37. SSW (Schwangerschaftswoche) » Baby, Gewicht & Geburt in 37. SSW

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In der 37. Schwangerschaftswoche hat das Baby eine Länge von ca. 49 cm und sein Gewicht nähert sich der 3 kg-Marke. Wichtige Entwicklungen wie die Wärmeregulation durch das braune Fettgewebe und die Vorbereitung des Körpers auf die Geburt nehmen Gestalt an. Die Mutter ist tief mit ihrem Kind verbunden, erkennt die Geburtszeichen und wendet geburtsvorbereitende Mittel an.

Ina-Sophia Ilmer

Ina Ilmer ist eine leidenschaftliche Hebamme mit dem Wunsch, Frauen bei der Geburt zu unterstützen und Vorurteile abzubauen. Sie betreut Neugeborene…

Alle Beiträge des Experten

37. SSW (Schwangerschaftswoche) » Baby, Gewicht & Geburt in 37. SSW

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Lanugo-Haar und Käseschmiere verschwinden – Die Sehnsucht nach deinem Baby und die Frage, wie es aussehen wird, werden nun immer größer. Die Geburt kann jederzeit beginnen. Triff die letzten Vorbereitungen und packe spätestens jetzt die Kliniktasche.


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Das Baby in der 37. SSW

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In der 37. Schwangerschaftswoche misst das Baby in der Scheitel-Fersten-Länge etwa 49 Zentimeter. Sein Gewicht liegt nun bei rund 2.950 Gramm, kann bei einigen Kindern aber auch schon die Drei-Kilogramm-Grenze überschreiten. Die Gewichtszunahme des Babys beträgt pro Tag etwa 20 bis 30 Gramm, seine Fettreserven sind inzwischen auf rund 15 Prozent des gesamten Körpergewichtes gestiegen. Dabei handelt es sich vor allem um das sogenannte braune Fettgewebe, dessen Zellen sehr viele Mitochondrien enthalten.

Diese Struktur ist für die Wärmeregulierung des Babys wichtig – die Mitochondrien als die Kraftwerke der Zellen wandeln die Energie der Fettmoleküle unmittelbar in Wärme um.

Gehirn und Schädel des Babys werden bis zur Geburt noch weiter wachsen. Ab der 37. SSW fallen die Lanugo-Haare aus. Auch die Käseschmiere, welche die Haut des Babys bisher vor dem Fruchtwasser geschützt hat, verschwindet jetzt zum größten Teil. Zusammen mit dem Fruchtwasser nimmt das Baby auch die Überreste von Lanugo-Haar und Käseschmiere auf.

Zusammen mit anderen im Darm gelagerten Sekreten und Substanzen werden sie nach der Geburt in Form des sogenannten Kindspechs (Mekonium) die ersten festen Ausscheidungen des Babys sein, bevor zusammen mit der Aufnahme von Mutter- oder Säuglingsmilch die eigentliche Verdauung einsetzt. Vielen Kindern wächst in den letzten Wochen vor der Geburt ein dicker Haarschopf mit bis zu 2,5 Zentimeter langen Strähnen, deren Farbe sich von der Haarfarbe der Eltern sehr stark unterscheiden kann. Im Lauf der nächsten Jahre wird sich der Farbton ihres Haares fast immer noch beträchtlich ändern.

Der Kopf der meisten Babys ist jetzt fest im kleinen Becken der Mutter eingestellt. Sein Bewegungsspielraum hat bereits in den vergangenen Wochen beträchtlich abgenommen. In der 37. SSW und der verbleibenden Zeit bis zur Geburt schlafen die Kinder viel. Durch die zunehmende Enge im Uterus werden sie dabei von den Senk- und Übungswehen sanft massiert. Vor allem nachts wird die Mutter jedoch nach wie vor die Dehnungsübungen und gelegentliche Tritte ihres Babys spüren.

