Kinder- & Babyzahnpflege Berater

Kinderzahnpflege – Produkte und Zahnputz-Tipps

Um Schäden an Zähnen und Zahnfleisch vorzubeugen, müssen Kinderzähne regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Denn ein Loch im Milchzahn durch Karies ist nicht nur schmerzhaft, es kann auch zu dauerhaften Schäden am darunterliegenden bleibenden Zahn führen. Da die korrekte Kinderzahnpflege den Grundstein für ein ganzes Leben mit gesunden Zähnen legt, informiert dieser Ratgeber Eltern über alle wichtigen Aspekte des Themas, vom Zeitpunkt des ersten Zähneputzens über die wichtigsten Zahnpflegemittel bis zur richtigen Putztechnik.


1. Kinderzahnpflege von Anfang an

Spätestens sobald sich (im Alter von etwa 6 Monaten) der erste Milchzahn bemerkbar macht, sollten Eltern mit der Kinderzahnpflege beginnen. Experten raten sogar dazu, dass Eltern schon einige Monate vorher den Kieferkamm ihres Kindes sanft massieren sollten, um den möglicherweise auftretenden Schmerz beim Zahnen zu verringern. Idealerweise wird dies nach jedem Stillen beziehungsweise nach jeder Mahlzeit getan. Ist der erste Zahnschub vorbei, sollte auf die Kinderzahnpflege mit einer weichen Zahnbürste umgestiegen werden.

Solange das Kind noch zu klein ist, um seine Zähne selbst zu putzen, müssen Mama und Papa diese wichtige Arbeit übernehmen. Wichtig ist zunächst lediglich, dass Kinder das Zähneputzen von Anfang an als eine Art Ritual erleben. Je früher die Kinderzahnpflege ein fester Bestandteil des Alltags ist, umso verlässlicher kümmern sich Kinder später selbstständig darum.

Eine gesunde Ernährung schützt die Zähne vor Karies und sollte deshalb neben dem Zähneputzen als ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kinderzahnpflege angesehen werden.

Viele Eltern glauben, dass die Kinderzahnpflege noch vernachlässigt werden kann, solange es nur um Milchzähne geht, die ohnehin ausfallen werden. Da die Milchzähne aber den Kiefer auf das Hervortreten der bleibenden Zähne vorbereiten, müssen auch sie bereits sorgsam gepflegt werden, damit sich die bleibenden Zähne gesund entwickeln können.

Sobald Kinder Interesse an ihrer Kinderzahnpflege zeigen, sollten sie beim Zähneputzen eingebunden werden, um ihre motorischen Fähigkeiten zu stärken – das kann bereits ab 2 Jahren geschehen. Wichtig ist, dass Mama oder Papa das Putz-Ergebnis kontrollieren und gegebenenfalls nachputzen. Mit etwa 8 bis 10 Jahren können Kinder selbstständig nach der KAI-Methode putzen (KAI = Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen), solange ihre Feinmotorik dies zulässt.

Eine gut ausgebildete Feinmotorik zeigt sich beispielsweise darin, dass das Kind bereits flüssig und gut lesbar in Schreibschrift schreiben kann.


2. Kinderzahnpflege und Mundhygiene

Regelmäßiges und gründliches Zähneputzen mit Zahnbürste und Zahnpasta, durch das Essensreste und Zahnbelag gelöst werden, ist das A und O der Kinderzahnpflege.

Reinigung der Zahnzwischenräume

Die Räume zwischen den Zähnen sind schwer erreichbare Stellen, welche bei der Kinderzahnpflege oft nicht richtig gereinigt werden. Hier werden zusätzliche Hilfsmittel wie Zahnseide eingesetzt. Alternativ oder ergänzend kann eine Interdentalbürste verwendet werden. Dabei handelt es sich um besonders feine Flaschen- oder Pinselbürsten, die speziell für die präzise Reinigung von Zwischenräumen hergestellt werden.

