8. Schwangerschaftsmonat » Mutter, Bauch & Baby im 8. Monat

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Während des achten Schwangerschaftsmonats wächst das Kind intensiv, schließt die Entwicklung seiner Organe ab und stärkt sein Immunsystem durch den Transfer von Antikörpern der Mutter. Die Mutter bereitet sich physisch und psychisch auf die Geburt vor, während das Kind seine Geburtsposition einnimmt.

Ina-Sophia Ilmer

Ina Ilmer ist eine leidenschaftliche Hebamme mit dem Wunsch, Frauen bei der Geburt zu unterstützen und Vorurteile abzubauen. Sie betreut Neugeborene…

Alle Beiträge des Experten

8. Schwangerschaftsmonat » Mutter, Bauch & Baby im 8. Monat

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Im 8. Schwangerschaftsmonat ist die organische Entwicklung des Babys so gut wie abgeschlossen. Es geht von jetzt ab um „Wachsen, Wachsen und nochmals Wachsen“. Gegen Ende dieses Monats wird auch die Lungenreifung des Kindes so gut wie abgeschlossen sein.


Längenwachstum und Gewichtszunahme

Auch die letzte große Vorsorgeuntersuchung (das Ultraschallscreening) steht im 8. Monat an. Mutter und Kind befinden sich jetzt fast schon auf der „Zielgeraden“ zur Geburt.

Überblick zur Entwicklung des Babys im 8. SSM

Das Baby im 8. Schwangerschaftsmonat – die Entwicklung der inneren Organe ist fast abgeschlossen

Vom 8. Monat an geht es für das Baby bis zur Geburt vor allem um weiteres Längenwachstum und Gewichtszunahme. Am Ende der ersten Woche dieses Monats ist es in der Scheitel-Fersen-Länge knapp 39 Zentimeter lang und wiegt rund 1.240 Gramm. Zum Monatsende werden seine Körperlänge etwa 43 Zentimeter und sein Gewicht etwa 1.775 Gramm betragen.

Im 8. Schwangerschaftsmonat ist die Entwicklung der inneren Organe des Kindes im Wesentlichen abgeschlossen, auch äußerlich wird es sich bis zur Geburt nicht mehr so stark verändern.

Die Organfunktionen differenzieren sich in den nächsten Wochen weiter aus. Bis zum Geburtstermin entwickelt sich vor allem die Leistungsfähigkeit von Gehirn und Nervensystem nochmals deutlich weiter.

Zum Zeitpunkt der Geburt wird das Neugeborene etwa 100 Milliarden Gehirnnervenzellen besitzen, die für sein gesamtes weiteres Leben reichen müssen, denn es werden keine weiteren Zellen nach der Geburt gebildet. Im Verlauf des 8. Monats durchläuft auch das Skelett des Kopfes nochmals eine Wachstumsphase.

Die Reifung des Immunsystems des Babys schreitet im 8. Schwangerschaftsmonat weiter fort. Über die Plazenta und die Nabelschnur erfolgt nun ein kontinuierlicher Transfer von Antikörpern aus dem Blut der Mutter.

In diesem Monat erscheint auch der sogenannte „Babyspeck“ – das Kind baut seine Energiereserven stetig aus. Hierdurch glättet sich die Haut, die jetzt rosig und gut durchblutet ist. Seinen Wärmehaushalt kann das Kind im 8. Monat eigenständig regulieren.

Bei kleinen Jungen wandern die Hoden jetzt aus dem Körperinneren in den Hodensack. Oft haben die Kinder im 8. Monat bereits einen dicken Haarschopf, der auch nach der Geburt erhalten bleibt. Wimpern und Augenbrauen sind jetzt komplett vorhanden. Um die Monatsmitte beginnt das Lanugo-Haar allmählich zu verschwinden:

Der feine Flaum hat seit dem 4. Monat den Körper des Babys vollständig bedeckt und zusammen mit der sogenannten Käseschmiere seine Haut vor dem Aufweichen durch das Fruchtwasser sowie vor Druck, Stößen und Erschütterungen geschützt.