Die Mutter – Sehnsucht nach dem Baby und Fragen zum Geburtsbeginn

Viele Schwangere sind ab der 37. Schwangerschaftswoche oft tief ins sich versunken, verbinden sich dabei eng mit ihrem Baby und versuchen, die ersten Anzeichen der nahenden Geburt zu spüren. Inzwischen gewinnt auch die ganz konkrete Sehnsucht nach dem kleinen Menschen in ihren Gefühlen immer größeren Raum.

Viele Erstgebärende fragen sich jetzt auch, ob sie das Einsetzen der Geburtswehen richtig deuten werden und ob mit einem „Fehler“ Gefahren für das Baby verbunden sind. Keine Angst – die Natur hat den Geburtsvorgang so eingerichtet, dass er nicht als ein einzelnes Ereignis sondern als Prozess vonstattengeht. Anzeichen der bevorstehenden Geburt sind beispielsweise:

Tipp zur SSW37: Ruhe und Entspannung

  • die Öffnung des Muttermunds, der allmählich dünner und weicher wird und sich bis zur Geburt auf etwa zehn Zentimeter weitet. Ob dieser Prozess bereits begonnen hat, werden Arzt oder Hebamme bei den regelmäßigen gynäkologischen Untersuchung überprüfen.
  • häufigere und stärkere Vorwehen sowie das Lösen des Schleimpfropfs, der den Muttermund verschließt, was sich als blutiger Schleim oder auch echte Vaginalblutungen – das sogenannte Zeichnen – bemerkbar macht. Möglicherweise stehen damit die eigentlichen Wehen unmittelbar bevor. Bei anderen Frauen können sie noch einige Tage auf sich warten lassen.
  • das Einsetzen von Eröffnungswehen, die in immer kürzeren Intervallen kommen sowie regelmäßiger und stärker werden
  • das Platzen der Fruchtblase zeitgleich mit dem Beginn der Wehen.

Mit ihrer Hebamme und/oder ihrem Arzt werden die meisten Schwangeren schon weit vor der 37. SSW besprochen haben, was zum Geburtsbeginn zu tun ist. Falls es keine besonderen Risikofaktoren gibt, kann der Aufbruch in die Klinik nach dem Einsetzen der ersten Wehen meist noch mehrere Stunden warten. Gut ist, wenn sich die Schwangere in dieser Zeit entspannen kann, vielleicht auch duscht oder ein warmes Bad nimmt und sich so gut wie möglich ausruht.

Zu Beginn der Wehen ist ausgiebiges Trinken angeraten. Falls Appetit vorhanden ist, trägt auch eine leichte Mahlzeit zum Wohlbefinden bei. Hebamme oder Arzt werden zunächst bei Bedarf auch telefonisch Hilfestellung geben. Wenn die Wehen stärker werden, ihre Intervalle sich verkleinern oder der Blasensprung erfolgt, ist es Zeit, sich ins Geburtshaus oder die Geburtsklinik zu begeben.

Kliniktasche packen Checkliste

Geburtsvorbereitende Akupunktur und Himbeerblätter-Tee?

Der Babybauch ist in der SSW 37 so groß, dass die Bauchhaut stark gedehnt wird und dadurch auch oft auch ein sehr unangenehmer Juckreiz einsetzt. Regelmäßiges sanftes Einölen oder Cremen hilft dagegen und verschafft dem Baby außerdem einige zusätzliche Streicheleinheiten. Falls das Jucken unerträglich wird, bringen Abreibungen mit gekühltem Apfelessig oft wirksam Linderung.

Auch als direkte Vorbereitung auf die Geburt bewähren sich verschiedene Hausmittel und naturheilkundliche Verfahren. Erfahrene Hebammen und viele Schwangere schwören auf Himbeerblätter-Tee, allerdings nicht in Form handelsüblicher Früchtetees, sondern als einem Absud aus dem „Roten Himbeerblatt“. Der Tee soll die Muskulatur der Gebärmutter kräftigen und damit ein gleichmäßiges Wehen-Tempo fördern.

