Windeln: Große Auswahl für den kleinen Po

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Einwegwindeln - bei Eltern beliebt seit den 1950er Jahren

Wegwerfwindeln bestehen aus einem Kunststoffhöschen und einem Saugkern, der die Flüssigkeit dank kleiner Kunststoffkügelchen und Zellstoffflocken in gelartiger Form speichert. Er sorgt dafür, dass die Haut trocken bleibt und beugt damit Wundsein vor. Mit ihren Klett- oder Klebestreifen zum Fixieren sind Einmalwindeln sehr einfach in der Handhabung. Ihre gute Saugfähigkeit erlaubt eine etwas längere Tragedauer. Da die Babywindeln zudem luftdurchlässig sind, kommt es nur selten zu Hautreizungen oder Pilzinfektionen.

Indem Eltern mit Einwegwindeln breit wickeln, unterstützen sie die gesunde Hüftentwicklung. Nach Gebrauch können die Wegwerfwindeln unkompliziert im Restmüll entsorgt werden. Sehr praktisch ist dafür ein geruchsdichter Windeleimer neben dem Wickeltisch. Allerdings gilt es zu bedenken, dass pro Kind, das mit Einmalwindeln gewickelt wird, bis zum Sauberwerden mehr als eine Tonne Müll entsteht.

Ökologische Alternativen zu Mehrwegwindeln

Wer die Umweltbelastung durch die klassischen Einmalwindeln vermeiden möchte, wickelt mit waschbaren Stoffwindeln. Mehrweg-Windelsysteme bestehen aus einem Überhöschen für den Nässeschutz und einer Saugwindel oder einer praktischen Einlegetasche aus Baumwolle. Um Stuhl und Urin zu trennen, verwenden die meisten Eltern zudem ein Windelvlies.

Auch Ökowindeln aus nachwachsenden Rohstoffen überzeugen umweltbewusste Eltern durch ihre gute Ökobilanz. Sie unterscheiden sich in Aussehen und Handhabung kaum von den herkömmlichen Wegwerfwindeln. Jedoch bestehen sie aus biologisch abbaubaren Materialien wie Bio-Kunststoff und chlorfrei gebleichtem Zellstoff. Da bei ihrer Herstellung deutlich weniger Chemikalien verwendet werden, sind sie besonders schadstoffarm. Damit stellen sie eine gute Alternative für Eltern dar, die umweltbewusst wickeln möchten, aber keine Zeit für das Waschen der Stoffwindeln haben.

Übersicht über die Windelgrößen

Damit eine Windel das Kind nicht einengt und einen guten Nässeschutz bietet, muss sie die passende Größe haben. Die Größenbezeichnungen von Babywindeln orientieren sich am Gewicht des Kindes, unterscheiden sich aber von Hersteller zu Hersteller. Spannt die Windel am Bauch des Babys und läuft sie regelmäßig aus, ist es an der Zeit, zur nächsten Größe zu wechseln. Für Neugeborene haben alle Marken New-Born-Windeln im Angebot. Als Windeln der Größe 1 und 2 besitzen sie häufig eine Aussparung am Nabel sowie einen extra starken Saugkern. Insbesondere der Stuhl von gestillten Kindern ist nämlich sehr flüssig.

Weitere Windelgrößen mit ungefähren Gewichtsangaben sind:

  • Größe 3 (4 - 9 kg)
  • Größe 4 (7- 18 kg) bzw. 4+ (9- 20 kg)
  • Größe 5 (11 - 25 kg) bzw. 5+ (13 - 27 kg)
  • Größe 6 (für Kleinkinder bis ca. 16 kg)

Windeln für unterschiedliche Bedürfnisse

Für Kleinkinder gibt es ab Größe 4/5 neben den klassischen Babywindeln mit Klett- oder Klebeband spezielle Trainingswindeln. Diese Pants lassen sich wie eine Unterhose aus- und anziehen und sind der ideale Begleiter während des Töpfchen- oder Toilettentrainings. Schwimmwindeln tragen Kinder, die noch nicht sauber sind, beim Hallenbad- oder Freibadbesuch. Für ältere Kinder und Jugendliche, die aufgrund seelischer oder körperlicher Ursachen noch einnässen, bieten Pampers und Co. Nachtwindeln an. Diese saugfähige Unterwäsche bietet unauffälligen Schutz, der nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch unangenehme Gerüche zuverlässig absorbiert.

Windeln im Überblick:

  • Einweg- oder Stoffwindeln
  • für zuverlässigen Nässeschutz die passende Größe wählen
  • Babywindeln, Trainingswindeln und Nachtwindeln
  • auf Hautverträglichkeit achten