Für das Bewegungsprogramm des Babys wird es im Uterus jetzt langsam eng. Seine Bewegungen werden weniger – sind für die Mutter aber oft umso energischer zu spüren.

Manche Kinder drehen sich jetzt bereits in ihre endgültige Geburtsposition, bei anderen kann es bis dahin noch mehrere Wochen dauern. Durch den größeren Platzbedarf des Kindes wird ab dem 8. Schwangerschaftsmonat auch die Menge des Fruchtwassers allmählich sinken.

Die Lungenreifung schreitet im 8. Schwangerschaftsmonat weiter fort. Die Lungen des Babys sind jetzt fähig, sich komplett aufzublähen. Auch das Surfactant – die Substanz, die das Zusammenfallen und Verkleben der Lungenbläschen verhindert – wird jetzt in immer größerem Umfang gebildet.

Die Gefahr eines Atemnot-Syndroms des Babys bei einer vorzeitigen Geburt nimmt jetzt immer stärker ab, vollständig ausgestanden ist sie jedoch erst gegen Ende des 9. Monats – ab der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche gilt ein Neugeborenes aus diesem Grund nicht mehr als „Frühchen„. Fast alle Babys, die im 8. Monat geboren werden, wachsen jedoch ohne gesundheitliche Probleme oder Entwicklungsverzögerungen auf.

Die Mutter im 8. Monat – der Geburtstermin rückt näher

Zu Beginn des Monats liegt der errechnete Geburtstermin noch etwa elf Wochen in der Zukunft. Viele Mütter sehnen jetzt allmählich das Ende der Schwangerschaft herbei. Einige erleben einen regelrechten „Schwangerschafts-Blues“ – solche Phasen sind jedoch völlig normal und gehen in der Regel schnell vorbei.

Im 8. Schwangerschaftsmonat wächst der Energiebedarf des Babys – bei der Mutter macht sich dies durch besonders großen Appetit bemerkbar. Durch den Druck des Uterus auf den Magen-Darm-Trakt bewältigt ihr Körper jedoch nur meist noch kleine Nahrungsmengen – optimal sind mehrere kleine Mahlzeiten sowie gesunde Snacks, die über den Tag verteilt genossen werden. Das Körpergewicht der Schwangeren wächst jetzt um etwa 500 Gramm pro Woche.

Viele Frauen fühlen sich im 8. Schwangerschaftsmonat noch sehr fit. Andere leiden unter Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Wassereinlagerungen oder „schweren Beinen“. Sanfter Sport, beispielsweise Schwangerschafts-Yoga oder Schwimmen, kann diese Beschwerden lindern. Infektionen, auch harmlose Erkältungen, sind jetzt besonders ernst zu nehmen:

Das Baby erhält ab dem 8. Monat einen besonders intensiven Schub von Nähr- und Aufbaustoffen von der Mutter. Aus diesem Grund wird jetzt die Plazentaschranke durchlässiger als bisher, was als Nebeneffekt dazu führen kann, dass auch Krankheitserreger sie einfacher passieren.

Ungestörter Schlaf ist spätestens ab jetzt für die Mutter nicht ganz einfach. Nicht zuletzt durch hormonelle Einflüsse ist das Baby oft ausgesprochen nachtaktiv. Regelmäßige Ruhepausen können den Schlafmangel zumindest etwas kompensieren.

Die letzte große Vorsorgeuntersuchung und Behördenangelegenheiten

Im 8. Schwangerschaftsmonat steht das 3. Ultraschallscreening an, viele Frauen absolvieren sie um die Monatsmitte. Bei dieser Untersuchung spielt neben dem allgemeinen Befinden der Mutter und des Babys auch die Lage der Plazenta eine wichtige Rolle.

Falls sich die Plazenta im unteren Bereich der Gebärmutter befindet (Plazenta praevia), kann sie den Muttermund ganz oder teilweise verlegen, woraus sich die Notwendigkeit eines Kaiserschnitts ergibt. Eine Aussage darüber kann der Arzt erst ab dem 8. Monat treffen:

Durch die Ausdehnung der Gebärmutter verändert eine in früheren Schwangerschaftsphasen diagnostizierte Plazenta praevia ihre Position oft noch und ist dann kein Hindernis für eine natürliche Geburt.

