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Kinderwagen: Für alle Wege mit Ihrem Kind

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Kinderwagen Berater

Vor dem Kauf: Der Kinderwagen Test

Ein Kinderwagen muss vielen Ansprüchen genügen: Das Baby soll es komfortabel haben, die Konstruktion muss sicher und stabil sein und dennoch soll er sich möglichst leicht bewegen lassen.

Hinzu kommen weiter Anforderungen – vielleicht möchten Sie mit Ihrem Baby im Wagen joggen, Einkäufe erledigen oder Spaziergänge in unwegsamen oder abschüssigem Gelände unternehmen.

Da ist es sinnvoll, sich vorab ausgiebig mit den verschiedenen Modellen zu befassen und deren Eigenschaften mit Ihren individuellen Wünschen abzugleichen.

Welches Modell passt zu uns?


Kombikinderwagen

  • lässt sich bereits für Säuglinge nutzen
  • Multitalent: begleitet durch Umbaufähigkeit bis ins Kleinkindalter
  • je nach Modell inklusive herausnehmbarer Babywanne oder kuscheliger Softtragetasche
  • durch verstellbare Liegefläche zum Sportwagen umbaubar

zu den Kombikinderwagen  -  mehr Informationen

Buggy

  • geeignet für Kleinkinder bzw. sobald das Kind sitzen kann
  • unkomplizierte Klapptechnik
  • wendige und leichte Handhabung
  • geringes Transportvolumen und leichtes Verstauen
  • auch als Sport- und Zwillingsbuggy erhältlich

zu den Buggys  -  mehr Informationen

Babyjogger

  • geeignet sobald Ihr Kind stabil sitzen kann
  • für sportliche Aktivitäten konstruierte Bauweise
  • geländegängig durch stabile Federung und große Reifen
  • komfortabel und dennoch handlich verstaubar
  • sehr wendig durch dreirädrige Bereifung

zu den Babyjoggern  -  mehr Informationen

Geschwisterwagen und Zwillingsbuggy

  • geeignet für Zwillinge oder Geschwisterkinder mit geringem Altersunterschied
  • erhältlich in verschiedenen Varianten für 2 oder 3 Kinder, die entweder nebeneinander oder im Tandem sitzen
  • in unterschiedlichen Modellen erhältlich: Kinderwagen oder Buggy

zu den Geschwisterwagen
zu den Zwillingsbuggys
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Kinderwagen-Set

  • begleitet durch die gesamte Baby- und Kleinkindzeit
  • bestehend aus Babywanne, Autositz und Sportwagen
  • je nach Set inklusive passendem Zubehör
  • Easy-Fix-System: durch Adapter einfache Montage der verschiedenen Aufsätze auf dem Fahrgestell
  • in der Regel preisgünstiger als die Einzelteile

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Worauf ist vor dem Kauf zu achten?

Fahr- und Liegekomfort

Liegekomfort

Der Liegekomfort des Kindes steht an erster Stelle. Rückenlehne und Fußstütze müssen groß genug und stufenlos oder in mehreren Stufen für Sitz-, Ruhe- und Liegeposition verstellbar sein.

Eine gute Federung schützt die Wirbelsäule des Kindes vor Unebenheiten und Erschütterungen. Ist keine Federung sichtbar: Bitten Sie den Händler um Auskunft, da sie oft versteckt verbaut ist.

Griff

Der Griff des Wagens sollte sich in der Höhe auf Ihre Körpergröße anpassen lassen – das ist besonders wichtig, wenn unterschiedlich große Personen mit dem Gefährt unterwegs sind. Für einen angenehmen Schiebekomfort muss sich der Griff in Höhe des Bauchnabels befinden oder sich auf diese Höhe einstellen lassen.

Es gibt Teleskopschieber, welche sich nach oben und unten verstellen lassen und Knickschieber, deren Höhe durch das Abwinkeln angepasst wird. Bei beiden Variationen gibt es außerdem Schwenkgriffe, die sich wahlweise zu einem der Wagenenden umlegen lassen – das Kind blickt dann entweder in Ihre oder in Fahrtrichtung. Dies ist sehr praktisch, wenn die Sonne blendet oder das Kind als Baby lieber zu Ihnen schaut, aber später die Umgebung sehen möchte.