Eine Interdentalbürste kann hervorragend für die Reinigung schwer erreichbarer Zwischenräume von Zahnspangen verwendet werden.

Reinigung der Zunge

Zungenbelag ist nicht nur für Mundgeruch verantwortlich, sondern auch ein Nährboden für Bakterien. Mit einem Zungenschaber oder einer Massagebürste mit Weichgummilamellen können die Bakterien schnell und effektiv aus den Furchen der Zunge entfernt werden. Diese Kinderzahnpflege-Utensilien können die Kleinen gegebenenfalls auch selbst benutzen.


3. Die passende Kinderzahnbürste auswählen

Die Zahnbürste sollte nach dem Alter des Kindes ausgesucht werden, da die unterschiedlichen Entwicklungsstufen verschiedene Anforderungen an die Kinderzahnpflege mit sich bringen.

Der Anfang: 0-2 Jahre

Wenn die ersten Milchzähne hervortreten, sollten Eltern zu Zahnbürsten mit sehr weichen Borsten greifen. Diese sorgen dafür, dass das noch sehr empfindliche Zahnfleisch der Kleinen nicht verletzt wird. Wichtig ist zudem, dass der Zahnbürstenkopf klein genug ist, denn Bürstenköpfe in Erwachsenengrößen lassen sich in kleinen Mündern weniger geschickt bewegen.

Ein gepolsterter Bürstenkopf sorgt für zusätzliche Sicherheit bei der Kinderzahnpflege.

Manchen Eltern fällt es anfangs schwer, die Zähne ihrer Kinder mit einer Zahnbürste zu putzen, da sie darin noch nicht so geschickt sind. In diesem Fall können Zahnputzfingerhüte mit Borsten (auch "Fingerlinge" genannt) helfen. Sie werden einfach auf den eigenen Finger gesetzt und erlauben es Mama und Papa, ihre volle Fingerfertigkeit bei der Kinderzahnpflege einzusetzen.

Das Ausprobieren: 2-4 Jahre

Mit zwei Jahren wird das Kind langsam selbstständiger. Das Zähneputzen beginnt so spannend zu sein, dass es die Zahnbürste selbst ausprobieren möchte. Zu diesem Zeitpunkt sollten Eltern darauf achten, eine Kinderzahnbürste mit dickem Griff zu kaufen. Denn mit einem auf die kleinen Hände abgestimmten Griff haben Kinder in diesem Alter eine bessere Kontrolle über die Bürste.

Kindern sollte der Freiraum gegeben werden, das Zähneputzen selbst auszuprobieren – Jedoch sollten Mama und Papa immer nachkontrollieren und nachputzen.

Der Bürstenkopf sollte schmal und gepolstert sein, wobei die Borsten an der Spitze bereits etwas länger sein können, damit auch die hinteren Milchzähne bei der Kinderzahnpflege gut erreicht werden. In diesem Alter kann es auch ratsam sein, auf eine Bürste mit Mundschirm zurückzugreifen. Dieser verhindert, dass Kinder die Bürste zu tief in den Mund nehmen, ähnlich wie der Schirm eines Schnullers.

Der Übergang: 5-7 Jahre

In der Regel fallen die ersten Milchzähne mit 5 Jahren oder 6 Jahren aus. Die bleibenden Zähne kommen nach, die hinteren Backenzähne wachsen und das Gebiss erweitert sich. An diese neuen Umstände sollte die Kinderzahnbürste angepasst werden:

Die Borsten an der Spitze sollten länger sein, um die hintersten Backenzähne gut erreichen zu können. Außerdem dürfen die Borsten etwas härter sein, denn das Zahnfleisch ist jetzt nicht mehr so empfindlich. Die Größe des Griffs sollte den etwas größeren Händen entsprechen. Einen Richtwert gibt es dazu nicht, es kommt nur darauf an, dass das Kind mit dem Griff gut umgehen kann. Ein schmaler, gepolsterter Bürstenkopf stellt sicher, dass Kinder die Zahnbürste präzise im Mund bewegen können und sich damit nicht so leicht verletzen.

