt, da aussagekräftige Sicherheitsstudien fehlen.

Nebenwirkungen & Wechselwirkungen von Kurkuma in der Schwangerschaft

Kurkuma gilt in normalen Gewürzmengen grundsätzlich als gut verträglich. Bei hochdosierten Curcumin-Präparaten können jedoch Nebenwirkungen auftreten. Mögliche Beschwerden sind unter anderem:

  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Blähungen
  • Sodbrennen
  • Bauchschmerzen
  • erhöhte Stuhlfrequenz

Besonders bei langfristiger oder hochdosierter Einnahme werden zudem mögliche Leberschäden diskutiert. ANSES berichtet in diesem Zusammenhang von mehreren gemeldeten Fällen von Hepatitis nach der Einnahme curcuminhaltiger Nahrungsergänzungsmittel.

Weiterhin kann Curcumin mit verschiedenen Medikamenten wechselwirken. Vorsicht ist bei Blutverdünnern, Chemotherapeutika, Immunsuppressiva und bestimmten Schmerzmitteln geboten.

Gerade Schwangere und Stillende sollten deshalb besonders vorsichtig sein und die Einnahme vorher unbedingt mit dem Arzt besprechen.

Gibt es Vorteile von Curcumin in der Schwangerschaft?

Dass Curcumin trotz der diskutierten Risiken intensiv erforscht wird, hängt vor allem mit seinen möglichen antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften zusammen. Wissenschaftler untersuchen unter anderem, ob Curcumin oxidativen Stress reduzieren und bestimmte Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen kann. Einige Tier- und Laborstudien lieferten dabei folgende Hinweise:

Bereich Beobachtete mögliche Effekte
Schwangerschaftsdiabetes Verbesserte Blutzuckerwerte, geringere Entzündungswerte, reduzierte oxidative Stressmarker
Präeklampsie Mögliche positive Effekte auf Blutdruck, Entzündungsprozesse und Plazentafunktion
Frühgeburt und fetale Entwicklung Hinweise auf entzündungshemmende Effekte und möglichen Schutz vor Zellschäden

Achtung: Aussagekräftige Humanstudien mit Schwangeren fehlen bislang fast vollständig. Deshalb lässt sich derzeit nicht belegen, ob Curcumin in der Schwangerschaft tatsächlich einen gesundheitlichen Nutzen hat oder mögliche Risiken überwiegen.

Golden Milk in der Schwangerschaft

Goldene Milch gilt seit Jahren als Trendgetränk mit angeblich gesundheitsfördernder Wirkung. Ursprünglich stammt das Elixier aus der ayurvedischen Tradition. Typischerweise enthält goldene Milch Kurkuma, Ingwer, schwarzen Pfeffer sowie Pflanzenmilch oder Kuhmilch. Je nach Rezept kommen zusätzlich Zimt, Muskat, Honig oder andere Gewürze hinzu.

Ein klassisches Rezept besteht beispielsweise aus:
250 ml Pflanzenmilch oder Milch
1 TL Kurkuma
etwas frischem Ingwer
einer kleinen Prise schwarzem Pfeffer
optional etwas Zimt

Die Zutaten werden erwärmt und anschließend als warmes Getränk verzehrt.

Gelegentliche kleine Mengen goldener Milch in der Schwangerschaft gelten als unproblematisch. Vorsicht ist allerdings bei regelmäßigem oder hochdosiertem Konsum angebracht. Das betrifft vorwiegend stark konzentrierte Fertigmischungen und Produkte mit zusätzlichem Piperin oder Curcumin-Extrakt.

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Besonders Fertigprodukte enthalten teilweise deutlich höhere Curcumin-Mengen als selbstgemachte goldene Milch. Deshalb empfehlen Experten, das aromatische Getränk in der Schwangerschaft lieber selbst zuzubereiten.

Kurkuma-Shots, Tee und frischer Kurkuma in der Schwangerschaft

Wie sieht das Risiko bei Kurkuma-Shots, Tee oder frischem Kurkuma in der Schwangerschaft aus? Grundsätzlich gilt ebenso hier: Die Menge macht den Unterschied.

Ingwer-Kurkuma-Shots enthalten häufig sehr konzentrierte Zutaten und werden oft täglich konsumiert. Neben Kurkuma und Ingwer steckt in vielen Produkten zusätzlich schwarzer Pfeffer beziehungsweise Piperin. Einige Fertigshots enthalten wesentlich höhere Curcumin-Mengen als normales Würzen beim Kochen. Gerade in der Schwangerschaft raten Experten deshalb zur Vorsicht bei hochkonzentrierten Shots.

Kurkuma-Tee wird dagegen meist deutlich niedriger dosiert. Kleine Mengen gelten deshalb in der Regel als unkritisch. Vorsicht ist jedoch bei stark konzentrierten Teemischungen oder Extrakten geboten.

Frischer Kurkuma gilt als die unproblematischste Variante. Als Gewürz in normalen Küchenmengen wird die Gelbwurzel als unbedenklich eingeschätzt.

Kurkuma-Kapseln & Nahrungsergänzungsmittel

Kurkuma-Kapseln und Curcumin-Präparate enthalten oftmals deutlich höhere Mengen Curcumin als natürliche Lebensmittel oder Gewürze. Häufig handelt es sich um konzentrierte Extrakte mit.

Ein deutscher Marktcheck der Untersuchungsämter Stuttgart und Karlsruhe aus dem Jahr 2024 zeigte außerdem, dass zahlreiche Curcumin-Präparate deutlich höher dosiert waren als empfohlen. Einige Produkte überschritten die akzeptable Tagesdosis sogar um ein Vielfaches.