Tipp zur SSW37: Naturheilkunde

Eine Studie belegt, dass bei Frauen, die in den letzten Wochen vor der Geburt den Absud regelmäßig getrunken haben, die Austreibungsphase des Babys kürzer war. Wichtig: Himbeerblätter-Tee ist kein Genussmittel, sondern eine Naturarznei. Anwendung und Dosierung – täglich maximal drei Tassen – sollten vorab mit Hebamme oder Arzt besprochen werden. Falls sich durch die Verwendung die Vorwehen verstärken, sollte die Schwangere die Dosis reduzieren.

Abzuraten ist vom Genuss von Himbeerblätter-Tee, wenn eine Kaiserschnittgeburt geplant ist sowie bei vorangegangenen Kaiserschnitten, bei Mehrlingsschwangerschaften sowie bei Vaginalblutungen in der zweiten Schwangerschaftshälfte.

In den letzten drei bis vier Wochen vor der Geburt kann auch geburtsvorbereitende Akupunktur die Auslösung des Muttermundes sowie insgesamt die Elastizität des Geburtskanales unterstützen, so dass sich Muttermund und Gebärmutterhals nach dem Einsetzen der ersten Wehen schneller öffnen. Das Setzen der Akupunkturnadeln an den Beinen sowie ab dem dritten Termin auch am kleinen Zeh wird einmal pro Woche durchgeführt. Die 37. SSW ist der letzte sinnvolle Zeitpunkt, um damit zu beginnen.

In der 37. Schwangerschaftswoche sollten der Klinikkoffer sowie alle wichtigen Papiere für die Geburt (Personalausweis, Versicherungskarte, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde oder Familienstammbuch sowie der Mutterpass) sowie eine Babygarnitur für die Fahrt nach Hause endgültig vorbereitet sein. Auch die Anschaffung eines Autokindersitzes sollte nicht vergessen werden, da er bereits für die allererste Autofahrt des Babys nötig ist. Am besten machen sich die Eltern schon jetzt mit seiner – manchmal anfangs etwas kniffligen – Handhabung vertraut.

Überblick – 37. Schwangerschaftswoche

  • In der 37. SSW gilt das Baby im Falle der Geburt nicht mehr als Frühchen, sondern als termingerecht zur Welt gekommen.
  • Alle seine Organe und Körperfunktionen sind jetzt vollständig entwickelt.
  • Das Gewicht des Babys wächst pro Tag zwischen 15 und 30 Gramm
  • Es verschwinden die Lanugo-Behaarung sowie die Käseschmiere.
  • Naturheilkundliche Verfahren können die unmittelbare Vorbereitung auf die Geburt wirksam unterstützen.
Hebammengeprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

W

Ina-Sophia Ilmer

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Das Baby in der 37. SSW

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In der 37. Schwangerschaftswoche misst das Baby in der Scheitel-Fersten-Länge etwa 49 Zentimeter. Sein Gewicht liegt nun bei rund 2.950 Gramm, kann bei einigen Kindern aber auch schon die Drei-Kilogramm-Grenze überschreiten. Die Gewichtszunahme des Babys beträgt pro Tag etwa 20 bis 30 Gramm, seine Fettreserven sind inzwischen auf rund 15 Prozent des gesamten Körpergewichtes gestiegen. Dabei handelt es sich vor allem um das sogenannte braune Fettgewebe, dessen Zellen sehr viele Mitochondrien enthalten.

Diese Struktur ist für die Wärmeregulierung des Babys wichtig – die Mitochondrien als die Kraftwerke der Zellen wandeln die Energie der Fettmoleküle unmittelbar in Wärme um.

Gehirn und Schädel des Babys werden bis zur Geburt noch weiter wachsen. Ab der 37. SSW fallen die Lanugo-Haare aus. Auch die Käseschmiere, welche die Haut des Babys bisher vor dem Fruchtwasser geschützt hat, verschwindet jetzt zum größten Teil. Zusammen mit dem Fruchtwasser nimmt das Baby auch die Überreste von Lanugo-Haar und Käseschmiere auf.