Die Selbstständigkeit: ab ca. 8 Jahren

Wichtig ist in diesem Alter, dass die Kinderzahnbürste dem veränderten Gebiss mit unterschiedlich langen Borsten gerecht wird: Längere Borsten dringen in die Zahnzwischenräume ein. Schräge Borsten an der Spitze des Bürstenkopfes erleichtern wiederum die Reinigung des hinteren, schwerer erreichbaren Teils des Gebisses.

Die Borsten im Randbereich des Kopfes sollten weich sein, um bei der Kinderzahnpflege das Zahnfleisch nicht zu verletzen. Alle anderen Borsten können hart sein, um festen Zahnbelag zu lösen.

Dürfen Kinder auch eine elektrische Zahnbürste benutzen?

Beherrschen sie die Zahnputztechnik mit der Handzahnbürste, können Kinder auch eine elektrische Kinderzahnbürste verwenden. Modelle für Kinder unterscheiden sich von denen für Erwachsene vor allem durch ihre rutschfesten Griffe, weichen Borsten und kindgerechten Maße. Es gibt sowohl Modelle mit abnehmbarem als auch mit nicht abnehmbarem Bürstenkopf. Letztere lassen sich also nicht austauschen, können sich aber im Mund des Kindes auch nicht lösen.

Eine noch nicht ausreichend entwickelte Feinmotorik kann durch die elektrische Zahnbürste teilweise ausgeglichen werden. Aus diesem Grund können sie auch von Dreijährigen schon einmal ergänzend zur Kinderzahnpflege benutzt werden.

Wann sollte die Zahnbürste ausgewechselt werden?

Eine Zahnbürste nutzt sich mit der Zeit ab. Deshalb sollte sie etwa alle 3 Monate gegen eine neue Zahnbürste ausgetauscht werden. Hier gilt: Häufiger ist besser. Hat das Baby beispielsweise auf dem Kopf herumgekaut oder zeigt die Zahnbürste andere Verschleißerscheinungen (beispielsweise nach außen gebogene Borsten), sollte sie ausgetauscht werden – selbst dann, wenn die 3 Monate noch nicht vorbei sind.

Hat das Kind eine ansteckende Halsinfektion wie Scharlach, sollte die Bürste gewechselt werden, sobald die Krankheit überstanden ist. So wird verhindert, dass sich das Kleine bei der Kinderzahnpflege mit den auf der Bürste verbleibenden Bakterien immer wieder neu ansteckt. Auch bei einer Grippe empfiehlt es sich, häufiger als alle 3 Monate zu wechseln.

Schadstoffe und Gebrauchssicherheit – darauf sollten Eltern bei der Zahnbürste achten

Kinderzahnpflege-Produkte werden vornehmlich aus Kunststoffen wie Polyurethan hergestellt, da sich diese Materialien besonders leicht abwaschen und desinfizieren lassen. Allerdings können sie auch Schadstoffe beinhalten. Dazu zählen vor allem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) sowie Phthalate und Bisphenol A (BPA).

Eltern sollten beim Kauf von Zahnbürsten aus Kunststoffen darauf achten, dass der Hersteller ausschließt, dass sich diese Schadstoffe in seinen Produkten befinden. Prüfzeichen zum Schadstoffgehalt in Kinderzahnpflege-Artikeln gibt es leider nicht, weswegen die Zusicherung der Hersteller die einzige Möglichkeit darstellt, auf Nummer Sicher zu gehen.

Gelegentlich lassen Hersteller ihre Produkte nach DIN-Normen wie DIN EN 71 (Kinderspielzeug) und DIN EN 14350 (Artikel für flüssige Kindernahrung) prüfen. Diese Normen sind zwar nicht für Kinderzahnpflege-Produkte gedacht, beinhalten jedoch strenge Schadstoff-Richtlinien.

