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sollten Sie kürzlich Zwillinge oder Drillinge (oder gleich vier Babys?) bekommen haben, so richten wir Ihnen gerne 1.000 Punkte auf Ihrem Kundenkonto ein. Dazu melden Sie sich bitte bei uns an und richten sich ein Kundenkonto ein. Danach senden Sie bitte die entsprechende Geburtsanzeige entweder per Mail an kundenservice@windeln.de oder per Fax an 089/7244 6697. Wir werden Ihnen das Guthaben dann auf Ihrem Kundenkonto gutschreiben, so dass Sie dieses bei Ihrem ersten Einkauf einsetzen können.
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Wer mit Kindersitz Auto fahren will, kauft das Produkt altersgerecht. Ein Kindersitz ist für mitfahrende Kinder ein unbedingtes Muss. Kinder müssen während der Fahrt im Auto in jedem Fall im Kinderautositz gesichert sein, das schreibt der Gesetzgeber so vor. Bis zu einer Größe von 1,50 m und 36 kg Gewicht sind Kindersitze im Auto zwingend vorgeschrieben. Ohne Kindersitz Auto fahren ist für Kinder unter einem Gewicht von 36 Kilo tabu. Wer einen Kinderautositz kaufen will, entscheidet sich für ein altersgerechtes Modell.
Sobald das Neugeborene das erste Mal im Auto transportiert wird, muss es in der Babyschale gut gesichert und angeschnallt sein. Am besten und geschütztesten fahren die allerjüngsten Babys in einem weichen Schalensitz entgegen der Fahrtrichtung. Der allererste Kinderautositz, die sogenannte Babyschale der Gruppe 0, ist für Babys von bis zu etwa 15 Monaten geeignet. Ein spezieller Isofix-Sockel unter dem Kindersitz sorgt für optimale Sicherheit. Ist das Baby etwa 13 Kilo schwer, müssen Eltern einen entsprechend größeren Kindersitz kaufen. Auf keinen Fall darf das Kind noch in dem alten Autokindersitz fahren, wenn der Kopf über den Schalenrand ragt. Der Autokindersitz muss fest sitzen, ohne das Kind einzuengen und zu drücken. Auf den Beifahrersitz darf die Babyschale als Kindersitz Auto nur, falls dort kein Airbag eingebaut ist.
Größere Babys und Kleinkinder dürfen länger in ihrem Kindersitz der Gruppe I fahren und zwar auf der Rückbank. Bis zu 4 Jahre kann der Nachwuchs alt sein und/oder um die 18 Kilo schwer, solange er oder sie in einem Autokindersitz dieser Größenklasse transportiert werden. Ein Alter von 9 Monaten oder ein Gewicht von ca. 9 Kilo werden als Einstiegsgrößen für diese Kindersitze angegeben. Da Kindersitze dieser Kategorie wesentlich länger im Gebrauch sind als die Babyschalen, müssen sie vom Material her strapazierfähiger und haltbarer sein. Zudem sind größere Babys und Kleinkinder in dem Alter bereits viel lebhafter und kräftiger als kleine Säuglinge. Dementsprechend müssen die Kindersitze für diese Gewichtsklasse bzw. Altersklasse sehr gut gesichert sein. Beliebt bei Kindersitzen der Gruppe I sind 5-Punkt-Gurte, es gibt auch Sitze ohne Gurt, die mit dem vorhandenen 3-Punkt-Gurt im Auto verbunden werden. Eine dritte Sicherungsmöglichkeit sind Kindersitze mit einem sogenannten Auffangtisch.
Einen dritten Kindersitz kaufen Eltern, wenn das Kind etwa 4 Jahre alt ist. In diesem Kinderautositz der Klasse III wächst das Kind sozusagen bis zum 12. Lebensjahr mit. Bevor das Kind nicht ein Gewicht von 15 Kilo erreicht hat, sollte es nicht in einen derart großen Kindersitz wechseln. Die Gefahr des Verrutschens und einer Verletzung sind sonst zu groß. Hat ein sehr kräftig entwickeltes Kind ein Gewicht von 36 Kilo erreicht, darf es bereits vor dem 12. Geburtstag seinen Autositz für Kinder für immer verlassen. Normales Anschnallen mit dem 3-Punkt-Gurt auf dem Rücksitz ist ab sofort Ersatz für den Autokindersitz.