Außerdem sollten im 8. Schwangerschaftsmonat einige Behördenangelegenheiten erledigt werden: Krankenkasse und Arbeitgeber benötigen eine Bescheinigung, um Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss fristgerecht zu zahlen.

Privat Versicherte müssen beim Bundesversicherungsamt – der örtlichen „Mutterschaftsgeld-Stelle“ – einen Antrag auf Mutterschaftsgeld stellen. Auch das Elterngeld kann jetzt bereits beantragt werden. Die Geburtsurkunde des Kindes wird dann später nachgereicht.

Fazit

  • Im 8. Schwangerschaftsmonat geht es für das Baby vor allem um weiteres Längenwachstum und Gewichtszunahme – die Entwicklung seiner inneren Organe ist so gut wie abgeschlossen. Die Lungenreifung des Kindes schreitet noch bis zum Ende des 9. Monats fort.
  • Der Energiebedarf des Babys wird jetzt immer größer, auch der Körper der Mutter legt für die Geburt und die erste Zeit danach Energiereserven an.
  • Die letzte große Vorsorgeuntersuchung findet im 8. Monat statt. Ab dem Beginn des 9. Monats erfolgen die „kleineren“ Vorsorgetermine nicht mehr in Monats-Intervallen, sondern alle 14 Tage.
  • Eine gesunde und vollwertige Ernährung wird jetzt besonders wichtig – das Kind „sammelt“ seine Nährstoffe inzwischen regelrecht.
  • Das Baby ist jetzt besonders nachtaktiv – Ruhepausen helfen der werdenden Mutter, den Schlafmangel wenigstens etwas auszugleichen.
Tipps von Hebamme Ina Ilmer
  • Nicht mehr lange, dann darfst du dein Baby endlich im Arm halten. Versuche dich auf diese Zeit vorzubereiten, indem du dich viel ausruhst – ein Mittagsschläfchen fördert das Wohlbefinden.
  • Lasse dem Nestbautrieb freien Lauf. Richte alles für dein Baby her. Wasche die Erstlingskleider am besten häufiger, um den Schadstoffgehalt in den Babykleidern zu minimieren.
Hebammengeprüft

Dieser Artikel wurde von unserem Expertenteam geprüft.

Ina-Sophia Ilmer

Ina Ilmer ist eine leidenschaftliche Hebamme mit dem Wunsch, Frauen bei der Geburt zu unterstützen und Vorurteile abzubauen. Sie betreut Neugeborene…

Alle Beiträge des Experten

Unsere Ratgeber:

Im 8. Schwangerschaftsmonat ist die organische Entwicklung des Babys so gut wie abgeschlossen. Es geht von jetzt ab um „Wachsen, Wachsen und nochmals Wachsen“. Gegen Ende dieses Monats wird auch die Lungenreifung des Kindes so gut wie abgeschlossen sein.


Längenwachstum und Gewichtszunahme

Auch die letzte große Vorsorgeuntersuchung (das Ultraschallscreening) steht im 8. Monat an. Mutter und Kind befinden sich jetzt fast schon auf der „Zielgeraden“ zur Geburt.

Überblick zur Entwicklung des Babys im 8. SSM

Das Baby im 8. Schwangerschaftsmonat – die Entwicklung der inneren Organe ist fast abgeschlossen

Vom 8. Monat an geht es für das Baby bis zur Geburt vor allem um weiteres Längenwachstum und Gewichtszunahme. Am Ende der ersten Woche dieses Monats ist es in der Scheitel-Fersen-Länge knapp 39 Zentimeter lang und wiegt rund 1.240 Gramm. Zum Monatsende werden seine Körperlänge etwa 43 Zentimeter und sein Gewicht etwa 1.775 Gramm betragen.

Im 8. Schwangerschaftsmonat ist die Entwicklung der inneren Organe des Kindes im Wesentlichen abgeschlossen, auch äußerlich wird es sich bis zur Geburt nicht mehr so stark verändern.

