Badeschwamm

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Badeschwamm - sanfte Pflege für empfindliche Haut

Ob zur sanften Pflege von Babys und Kindern oder zur allgemeinen Körperpflege Erwachsener, mit einem Badeschwamm lässt sich empfindliche Haut besonders sanft reinigen. Aufgrund ihrer feinporigen Beschaffenheit absorbieren Natur- oder Synthetikschwämme ausgezeichnet Wasser oder Pflegeprodukte und erzeugen einen feinen Schaum. Gleichzeitig passt sich ein Schwamm den Körperkonturen perfekt an und benetzt die Haut besonders gleichmäßig. Auch zur partiellen Reinigung sensibler Gesichtshaut eignen sich Badeschwämme hervorragend. Darüber hinaus können Schwämme zur Babymassage verwendet werden, um auf sanfte Art die Durchblutung der Haut zu aktivieren.

Naturschwamm & künstlicher Badeschwamm: Die Unterschiede

  • Naturschwämme:
    Die meist verwendeten kosmetischen Naturschwämme stammen aus dem Mittelmeer, der Karibik und dem asiatischen Raum. Schon seit der Römerzeit werden die feinporigen und sehr saugfähigen Meeresschwämme zur sanften Hautreinigung und Massage geschätzt. Neben den natürlich gewachsenen Badeschwämmen erfreuen sich die sogenannten Konjac Schwämme wachsender Beliebtheit. Sie werden aus den pflanzlichen Fasern der asiatischen Konjacknolle hergestellt und sind im eigentlichen Sinne keine echten Naturschwämme. Doch mit ihrer sehr weichen Konsistenz und Saugfähigkeit stehen sie qualitativ den Meeresschwämmen in nichts nach. Naturschwämme sind relativ teuer, aber auch langlebig und nachhaltig.

  • Badeschwämme aus Schaumstoff:
    Eine günstige Alternative zu Naturschwämmen bilden künstliche Badeschwämme, deren Saugkraft verglichen mit den Naturprodukten jedoch weniger ausgeprägt ist. Unterschiedliche Materialien sorgen bei Schaumstoff-Schwämmen für Oberflächenstrukturen von sehr weich bis relativ hart. Ein Badeschwamm aus Viskose-Schaumstoff basiert auf natürlicher Zellulose, die aus Holz, Baumwolle oder Leinen gewonnen wird. Nylon-Schwämme werden dagegen aus synthetischen Fasern hergestellt und zeichnen sich durch ein sehr gutes Trocknungsverhalten aus. Künstliche Badeschwämme haben den Vorteil, dass sie in diversen Formen, Stärken und Farben erhältlich sind. Auch weisen viele Kunststoff-Schwämme zwei unterschiedlich strukturierte Seiten auf und können sowohl zur Hautreinigung als auch zur Massage genutzt werden. Dank ihrer offenporigen Konsistenz lassen sich Badezusätze und Duschgels auch mit Kunststoff-Schwämmen leicht aufschäumen und gleichmäßig auf der Haut verteilen.

Badeschwämme für ein wohliges Babybad

Wenn der Kinderarzt oder die Hebamme grünes Licht für das erste Babybad geben, sollte ein weicher Badeschwamm nicht fehlen. Hochwertige Schwämme sind feinporig und sehr saugfähig. Sie haben eine seidenartige Oberfläche, so dass Hautirritationen weitgehend vermieden werden. Zur Körperpflege wird ein wenig Seife auf den Schwamm gegeben und dieser leicht geknetet. Auf diese Weise entsteht ein feiner Schaum, mit dem die Haut gleichmäßig benetzt und schonend von Schmutz und Schweiß befreit wird. Auch zur behutsamen Reinigung der Kopfhaut von Babys sind Badeschwämme ideal, da sich mit ihnen das ablaufende Seifenwasser verlässlich auffangen lässt.

Babymassage und Badespaß

Mit einem Schwamm lässt sich die Haut nicht nur behutsam pflegen, sondern auch sanft massieren. Getränkt mit warmem Wasser und einem Tropfen Massageöl fördert eine Babymassage mit Schwamm die Durchblutung der Haut und entfernt abgestorbene Hautzellen. Werden kleine Wasserraten größer, gehört das Bad in der Badewanne zum größten Vergnügen der Kleinen. Mit einem Schwamm entdecken Kinder in dieser Phase das Element Wasser und entwickeln auf spielerische Weise ihre motorischen Fähigkeiten. Dabei darf das Badeutensil jedoch nie unbeaufsichtigt benutzt werden. Auch sollte bei der Verwendung von Badezusätzen darauf geachtet werden, dass Babys nicht an dem vollgesogenen Schwamm saugen.

Badeschwämme richtig pflegen

Ob natürlich gewachsen oder künstlich hergestellt, Badeschwämme können mit allen Babyschaumbädern, Duschgels oder Ölbädern verwendet werden. Wichtig ist, dass immer nur eine geringe Menge an Seife bzw. Schaumbad auf den Schwamm gegeben werde, damit nicht zu viel Schaum erzeugt wird. Für einen hygienischen Gebrauch muss ein Badeschwamm regelmäßig gereinigt werden. Dazu werden Naturschwämme gründlich mit klarem und warmem Wasser ausgespült, sanft ausgedrückt und anschließend an einem gut belüfteten Ort getrocknet. Wird ein Naturschwamm im Laufe der Zeit spröde, schenkt ein 24-stündiges Einweichen in Salzlauge ihm neue Geschmeidigkeit. Schwämme aus Nylon oder Viskose lassen sich je nach Herstellerangabe in der Waschmaschine bei bis zu 60 Grad hygienisch waschen und sind teilweise trocknergeeignet. Doch trotz guter Pflege, sobald ein Schwamm unangenehm riecht, sollte er ausgetauscht werden.

Badeschwamm im Überblick:

  • Geeignet für empfindliche Baby- und Erwachsenenhaut
  • Natürliche & künstliche Schwämme
  • Zur behutsamen Reinigung und Massage
  • Saugfähig und sanft zur Haut