Beliebteste Vornamen 2015
In einem Babyzimmer sind einzelne Holzblöcke mit dem Namen Laura aufgestellt.
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Beliebteste Vornamen 2015

Traditionelle Namen auch weiter beliebt - Mangels einer offiziellen deutschen Vornamensstatistik ist in Deutschland der Hamburger Wirtschaftsinformatiker Knud Bielefeld mit seiner Seite www.beliebte-vornamen.de der "Herr der Namen". Auf den ersten Platz haben es in diesem Jahr Mia und Ben geschafft.

windeln.de Redaktion
von windeln.de Redaktion
Di, 02/16/2016 - 10:38 Tue, 09/08/2020 - 15:09

Beliebte Vornamen - die Top 25 des Jahres 2015

Insgesamt listet Bielefeld in jedem Jahr die 500 beliebstesten Vornamen in Deutschland auf. Unter die Top 25 schafften es 2015 die folgenden Mädchen- und Jungennamen:

MÄDCHEN JUNGEN
  1. Mia
  2. Emma
  3. Hanna / Hannah
  4. Sofia / Sophia
  5. Anna
  6. Emilia
  7. Lina
  8. Marie
  9. Lena
  10. Mila
  11. Emily / Emilie
  12. Lea / Leah
  13. Leonie
  14. Amelie
  15. Sofie / Sophie
  16. Johanna
  17. Luisa / Louisa
  18. Clara / Klara
  19. Lilly / Lilli
  20. Laura
  21. Nele / Neele
  22. Lara
  23. Charlotte
  24. Leni
  25. Maja / Maya
  1. Ben
  2. Jonas
  3. Leon
  4. Elias
  5. Finn / Fynn
  6. Noah
  7. Paul
  8. Luis / Louis
  9. Lucas / Lukas
  10. Luca / Luka
  11. Felix
  12. Maximilian
  13. Henri / Henry
  14. Max
  15. Emil
  16. Moritz
  17. Jacob / Jakob
  18. Niklas / Niclas
  19. Tim
  20. Julian
  21. Oscar / Oskar
  22. Anton
  23. Philipp
  24. David
  25. Liam

Der Trend zu traditionellen Vornamen ist ungebrochen

Der Trend zu traditionellen Vornamen ist schon seit einigen Jahren ungebrochen und auch bei den beliebten Vornamen 2015 klar erkennbar. Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Familiäre Traditionen, etwas Nostalgie und aus Sicht von Knud Bielefeld möglicherweise auch der Wunsch nach einem harmonischen und guten Leben. Weniger offensichtlich als in früheren Jahren waren Vornamen, die von Prominenten oder ihren Kindern übernommen wurden.

Neue Lockerheit bei ungewöhnlichen Vornamen

Bei ungewöhnlichen Vornamen herrscht in deutschen Standesämtern offenbar eine neue Lockerheit, die vor wenigen Jahren noch undenkbar war. Geografische Bezeichnungen waren bis vor kurzem als Vorname ausgeschlossen - 2015 wurden in Deutschland unter anderem Brooklyn und Louisiana registriert.

Auch Vornamen aus dem Englischen erfreuen sich bei den Eltern nach wie vor Beliebtheit, nicht immer wählen sie dabei einen "klassischen Vornamen" für ihr Kind. Akzeptiert wurden von den Standesämtern im vergangenen Jahr beispielsweise auch Faith (Glaube), Knowledge (Wissen) und Royalty (eine königliche Person). Ob sich die mit diesen Namen bedachten Kinder im späteren Leben darüber immer freuen werden, sei einmal dahingestellt.

Beliebte Vornamen gleichen sich international immer stärker an

Im internationalen Vergleich gleichen sich beliebte Vornamen immer stärker an - die Globalisierung macht sich offensichtlich auch bei der Namenswahl bemerkbar. Die US-amerikanische Babynamen-Webseite www.babynamewizard.com hat die Namensrankings verschiedener westlicher Länder ausgewertet.

Der weltweit beliebteste Mädchenname ist demnach Sofia/Sophia, auf die Plätze 2 bis 5 kamen Isabella/Isabelle, Emma, Mia und Olivia. Bei den Jungen führt Noah die Liste der beliebtesten Vornamen an, darauf folgen Liam, Leo/Leon, Lukas/Luke/Luka sowie Oliver.

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Fazit
Beliebte Vornamen sind oft recht stark der Mode unterworfen. In den deutschen Namensrankings macht sich jedoch bereits seit Jahren ein Trend zur Kontinuität bemerkbar - vor allem traditionelle Mädchen- und Jungennamen sind beliebt und werden von den Eltern gern vergeben
Die beliebtesten Vornamen in Deutschland sind Mia und Ben
Ben liegt bereits seit Jahren auf dem ersten Platz, Mia hat ihn nach kurzzeitiger Verdrängung durch Emma wieder zurückerobert
Sofia/Sophia ist der beliebteste Mädchenname in den westlichen Ländern inklusive der USA, in Deutschland lag er 2015 auf dem vierten Platz. Der internationale Jungennamen-Spitzenreiter Noah liegt in Deutschland auf Platz 6
Im internationalen Vergleich gleichen sich beliebte Vornamen stärker an