Die Organfunktionen differenzieren sich in den nächsten Wochen weiter aus. Bis zum Geburtstermin entwickelt sich vor allem die Leistungsfähigkeit von Gehirn und Nervensystem nochmals deutlich weiter.

Zum Zeitpunkt der Geburt wird das Neugeborene etwa 100 Milliarden Gehirnnervenzellen besitzen, die für sein gesamtes weiteres Leben reichen müssen, denn es werden keine weiteren Zellen nach der Geburt gebildet. Im Verlauf des 8. Monats durchläuft auch das Skelett des Kopfes nochmals eine Wachstumsphase.

Die Reifung des Immunsystems des Babys schreitet im 8. Schwangerschaftsmonat weiter fort. Über die Plazenta und die Nabelschnur erfolgt nun ein kontinuierlicher Transfer von Antikörpern aus dem Blut der Mutter.

In diesem Monat erscheint auch der sogenannte „Babyspeck“ – das Kind baut seine Energiereserven stetig aus. Hierdurch glättet sich die Haut, die jetzt rosig und gut durchblutet ist. Seinen Wärmehaushalt kann das Kind im 8. Monat eigenständig regulieren.

Bei kleinen Jungen wandern die Hoden jetzt aus dem Körperinneren in den Hodensack. Oft haben die Kinder im 8. Monat bereits einen dicken Haarschopf, der auch nach der Geburt erhalten bleibt. Wimpern und Augenbrauen sind jetzt komplett vorhanden. Um die Monatsmitte beginnt das Lanugo-Haar allmählich zu verschwinden:

Der feine Flaum hat seit dem 4. Monat den Körper des Babys vollständig bedeckt und zusammen mit der sogenannten Käseschmiere seine Haut vor dem Aufweichen durch das Fruchtwasser sowie vor Druck, Stößen und Erschütterungen geschützt.

Für das Bewegungsprogramm des Babys wird es im Uterus jetzt langsam eng. Seine Bewegungen werden weniger – sind für die Mutter aber oft umso energischer zu spüren.

Manche Kinder drehen sich jetzt bereits in ihre endgültige Geburtsposition, bei anderen kann es bis dahin noch mehrere Wochen dauern. Durch den größeren Platzbedarf des Kindes wird ab dem 8. Schwangerschaftsmonat auch die Menge des Fruchtwassers allmählich sinken.

Die Lungenreifung schreitet im 8. Schwangerschaftsmonat weiter fort. Die Lungen des Babys sind jetzt fähig, sich komplett aufzublähen. Auch das Surfactant – die Substanz, die das Zusammenfallen und Verkleben der Lungenbläschen verhindert – wird jetzt in immer größerem Umfang gebildet.

Die Gefahr eines Atemnot-Syndroms des Babys bei einer vorzeitigen Geburt nimmt jetzt immer stärker ab, vollständig ausgestanden ist sie jedoch erst gegen Ende des 9. Monats – ab der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche gilt ein Neugeborenes aus diesem Grund nicht mehr als „Frühchen„. Fast alle Babys, die im 8. Monat geboren werden, wachsen jedoch ohne gesundheitliche Probleme oder Entwicklungsverzögerungen auf.

Die Mutter im 8. Monat – der Geburtstermin rückt näher

Zu Beginn des Monats liegt der errechnete Geburtstermin noch etwa elf Wochen in der Zukunft. Viele Mütter sehnen jetzt allmählich das Ende der Schwangerschaft herbei. Einige erleben einen regelrechten „Schwangerschafts-Blues“ – solche Phasen sind jedoch völlig normal und gehen in der Regel schnell vorbei.

Im 8. Schwangerschaftsmonat wächst der Energiebedarf des Babys – bei der Mutter macht sich dies durch besonders großen Appetit bemerkbar. Durch den Druck des Uterus auf den Magen-Darm-Trakt bewältigt ihr Körper jedoch nur meist noch kleine Nahrungsmengen – optimal sind mehrere kleine Mahlzeiten sowie gesunde Snacks, die über den Tag verteilt genossen werden. Das Körpergewicht der Schwangeren wächst jetzt um etwa 500 Gramm pro Woche.