Worauf Schwangere beim Kauf von Kurkuma achten sollten

Wer während der Schwangerschaft nicht vollständig auf Kurkuma verzichten möchte, sollte insbesondere bei Nahrungsergänzungsmitteln genau hinschauen. Experten raten speziell von hochdosierten Curcumin-Präparaten zur Selbstmedikation ab.

Ein Blick auf die Zutatenliste ist ebenfalls sinnvoll. Besonders kritisch gelten Produkte mit Piperin aus schwarzem Pfeffer, hochkonzentrierten Curcumin-Extrakten und speziellen Mischungen zur verbesserten Bioverfügbarkeit. Denn genau diese Zusätze können die Aufnahme von Curcumin im Körper deutlich erhöhen und damit möglicherweise das Risiko für Nebenwirkungen verstärken.

Obendrein spielt die Qualität der Produkte eine enorme Rolle. Untersuchungen von ÖKO-TEST sowie deutschen Untersuchungsämtern fanden in einigen Kurkuma-Produkten unter anderem:

  • Mineralölrückstände
  • Pestizide
  • andere Schadstoffe

Vor allem bei stark verarbeiteten oder hochdosierten Präparaten lohnt sich deshalb ein kritischer Blick auf Herkunft, Qualität und Zusammensetzung.

FAQ: Kurkuma in der Schwangerschaft

Wie viel Kurkuma darf eine Schwangere zu sich nehmen?
Kleine Mengen Kurkuma als Gewürz sind unproblematisch. Hochdosierte Curcumin-Präparate werden in der Schwangerschaft nicht empfohlen.

Darf ich während der Schwangerschaft Ingwer-Kurkuma-Tee trinken?
Ja, gelegentlich ein Tee mit Kurkuma ist erlaubt. Stark konzentrierte Mischungen oder täglicher Konsum größerer Mengen sollten vermieden werden.

Kann Kurkuma Wehen auslösen?
Einige Tier- und Laborstudien liefern Hinweise auf mögliche Auswirkungen auf Hormone und Gebärmutterkontraktionen. Eindeutige Belege beim Menschen fehlen bislang allerdings.

Weitere Artikel zu Lebensmitteln, Gewürzen und Inhaltsstoffen gesucht?

In dem Fall informieren wir gerne:

Fazit: Kurkuma in der Schwangerschaft

Kleine Mengen Kurkuma als Gewürz gelten in der Schwangerschaft als unproblematisch. Anders sieht es bei hochdosierten Curcumin-Präparaten aus. Für Nahrungsergänzungsmittel mit Curcumin oder Piperin fehlen bislang ausreichende Sicherheitsdaten.

Zwar zeigen einige Tier- und Laborstudien mögliche positive Effekte, gleichzeitig gibt es jedoch Hinweise auf Risiken für Embryonalentwicklung, Hormone und Wehentätigkeit. Da aussagekräftige Humanstudien mit Schwangeren fehlen, ist die Studienlage derzeit insgesamt zu unsicher für klare Empfehlungen.

Viele Experten und Behörden raten deshalb vorsichtshalber davon ab, hochdosierte Curcumin-Präparate während der Schwangerschaft einzunehmen. Bei Unsicherheiten oder bestehenden Vorerkrankungen sollte die Einnahme unbedingt immer mit Arzt oder Hebamme abgeklärt werden.

 

Quellen:

  1. Filardi T, Varì R, Ferretti E, Zicari A, Morano S, Santangelo C. Curcumin: Could This Compound Be Useful in Pregnancy and Pregnancy-Related Complications? https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7603145/ (abgerufen am 26.05.2026)
  2. Tossetta G, Fantone S, Giannubilo SR, Marzioni D. The Multifaced Actions of Curcumin in Pregnancy Outcome. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7830020/ (abgerufen am 26.05.2026)
  3. Chrubasik-Hausmann S. Kurkuma – Wissenschaftliche Zusammenfassung 2015. Universitätsklinikum Freiburg. https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/08_institute/rechtsmedizin/pdf/Addenda/2016/Kurkuma_-_Wissenschaftliche_Zusammenfassung_2015.pdf (abgerufen am 26.05.2026)
  4. Verbraucherzentrale: Kurkuma: Fakten und Mythen. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/kurkuma-fakten-und-mythen-13696 (abgerufen am 26.05.2026)
  5. ÖKO-TEST: Kurkuma: Labor findet Mineralöl und Pestizide in Gewürzpulvern. https://www.oekotest.de/essen-trinken/Kurkuma-Labor-findet-Mineraloel-und-Pestizide-in-Gewuerzpulvern_12852_1.html (abgerufen am 26.05.2026)
  6. ANSES: Adverse effects associated with the consumption of food supplements containing turmeric. https://www.anses.fr/en/content/adverse-effects-associated-consumption-food-supplements-containing-turmeric (abgerufen am 26.05.2026)
  7. Europäische Union: Durchführungsverordnung (EU) 2022/961 der Kommission vom 20. Juni 2022 zur Genehmigung des Inverkehrbringens von Tetrahydrocurcuminoiden als neuartiges Lebensmittel. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32022R0961 (abgerufen am 26.05.2026)
  8. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Stellungnahme zu Curcumin-haltigen Produkten und Novel Food. https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Zulassung/ZulRelThemen/abgrenzung/Expertenkommission/stellungnahmen/2020-02.html (abgerufen am 26.05.2026)
  9. Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart: Curcumin in Nahrungsergänzungsmitteln – in hoher Dosierung bedenklich, Dr. Christiane Lerch (CVUA Stuttgart), Verena Bock (CVUA Karlsruhe) https://www.ua-bw.de/pubmobil/beitrag.asp?Thema_ID=2&ID=4076&subid=1 (abgerufen am 26.05.2026)

Titelbild erstellt per KI mit Google Gemini.

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