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Der Kindersitz Berater soll Eltern bei der Wahl des für sie richtigen Autokindersitzes unterstützen. Im Folgenden erfahren Sie:
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welche gesetzlichen Vorschriften gelten. |
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welcher Autokindersitz zu Ihrem Kind passt. |
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was Sie beim Kauf beachten müssen und worauf Sie besser verzichten sollten. |
Eine generelle Sicherungspflicht für Kinder in Kraftfahrzeugen besteht in Deutschland seit dem 1. April 1993. Darin heißt es, dass Kinder, die bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres kleiner als 150 cm sind, im Auto ausschließlich auf Kindersitzen mitgenommen werden dürfen. Das gilt aber nur dann, wenn Rückhalteeinrichtungen verwendet werden, die amtlich zugelassen und für das jeweilige Kind geeignet sind. Das Befördern von Kindern ohne oder auf nicht zugelassenen Kindersitzen hat einen Punkt in Flensburg und ein Verwarngeld von 40 Euro zur Folge. Im Schadensfall kann von der Versicherung sogar eine Minderung der Anspruchsleistungen geltend gemacht werden.
Auch in Europa gilt seit dem 9. Mai 2006 eine verhaltensrechtliche Verpflichtung für das Anlegen von Sicherheitsgurten sowie zur Verwendung geeigneter Sicherheitssysteme für Kinder. Dieses gilt für alle Fahrzeugarten. Seit dem 11. Mai 2006 dürfen ausschließlich Kindersitze der aktuellen Prüfnormen ECE44/03 und ECE44/04 verkauft und eingesetzt werden. Das orangefarbene Prüfzeichen ist direkt am Kindersitz angebracht und leicht zu erkennen. Die derzeit aktuelle Version der Prüfnorm ist ECE-R 44/04. Das Etikett gibt auch Auskunft über die jeweilige Gewichtsgruppe des Kindersitzes.
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Richten Sie sich beim Kauf zuerst nach dem Gewicht und dann erst nach der Größe des Kindes. |
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Die Handhabung sollte einfach und komfortabel sein, sodass die Eltern mit der Befestigung des Sitzes im Wagen und bei der Sicherung des Kindes keine Probleme haben. |
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Achten Sie darauf, dass der Sitz das derzeit gültige Prüfsiegel hat. |
Die Wahl des Autositzes richtet sich immer nach dem Gewicht des Kindes. Babys sind besonders schutzbedürftig. Deshalb müssen Kindersitze der Gruppe 0+ besondere Anforderungen erfüllen. Sie sind für Babys bis 13 Kilogramm und für ein Alter bis ungefähr 15 Monate geeignet. Diese Modelle sollten über einen zentral verstellbaren Hosenträgergurt und waschbare, weich gepolsterte Bezüge verfügen. Die Kunststoffschale muss stabil sein. Für einen sicheren Seitenhalt sorgen breite Wangen. Diese sogenannten Babyschalen werden gegen die Fahrtrichtung im Wagen fixiert. Diese Positionierung bietet bei einem Aufprall bestmöglichen Schutz. Zu Hause oder unterwegs kann bei Kindersitzen der Gruppe 0+ zusätzlich die entspannende Schaukelfunktion genutzt werden. Die Größen I und II sind für ein Gewicht ab 9 bis 18 kg, also für Kleinkinder im Alter von acht Monaten bis fünf Jahre geeignet. Die Sitze der Gruppe I eigenen sich insbesondere für Kinder, die zwar schon sitzen können, aber noch auf großen seitlichen Halt angewiesen sind. Kinder dieser Altersgruppe schlafen gerne während der Fahrt ein. In dieser Situation ist eine verstellbare Sitz- und Liegefunktion des Kindersitzes besonders hilfreich. Auch sollte der Sitz dem Kind durch breite Seitenwangen guten Halt geben. Der zentral verstellbare Hosenträgergurt hält den Körper des Kindes bei einem Aufprall gleichmäßig und sicher zurück. Werden mehrere Kinder im Wagen befördert, sollte auch auf die Möglichkeit geachtet werden, den Sitz mit einem 2-Punktgurt fixieren zu können. Die nächsthöhere