Viele Frauen fühlen sich im 8. Schwangerschaftsmonat noch sehr fit. Andere leiden unter Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Wassereinlagerungen oder „schweren Beinen“. Sanfter Sport, beispielsweise Schwangerschafts-Yoga oder Schwimmen, kann diese Beschwerden lindern. Infektionen, auch harmlose Erkältungen, sind jetzt besonders ernst zu nehmen:

Das Baby erhält ab dem 8. Monat einen besonders intensiven Schub von Nähr- und Aufbaustoffen von der Mutter. Aus diesem Grund wird jetzt die Plazentaschranke durchlässiger als bisher, was als Nebeneffekt dazu führen kann, dass auch Krankheitserreger sie einfacher passieren.

Ungestörter Schlaf ist spätestens ab jetzt für die Mutter nicht ganz einfach. Nicht zuletzt durch hormonelle Einflüsse ist das Baby oft ausgesprochen nachtaktiv. Regelmäßige Ruhepausen können den Schlafmangel zumindest etwas kompensieren.

Die letzte große Vorsorgeuntersuchung und Behördenangelegenheiten

Im 8. Schwangerschaftsmonat steht das 3. Ultraschallscreening an, viele Frauen absolvieren sie um die Monatsmitte. Bei dieser Untersuchung spielt neben dem allgemeinen Befinden der Mutter und des Babys auch die Lage der Plazenta eine wichtige Rolle.

Falls sich die Plazenta im unteren Bereich der Gebärmutter befindet (Plazenta praevia), kann sie den Muttermund ganz oder teilweise verlegen, woraus sich die Notwendigkeit eines Kaiserschnitts ergibt. Eine Aussage darüber kann der Arzt erst ab dem 8. Monat treffen:

Durch die Ausdehnung der Gebärmutter verändert eine in früheren Schwangerschaftsphasen diagnostizierte Plazenta praevia ihre Position oft noch und ist dann kein Hindernis für eine natürliche Geburt.

Außerdem sollten im 8. Schwangerschaftsmonat einige Behördenangelegenheiten erledigt werden: Krankenkasse und Arbeitgeber benötigen eine Bescheinigung, um Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss fristgerecht zu zahlen.

Privat Versicherte müssen beim Bundesversicherungsamt – der örtlichen „Mutterschaftsgeld-Stelle“ – einen Antrag auf Mutterschaftsgeld stellen. Auch das Elterngeld kann jetzt bereits beantragt werden. Die Geburtsurkunde des Kindes wird dann später nachgereicht.

Fazit

  • Im 8. Schwangerschaftsmonat geht es für das Baby vor allem um weiteres Längenwachstum und Gewichtszunahme – die Entwicklung seiner inneren Organe ist so gut wie abgeschlossen. Die Lungenreifung des Kindes schreitet noch bis zum Ende des 9. Monats fort.
  • Der Energiebedarf des Babys wird jetzt immer größer, auch der Körper der Mutter legt für die Geburt und die erste Zeit danach Energiereserven an.
  • Die letzte große Vorsorgeuntersuchung findet im 8. Monat statt. Ab dem Beginn des 9. Monats erfolgen die „kleineren“ Vorsorgetermine nicht mehr in Monats-Intervallen, sondern alle 14 Tage.
  • Eine gesunde und vollwertige Ernährung wird jetzt besonders wichtig – das Kind „sammelt“ seine Nährstoffe inzwischen regelrecht.
  • Das Baby ist jetzt besonders nachtaktiv – Ruhepausen helfen der werdenden Mutter, den Schlafmangel wenigstens etwas auszugleichen.
Tipps von Hebamme Ina Ilmer
  • Nicht mehr lange, dann darfst du dein Baby endlich im Arm halten. Versuche dich auf diese Zeit vorzubereiten, indem du dich viel ausruhst – ein Mittagsschläfchen fördert das Wohlbefinden.
  • Lasse dem Nestbautrieb freien Lauf. Richte alles für dein Baby her. Wasche die Erstlingskleider am besten häufiger, um den Schadstoffgehalt in den Babykleidern zu minimieren.
Hebammengeprüft

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