Liegehöhe bei Kinderwagen

Die meisten Kinderwagen haben eine Liegehöhe von unter 50 cm. Menschen über 1,80 m spüren die Belastung des häufigen Heraus- und Hereinlegens des Kindes im Rücken. Rückenschonender sind Varianten mit einstellbarer oder fester Liegehöhe von mindestens 90 cm. Buggys sind hiervon ausgeschlossen, das Kind sollte selber in den Buggy ein- und aussteigen können.

Reifen und Räder

Bei den Reifen ist zwischen Luft- und Hartgummireifen zu unterscheiden:

Hartgummireifen sind recht leicht und wendig, federn aber kaum Stöße ab – passend bei normalen Straßenverhältnissen. Lufträder haben eine bessere Federung und sind besonders wald- und wiesentauglich, müssen aber regelmäßig aufgepumpt werden.

Luftkammerreifen kombinieren die Vorteile der beiden Ausführungen. Sie federn ähnlich gut, sind aber viel wartungsärmer, da aus ihnen keine Luft entweichen kann.

Auf ebenem Untergrund und in der Stadt sind schwenkbare Räder ideal. Der Wagen lässt sich damit leicht schieben und ist sehr wendig.

Feststehende Räder eignen sich besser für unebenes Gelände, da sie nicht auf die Bodenbeschaffenheit reagieren. Auf dem Land sind zudem größere Reifen vorteilhaft, da sie eine bessere Federung besitzen.

Bei einigen Modellen haben Sie die Möglichkeit, die Räder festzustellen oder in der beweglichen Variante zu nutzen. Hierdurch sind Sie flexibel.


Bedienung

Klappmaß und Gewicht des Wagens sollten alltagstauglich sein, damit der Wagen leicht verstaut werden kann. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Kinderwagen in Ihr Auto passt!

Siegel

TÜV, Stiftung Warentest und ÖKO TEST prüfen die gängigen Modelle regelmäßig auf Sicherheit und Fahreigenschaften. Ihre Siegel stehen für Stabilität und Fahrsicherheit und können Ihnen als Orientierungshilfe dienen. Auch im Internet wird über die Testergebnisse berichtet. Testen Sie vor dem Kauf aber auch selbst alle Funktionen auf Ihre persönliche Alltagstauglichkeit.


Bremsen

Ein wichtiges Sicherheitskriterium erfüllen TÜV-geprüfte Bremsen. Als Standardvariante gelten Feststellbremsen, welche beide Hinterräder blockieren. Achten Sie bei einem Kinderwagen mit Schwenkgriff darauf, dass sich die Hinterradbremse in beiden Fahrtrichtungen nutzen lässt. Die Bremsen sollten leicht festzustellen sein, so dass man den Kinderwagen beim Abstellen unkompliziert sichern kann und ein Wegrollen verhindert wird. Zusätzlich sind einige Modelle mit einer Handbremse ausgestattet, was beim Joggen und in abschüssigem Gelände sinnvoll ist.

Auch wenn das Modell Ihrer Wahl alle Siegel hat – prüfen Sie vor dem Kauf die Bremsen! Wenn Sie die Feststellbremse betätigen, müssen die Hinterräder bereits bei leichtem Drücken gegen den Wagen blockieren. Gebremste Räder dürfen auf keinen Fall durchdrehen.

Viele Modelle haben Bremsen, welche sich manuell einstellen lassen und von Zeit zu Zeit nachgestellt werden können.

Anschnallvorrichtung

Beim Kinderwagenkauf wird die Anschnallvorrichtung häufig nicht beachtet. Diese ist jedoch wichtig, um das Kind vor dem Herausfallen und dem Herausklettern zu schützen. Bewährt haben sich Fünfpunktgurte. Bequem wird es für das Kind, wenn die Gurte im Schulterbereich gepolstert sind.