Zusammen mit anderen im Darm gelagerten Sekreten und Substanzen werden sie nach der Geburt in Form des sogenannten Kindspechs (Mekonium) die ersten festen Ausscheidungen des Babys sein, bevor zusammen mit der Aufnahme von Mutter- oder Säuglingsmilch die eigentliche Verdauung einsetzt. Vielen Kindern wächst in den letzten Wochen vor der Geburt ein dicker Haarschopf mit bis zu 2,5 Zentimeter langen Strähnen, deren Farbe sich von der Haarfarbe der Eltern sehr stark unterscheiden kann. Im Lauf der nächsten Jahre wird sich der Farbton ihres Haares fast immer noch beträchtlich ändern.

Der Kopf der meisten Babys ist jetzt fest im kleinen Becken der Mutter eingestellt. Sein Bewegungsspielraum hat bereits in den vergangenen Wochen beträchtlich abgenommen. In der 37. SSW und der verbleibenden Zeit bis zur Geburt schlafen die Kinder viel. Durch die zunehmende Enge im Uterus werden sie dabei von den Senk- und Übungswehen sanft massiert. Vor allem nachts wird die Mutter jedoch nach wie vor die Dehnungsübungen und gelegentliche Tritte ihres Babys spüren.

Die Mutter – Sehnsucht nach dem Baby und Fragen zum Geburtsbeginn

Viele Schwangere sind ab der 37. Schwangerschaftswoche oft tief ins sich versunken, verbinden sich dabei eng mit ihrem Baby und versuchen, die ersten Anzeichen der nahenden Geburt zu spüren. Inzwischen gewinnt auch die ganz konkrete Sehnsucht nach dem kleinen Menschen in ihren Gefühlen immer größeren Raum.

Viele Erstgebärende fragen sich jetzt auch, ob sie das Einsetzen der Geburtswehen richtig deuten werden und ob mit einem „Fehler“ Gefahren für das Baby verbunden sind. Keine Angst – die Natur hat den Geburtsvorgang so eingerichtet, dass er nicht als ein einzelnes Ereignis sondern als Prozess vonstattengeht. Anzeichen der bevorstehenden Geburt sind beispielsweise:

Tipp zur SSW37: Ruhe und Entspannung

  • die Öffnung des Muttermunds, der allmählich dünner und weicher wird und sich bis zur Geburt auf etwa zehn Zentimeter weitet. Ob dieser Prozess bereits begonnen hat, werden Arzt oder Hebamme bei den regelmäßigen gynäkologischen Untersuchung überprüfen.
  • häufigere und stärkere Vorwehen sowie das Lösen des Schleimpfropfs, der den Muttermund verschließt, was sich als blutiger Schleim oder auch echte Vaginalblutungen – das sogenannte Zeichnen – bemerkbar macht. Möglicherweise stehen damit die eigentlichen Wehen unmittelbar bevor. Bei anderen Frauen können sie noch einige Tage auf sich warten lassen.
  • das Einsetzen von Eröffnungswehen, die in immer kürzeren Intervallen kommen sowie regelmäßiger und stärker werden
  • das Platzen der Fruchtblase zeitgleich mit dem Beginn der Wehen.

Mit ihrer Hebamme und/oder ihrem Arzt werden die meisten Schwangeren schon weit vor der 37. SSW besprochen haben, was zum Geburtsbeginn zu tun ist. Falls es keine besonderen Risikofaktoren gibt, kann der Aufbruch in die Klinik nach dem Einsetzen der ersten Wehen meist noch mehrere Stunden warten. Gut ist, wenn sich die Schwangere in dieser Zeit entspannen kann, vielleicht auch duscht oder ein warmes Bad nimmt und sich so gut wie möglich ausruht.