Gruppe II - III entspricht Sitzen der Altersklasse drei bis zwölf Jahre. Die Kinder dieser Gruppe haben ein Gewicht zwischen 15 und 36 Kilogramm. Die "Großen" haben oft schon ihren eigenen Kopf und ganz genaue Vorstellungen von ihrem Kindersitz. Ein erhöhter Sitz gewährt dem Kind ein erweitertes Sichtfeld. Ein optimaler Gurtverlauf gibt den Eltern ein gutes Gefühl, dass der Kindersitz sicher befestigt ist. Eine einfache Gurtführung ermöglicht den Kindern zudem ein einfaches, selbstständiges Anlegen des Gurtes. Strapazierfähige, waschbare Bezüge erleichtern die Pflege. Diese Sitze können schnell und einfach von einem Fahrzeug in ein anderes gewechselt werden. Die sogenannten Langzeit-Sitze umfassen die Gruppen I - III und eignen sich für Kinder von neun bis 36 Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht in etwa einem Alter von neun Monaten bis 12 Jahre. Sie sind die optimale Lösung, wenn ein ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis mit den wichtigen Ausstattungsmerkmalen kombiniert werden soll. Hierzu gehört eine optimierte Gurtführung. Sie sorgt dafür, dass der Gurt immer über die Schulter, jedoch niemals am Hals entlangt führt. Die Sitzschale ist anatomisch geformt, breite Wangen sorgen für optimalen Seitenhalt. Der Hosenträgergurt lässt sich zentral verstellen. Strapazierfähige, waschbare Bezüge erleichtern die Pflege des Kindersitzes. Zudem ist bei den Langzeitsitzen ebenfalls ein problemloser Wechsel in andere Fahrzeuge möglich. Erst ab einer Körpergröße von 150 cm darf das Kind ohne Kindersitz befördert werden.
Isofix sorgt für eine feste Verbindung der Kindersitze mit der Karosserie. Immer mehr Fahrzeuge sind heute mit den entsprechenden Ösen ausgestattet, in die die Halterasten der Isofix Basis greifen. Ein Sitz mit Isofix Halterung ist der sicherste Sitz. Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Bedienung – es ist kein lästiges Gurten erfolderlich. Da Bedienungsfehler beim Gurten das größte Verletzungsrisiko bei Unfällen mit Kindersitzen darstellen, bietet Isofix mehr Sicherheit und wird von Unfallforschern allgemein empfohlen. Als Nachteil gelten die höheren Anschaffungskosten sowie ein etwas höheres Gewicht der Sitze mit Isofix. Zudem lassen sich Isofix Sitze nicht in der Mitte, sondern lediglich auf den äußeren Sitzen der Rückbank befestigen. Eine Übersicht über Fahreuge, die mit Isofix ausgestattet sind sowie eine Broschüre „Kinder sichern im Auto – Ratschläge, Tipps, ISOFIX“ finden sie bei der Unfallforschung der Versicherer.
Detaillierte Informationen über das Isofix-System finden Sie außerdem hier: Was ist Isofix?
Ein weiteres Kriterium für den Kauf ist selbstverständlich auch der Preis. Für einen guten Autokindersitz können schnell ein- bis zweihundert Euro anfallen, einige Modelle liegen noch darüber. Der Kostenfaktor stellt viele Eltern vor die Frage, ob nicht auch ein gebrauchtes Modell seinen Zweck erfüllen könnte. Diese Überlegungen finden selbstverständlich verstärkt statt, wenn in der Familie zwei oder mehrere Kinder leben. Der Autositz Berater kann hier nur Empfehlungen aussprechen. Die Entscheidung liegt ganz allein bei den Eltern. Es gilt zu bedenken, dass immer noch sehr viele Kindersitze in Umlauf sind, die nicht der aktuellen Norm ECE44/04 entsprechen. Wer nicht sicher ist, sollte lieber einen Neukauf in Erwägung ziehen. Wird ein Kindersitz gekauft, der unter der Norm ECE44/03 liegt, muss bei einer Kontrolle mit einem Bußgeld gerechnet werden.
Achten Sie darauf, dass die wichtigsten Ausstattungsmerkmale vorhanden sind und der Autositz an das Gewicht des Kindes angepasst ist. Handhabung und Befestigung im Auto sowie die Sicherung des Kindes müssen einfach und sicher sein, dann haben Sie in der Regel die richtige Wahl getroffen. Dann heißt es nur noch: gute und sichere Fahrt!
