Babybreie: Leckere Breikost von Hipp, Alete und vielen anderen

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Babybrei - Ergänzung zur Muttermilch ab dem 4. Monat

Babybrei kann ab dem 4. bis zum 7. Lebensmonat zusätzlich zur Muttermilch oder sonstigen Milchnahrung gefüttert werden. Die Breinahrung für Babys gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Babybrei muss alle Nährstoffe enthalten, die für die Entwicklung der Babys und Kleinkinder wichtig sind. Ein Babybrei kann mit Milch, Folgemilch oder Wasser angerührt werden. Innerhalb weniger Minuten ist der Milchbrei zubereitet und kann sofort gefüttert werden. Aufgrund des Allergierisikos sind die meisten Babybreie glutenfrei.

Aptamil, Milupa, HiPP und viele mehr

Den Milchbrei von Aptamil kann man bereits ab dem 4. Lebensmonat füttern. Er wird ohne den Zusatz von Zucker hergestellt und enthält einen großen Anteil an Folgemilch. Mit der Breinahrung von Aptamil beginnt man bereits früh das Löffeln zu üben. Zum Milchanteil kommt immer ein kleiner Getreideanteil. Der Babybrei ab dem 4. Lebensmonat enthält beispielsweise Grieß. Der Milchbrei ab dem 6. Lebensmonat enthält neben leicht verdaulichem Obst wie Banane und Apfel auch noch Weizen, Hirse oder Reis. Das Baby wird langsam an die Breinahrung herangeführt.

Die Breinahrung von Milupa gibt es ebenfalls in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Der Milchbrei, der ab dem 4. Lebensmonat gefüttert werden kann, wird in den Geschmacksrichtungen „Banane“, „Banane-Birne Grieß“ und „Feiner Milchreis“ angeboten. Ab dem 6. Lebensmonat gibt es die Breinahrung in verschiedenen Variationen wie „Schoko“ oder „Butterkeks-Biskuit“.

Babybrei aus biologischem Anbau

Wer viel Wert auf eine gesunde Biokost legt, der findet in unserem Sortiment auch Bio Babybrei. Den Bio Babybrei gibt es beispielsweise von Milupa oder Holle. Dieser Babybrei wird aus besonders ausgewählten Rohstoffen hergestellt, denn nur so kommt der Getreideanteil dieser Breinahrung aus kontrolliert biologischem Anbau.

Babybrei als erste Beikost

Ab dem fünften Lebensmonat sollte langsam mit dem Zufüttern von Brei begonnen werden. Auch wenn Muttermilch in ausreichender Menge vorhanden ist, entspricht die Erweiterung der Kost in diesem Lebensalter den natürlichen Bedürfnissen des Kindes: Die Eisenspeicher, die es noch aus der Zeit im Mutterleib hat, sind bis dahin weitgehend aufgebraucht, Verdauungs- und Immunsystem des Babys sind hinreichend entwickelt und geübt, um Schritt für Schritt die Umstellung auf normale Mischkost am Familientisch auf den Weg zu bringen. Besonders allergiegefährdete Kinder oder Babys, die bereits unter Hautirritationen oder Verdauungsproblemen leiden, können nach Absprache des Arztes Spezialbreie bekommen oder noch länger voll gestillt werden. Hierbei sollten die Mütter jedoch regelmäßig den Rat des Frauen- oder Kinderarztes einholen und gegebenenfalls ihre eigene Ernährung anpassen, um die Versorgung ihres Babys mit allen notwendigen Nährstoffen weiterhin sicherzustellen.

Welcher Babybrei kommt zuerst?

Ab Beginn des fünften Monats ist ein Gemüsebrei, später auch püriertes Gemüse mit passiertem Fleisch, der beste Ersatz für die mittägliche Stillmahlzeit. Gemüse enthält viele Vitamine und Mineralien wie Zink und Calcium, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind. Im Vergleich zu Obst ist es jedoch weniger belastend und enthält weniger Säuren und Allergene. Im Alter von sechs bis acht Monaten kann ein Babybrei aus Milch und Getreideflocken die Abendmahlzeit ersetzen, Obstbreie oder fertiger Babybrei aus Obst und Getreide sollten erst ab dem siebten Monat gefüttert werden. In diesem Alter haben die meisten Babys schon einige Zähnchen, die sie auch gern benutzen: Um die neue "Knabberlust" zu befriedigen, können Eltern auf spezielle Babykekse zurückgreifen, die das Kind gut greifen und in aller Ruhe essen kann. Aus ihnen lassen sich mit milden Obst- und Gemüsesäften, Mineralwasser oder Folgemilch auch schmackhafte Babybreie zubereiten, der ganz nach Geschmack noch kleine Keksstückchen enthält.

Welche Zutaten sollte der erste Babybrei enthalten?

Möhren enthalten von Natur aus kaum Allergene, sind also besonders verträglich und belasten die Verdauung des Babys nicht. Ihr Geschmack ist mild und ein wenig süß, weshalb sie von den meisten Babys sehr gern gegessen werden. Aus diesen Gründen hat es sich bewährt, mit pürierten bzw. passierten Möhren als erstem Babybrei anzufangen. Wichtig ist, anfangs auf kombinierte Produkte zu verzichten und sich bei der Auswahl der Gläschen oder Zutaten auf eine Sorte Gemüse zu beschränken. So lassen sich eventuelle Unverträglichkeiten oder Abneigungen klar erkennen.