Zu Beginn der Wehen ist ausgiebiges Trinken angeraten. Falls Appetit vorhanden ist, trägt auch eine leichte Mahlzeit zum Wohlbefinden bei. Hebamme oder Arzt werden zunächst bei Bedarf auch telefonisch Hilfestellung geben. Wenn die Wehen stärker werden, ihre Intervalle sich verkleinern oder der Blasensprung erfolgt, ist es Zeit, sich ins Geburtshaus oder die Geburtsklinik zu begeben.

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Geburtsvorbereitende Akupunktur und Himbeerblätter-Tee?

Der Babybauch ist in der SSW 37 so groß, dass die Bauchhaut stark gedehnt wird und dadurch auch oft auch ein sehr unangenehmer Juckreiz einsetzt. Regelmäßiges sanftes Einölen oder Cremen hilft dagegen und verschafft dem Baby außerdem einige zusätzliche Streicheleinheiten. Falls das Jucken unerträglich wird, bringen Abreibungen mit gekühltem Apfelessig oft wirksam Linderung.

Auch als direkte Vorbereitung auf die Geburt bewähren sich verschiedene Hausmittel und naturheilkundliche Verfahren. Erfahrene Hebammen und viele Schwangere schwören auf Himbeerblätter-Tee, allerdings nicht in Form handelsüblicher Früchtetees, sondern als einem Absud aus dem „Roten Himbeerblatt“. Der Tee soll die Muskulatur der Gebärmutter kräftigen und damit ein gleichmäßiges Wehen-Tempo fördern.

Tipp zur SSW37: Naturheilkunde

Eine Studie belegt, dass bei Frauen, die in den letzten Wochen vor der Geburt den Absud regelmäßig getrunken haben, die Austreibungsphase des Babys kürzer war. Wichtig: Himbeerblätter-Tee ist kein Genussmittel, sondern eine Naturarznei. Anwendung und Dosierung – täglich maximal drei Tassen – sollten vorab mit Hebamme oder Arzt besprochen werden. Falls sich durch die Verwendung die Vorwehen verstärken, sollte die Schwangere die Dosis reduzieren.

Abzuraten ist vom Genuss von Himbeerblätter-Tee, wenn eine Kaiserschnittgeburt geplant ist sowie bei vorangegangenen Kaiserschnitten, bei Mehrlingsschwangerschaften sowie bei Vaginalblutungen in der zweiten Schwangerschaftshälfte.

In den letzten drei bis vier Wochen vor der Geburt kann auch geburtsvorbereitende Akupunktur die Auslösung des Muttermundes sowie insgesamt die Elastizität des Geburtskanales unterstützen, so dass sich Muttermund und Gebärmutterhals nach dem Einsetzen der ersten Wehen schneller öffnen. Das Setzen der Akupunkturnadeln an den Beinen sowie ab dem dritten Termin auch am kleinen Zeh wird einmal pro Woche durchgeführt. Die 37. SSW ist der letzte sinnvolle Zeitpunkt, um damit zu beginnen.

In der 37. Schwangerschaftswoche sollten der Klinikkoffer sowie alle wichtigen Papiere für die Geburt (Personalausweis, Versicherungskarte, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde oder Familienstammbuch sowie der Mutterpass) sowie eine Babygarnitur für die Fahrt nach Hause endgültig vorbereitet sein. Auch die Anschaffung eines Autokindersitzes sollte nicht vergessen werden, da er bereits für die allererste Autofahrt des Babys nötig ist. Am besten machen sich die Eltern schon jetzt mit seiner – manchmal anfangs etwas kniffligen – Handhabung vertraut.

Überblick – 37. Schwangerschaftswoche

  • In der 37. SSW gilt das Baby im Falle der Geburt nicht mehr als Frühchen, sondern als termingerecht zur Welt gekommen.
  • Alle seine Organe und Körperfunktionen sind jetzt vollständig entwickelt.
  • Das Gewicht des Babys wächst pro Tag zwischen 15 und 30 Gramm
  • Es verschwinden die Lanugo-Behaarung sowie die Käseschmiere.
  • Naturheilkundliche Verfahren können die unmittelbare Vorbereitung auf die Geburt wirksam unterstützen.
Hebammengeprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

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