Kippsicherheit

Außerordentlich wichtig ist die Kippsicherheit des Kinderwagens. Oft sind die Kinderwagen kopflastig, so dass sie schnell nach hinten kippen, insbesondere, wenn eine schwere Tasche an dem Griff hängt. Generell können Sie davon ausgehen, dass ein Kinderwagen mit einem breiten Radstand stabiler steht. Viele Modelle verfügen über praktische Tragekörbe unter der Sitzfläche. Auf diese Weise können Taschen oder Einkaufstüten untergebracht werden, ohne dass deren Gewicht den Wagen zum Kippen bringen.

Auch die Entscheidung nach der Anzahl der Räder ist ein wichtiges Kriterium. Dreirädrige Modelle sind meist sehr wendig und geländegängig. Im Vergleich zu vierrädrigen Konstruktionen gewährleisten sie jedoch nicht immer absolute Kippsicherheit. Es besteht außerdem die Gefahr, dass das einzelne Vorderrad an Bordsteinkanten wegknickt und den Wagen zum Kippen bringt.

Klappmechanismus

Die meisten Kinderwagen lassen sich zusammenklappen. Das ist sehr praktisch, da man den Wagen so leicht in den Kofferraum laden oder verstauen kann. Jedoch ist hier unbedingt darauf zu achten, dass der Klappmechanismus mit einer Arretierung gegen unbeabsichtigtes Zusammenfalten gesichert ist. Am besten ist es, wenn Verstellmöglichkeiten durch ein Klicken hörbar einrasten.

Gewichtsklasse

Achten Sie auf die angegebene Gewichtsklasse. Diese bestimmt das Gewicht, in welchem ein Kind in dem Kinderwagen sicher gefahren werden kann.

Kleinteile

Achten Sie darauf, dass es am Kinderwagen keine Kleinteile gibt, die abnehmbar sind. Das Baby könnte diese Teile lösen und verschlucken.

Schadstoffbelastung

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Kind im Wagen nicht mit Schadstoffen in Berührung kommt. ÖKO TEST fällt regelmäßig vernichtende Urteile über Kinderwagen, deren Oberflächen chemisch belastet sind. Vor allem in Gurten und Bezügen sind bei einigen Modellen Weichmacher und Kohlenwasserstoffe erhalten, wie die Stiftung Warentest herausfand. Informieren Sie sich über die entsprechende Qualität!

Zubehör

Herstellerinformationen

Bewahren Sie alle Herstellerinformationen (Rechnungen, Anleitungen und Garantien) auf. Dann haben Sie später alles zur Hand, falls Sie Zubehör nachkaufen möchten.

Ablagemöglichkeiten

Unterwegs ist es bequemer alles zu schieben und nichts Zusätzliches zu tragen. Achten Sie bei der Anschaffung eines Kinderwagens oder Buggys auf Zubehör wie Ablagekorb, Netze und Getränkehalter, die zusätzlich montieren werden können. Für einige Modelle gibt es Kinderwagen-Haken, die alles halten, was eine Schlaufe hat.

Fußsack

Damit Ihr Kind es schön kuschelig hat, sollte der Kinderwagen auch über einen Fußsack für jeweils Sommer und Winter verfügen. Je nach Modell sind diese bereits inklusive. Beim Kombikinderwagen kann der zunächst warme Schlafsack später teilweise als Fußsack verwendet werden.

Abdeckungen

Zu unterschiedlichen Jahreszeiten muss der Kinderwagen mit unterschiedlichen Abdeckungen ausgestattet werden können. Ein Sonnen-, Regen-, Wind- und Insektenschutz sollte vorhanden oder adaptierbar sein. Denken Sie auch an die Nützlichkeit eines Sicht- und Lüftungsfensters.

Bei praller Sonne muss die empfindliche Babyhaut mit einem Schirm oder Segel geschützt werden. Einen Schirm können Sie in der Position verändern. Ein Segel wird über die gesamte Liegefläche gespannt und passt häufig an mehrere Kinderwagenmodelle. Achten Sie vor dem Kauf auf die UV-Schutz-Angabe des Sonnendachs.