Wenn eine Sorte Gemüse dem Baby schmeckt und gut vertragen wird, kann es schon nach wenigen Tagen die nächste probieren; so lässt sich der Speiseplan innerhalb eines Monats auf viele Gemüse- und Fleischsorten erweitern. Empfehlenswert als Nachfolger der Möhrchen sind Kartoffeln, Blumenkohl, Zucchini oder Broccoli. Wegen der höheren Nitratwerte sollten Spinat und Fenchel seltener auf der Speisekarte stehen. Um die wohltuende Wirkung von Fenchel auf die Verdauung auszunutzen, eignen sich entsprechende Babytees mehr. Dass Spinat besonders viel Eisen enthält, ist längst widerlegt: Dieser Glaube, der sich jahrelang hartnäckig hielt, ist auf die fehlerhafte Auswertung von Messergebnissen zurückzuführen.

Zu wilde Kombinationen, etwa Gemüseallerlei mit mehr als fünf Hauptzutaten, können Geschmack und Verdauung des Babys irritieren, wenn sie zu früh gegeben werden. Tomaten sind für den ersten Babybrei ungeeignet, da sie Stoffe enthalten, die das kindliche Verdauungssystem noch nicht aufschlüsseln und sinnvoll umsetzen kann. Mit den beliebten Spaghetti Bolognese sollten Eltern daher bis zum ersten Geburtstag warten.

Babybrei mit püriertem Fleisch und Fisch

Als "Allesfresser" kann der Mensch bereits in frühester Kindheit die Proteine und das enthaltene Eisen in Fleischnahrung bestens verwerten. Bei der Wahl des Fleisches empfehlen unabhängige Stiftungen und Institute wie Ökotest mageres Rind- oder Kalbfleisch, da es eisenhaltiger ist als Hühnchen oder Schweinefleisch. Babybreie mit Fisch oder Meeresfrüchten, die in skandinavischen Ländern in fast jedem Supermarkt angeboten werden, sind hierzulande immer noch recht schwach verbreitet, da die Akzeptanz unter Müttern im Binnenland geringer ist. Es gibt jedoch keinen rationalen Grund, Fisch als Zutat in Babybrei zu misstrauen, die Gläschenkost ist schmackhaft und sehr gesund; sie können den Speisezettel von Babys ab dem sechsten bis siebten Monat ergänzen und erschließen dem heranwachsenden Kleinkind einen neuen, aufregenden Geschmack.

Babybrei mit Obst und Getreide

Ab dem sechsten Lebensmonat kann ein Baby Getreidebreie auf Milchbasis essen, ab dem siebten auch solche mit Obstsäften oder püriertem Obst. Klassiker unter den Milchbreien für den Abend sind Grieß- und Haferbrei, Reis und Hirse werden wegen ihrer guten Verträglichkeit ebenfalls geschätzt. Diese sind in Gläschen oder als Flocken zum Anrühren erhältlich. Exotische Geschmacksrichtungen wie Stracciatella oder gesüßte Abendbreie mit Schokolade oder Honig sind für Kinder, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ungeeignet, da sie das Baby zu früh an Zucker gewöhnen.

Obst ist eine ideale Ergänzung für die Vitaminzufuhr, jedoch sollten die verschiedenen Früchte auch hier erst einzeln und eine nach der anderen probiert werden, um Allergieneigungen früh zu erkennen. Nicht wenige Babys reagieren auf mindestens eine Obstsorte mit wundem Po, Durchfall, Pickelchen im Gesicht oder schuppiger Kopfhaut. Das bedeutet in den wenigsten Fällen gleich eine Allergie, sollte aber von den Eltern beobachtet werden: treten die Symptome bei derselben Fruchtsorte immer wieder auf, ist es besser, darauf ganz zu verzichten. Heidelbeerbrei hilft bei Durchfall, da das enthaltene Pektin darin Flüssigkeit bindet. Aus demselben Grund reagieren viele Babys auf einen leckeren Brei mit Heidelbeeren allerdings mit Verstopfung und entsprechend schlechter Laune.

Bei der Zubereitung von Babybreien sollte abgekochtes Wasser oder spezielles Babywasser mit niedrigem Nitratgehalt verwendet werden. Wer Bleirohre im Haushalt hat, sollte auf jeden Fall auf Flaschenwasser zurückgreifen, Wasser aus Kupferrohren sollte nicht zu lange in der Leitung gestanden haben. Wasserfilter, vor allem die günstigen Kannenfilter, können mit Keimen belastet sein.

Babybrei Marken

Bioqualität ist den meisten Eltern bei der Ernährung des Nachwuchses sehr wichtig. Demeter ist einer der strengsten Biostandards und wird unter anderem von der Marken Holle eingehalten. Auch Alnatura und Hipp stehen für Zutaten aus kontrolliert biologischer Erzeugung, die Hipp-Tochter Bebivita produziert hingegen mit konventionellen Zutaten und richtet sich mit ihrem Angebot an preisbewusstere Eltern. Humana und Milupa gehören vor allem bei Milchprodukten für Babys zu den Marktführern. Humana Babymilch wurde von einem Kinderarzt erfunden und genießt seit den 1950er Jahren das Vertrauen vieler Eltern. Alete ist wie Beba eine Tochter des Nestlé-Konzerns und hält 30% des Marktanteils bei Babynahrung.

Mehr über die Vor- und Nachteile von selbst gekochtem und gekauftem Babybrei erfahren Sie hier: Babybrei selbst kochen oder kaufen?