Insbesondere an Sommerabenden ist ein Insektenschutz unerlässlich. Er wird wie ein Moskitonetz über den Wagen gespannt. Dunkle oder engmaschige Netze benötigen zusätzlich ein transparentes Sichtfenster.

Ein Regenverdeck schützt Ihr Kind vor Wind und Wetter. Ein Belüftungsloch sorgt für eine gute Luftzirkulation.

Für alle Abdeckungen gilt: Die Materialien müssen luftdurchlässig, strapazierfähig und pflegeleicht sein. Erkundigen Sie sich auch, ob Sie später Austauschsets nachkaufen können.



Kinderwagen-Checkliste als Download

Damit Sie sich im Geschäft nicht vom Angebot überwältigen lassen, sollten Sie vor dem Kauf eine Liste mit den Punkten anfertigen, welche für Sie relevant sind, und den Kinderwagen im Laden gründlich prüfen. Im Folgenden haben wir alle wichtigen Informationen in Form einer Checkliste für Sie zusammengefasst. Diese können Sie als PDF downloaden.



Was ist nach dem Kauf zu beachten?

Reinigung und Pflege

Räder und Gestelle reinigen

Die Räder sollten regelmäßig mit Wasser gesäubert werden. Damit Sie lange lauffähig bleiben, gibt es im Handel Silikonsprays für Kinderwagenräder, die das Rosten verhindern. Zudem werden Gummi- und Kunststoffteile durch den Spray nicht spröde und die schmierende Wirkung verhindert ein Quietschen der Räder.

Bei nasskalten Temperaturen im Winter und Herbst ist die wöchentliche Reinigung der Gestelle empfehlenswert. Insbesondere Salz von gestreuten Wegen aber auch vom Meeresstrand muss abgespült werden. Entdecken Sie Roststellen, können Sie diese mit einem Chromputzmittel behandeln. Schmieren Sie danach alle Gelenke mit Rohvaseline oder Automobilöl.

Bezüge reinigen

Stoffbezug, Frontbügelpolsterung und Abdeckung können Sie mit einem Spray imprägnieren. Anschließend darf Ihr Kind für mindestens 3 Stunden nicht in den Kinderwagen, um jeden Kontakt mit Giftstoffen zu vermeiden! Haben sich trotzdem einmal Flecken auf dem Verdeck gebildet, können Sie geringe Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch abreiben.

Bei hartnäckigeren Flecken richten Sie sich nach den Herstellerangaben. Nicht jeder Bezug eines Kinderwagens lässt sich in der Waschmaschine reinigen. Flecken auf dem Verdeck können Sie mit lauwarmen Wasser und Spülmittel entfernen. Nehmen Sie es dazu ab und falten Sie es auf. Hinterher lassen Sie es am besten aufgespannt in der Badewanne trocknen. Vermeiden Sie dabei direkte Sonneneinstrahlung, da diese das Material ausbleicht.

Kunstlederbezug, Gurtsystem und Liegewanne können Sie ebenfalls mit einem feuchten Tuch abwischen. Sie sollten aber vollständig trocknen, bevor Sie die Babybettwäsche wieder hineinlegen, da die Holzplatte der Liegewanne nicht nass werden darf.

Der Sicherheits-Check – kontrollieren Sie regelmäßig, dass...

  • alle Gestell-Fixierungen korrekt funktionieren,
  • die Bremsen funktionieren und die Bremskränze fest sitzen,
  • alle Nieten, Muttern und Schrauben unversehrt und festgezogen sind,
  • die Plastikteile frei von Rissen sind,
  • die Radmuffen in gutem Zustand sind,
  • alle Klettverschlüsse und Druckknöpfe fest sitzen,
  • alle Gummibänder noch elastisch sind.

Sicherheitshinweise

  • Benutzen Sie die Feststellbremsen immer wenn Sie den Wagen stehen lassen und jedes Mal wenn Sie Ihr Kind in den Wagen setzen oder herausholen.
  • Müssen Sie bei Gefälle parken, dann immer senkrecht zur Fahrtrichtung, also quer zum Hang!
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