Mehrere DIN-Normen gibt es zur allgemeinen Produktsicherheit bei Kinderzahnpflege-Artikeln. DIN EN ISO 20126 stellt beispielsweise die generellen Sicherheitsanforderungen auf, während DIN EN ISO 22254 sich mit der Biegefestigkeit von Zahnbürsten befasst.

Die Hersteller von Kinderzahnbürsten lassen ihre Produkte jedoch normalerweise nicht einzeln auf jede dieser Normen prüfen und zertifizieren. Stattdessen zeigen sie über das CE-Kennzeichen an, dass ihre Produkte allen anwendbaren EU-Normen entsprechen. Mama und Papa können also dieses Zeichen als grundsätzliche Produktsicherheitsgarantie für Kinderzahnpflege-Produkte zu Rate ziehen.


4. Welche Zahnpasta ist ideal?

Neben der altersgerechten Kinderzahnbürste spielt auch die richtige Zahnpasta eine große Rolle bei der Kinderzahnpflege. Bestandteil einer Zahnpasta ist häufig Fluorid, das den Zahnschmelz aufbaut und die Zähne dank seiner antibakteriellen Eigenschaften besonders gründlich reinigt. Für die Kinderzahnpflege gilt es, eine Zahnpasta mit einem auf das Alter des Kindes abgestimmten Fluoridgehalt auszuwählen.

Ab dem Durchbrechen der ersten Milchzähne sollten laut Deutscher Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) einmal am Tag geringe Mengen fluoridhaltiger Zahnpasta (500 ppm) zum Zähneputzen benutzt werden. Ab 2 Jahren wird mit derselben Paste (500 ppm) zweimal am Tag in erbsengroßen Mengen geputzt und mit dem Durchbrechen der bleibenden Zähne sollte auf eine Erwachsenenzahnpasta umgestiegen werden.

Bis zu einem Alter von 2 Jahren sollte zum Zähneputzen nur eine etwa erbsengroße Menge an Zahnpasta verwendet werden, damit möglichst wenig Fluorid verschluckt werden kann.

Des Weiteren ist es wichtig, dass die Zahnpasta keinen Zucker oder süßlich wirkende Geschmacksstoffe enthält. Kinderzahnpasta, die nach Erdbeeren, Bonbons oder Ähnlichem schmeckt, ist nicht zu empfehlen, da sie zum Schlucken verleitet.

Sobald der Wechsel von den Milchzähnen zum bleibenden Gebiss beginnt, kann bei der Kinderzahnpflege auf eine Erwachsenenzahnpasta umgestiegen werden. Diese enthält in der Regel 1000 bis 1500 ppm Fluorid, um der gestiegenen Zahl an Zähnen sowie deren Größe gerecht zu werden.


5. Weitere Kinderzahnpflege-Hilfsmittel

Die Mundhygiene beginnt nicht erst mit den Milchzähnen, sondern bereits, wenn diese erst noch aus dem Zahnfleisch hervortreten müssen: Zahnbürsten mit speziellen Massageköpfen aus Gummi erlauben es Mama und Papa, die möglicherweise auftretenden Zahnungsschmerzen bei ihrem Baby durch Massieren des Zahnfleischs zu lindern. Zahnungs-Gels verringern ebenfalls das Schmerzempfinden, wenn sie im Mund aufgetragen werden.

Zeigen sich die ersten Milchzähne, setzt bei den meisten Babys ein deutlicher Kau-Reflex ein – statt Dinge nur noch in den Mund zu nehmen, beginnen sie nun häufiger, mit den neuen Zähnchen darauf zu kauen, um ihre Schmerzen zu lindern. Kühlbeißringe können in diesem Fall eine sinnvolle Anschaffung sein. Das Kauen auf einem Beißring sorgt übrigens auch dafür, dass die Milchzähne leichter durchbrechen können.

Bei Tagesausflügen oder längeren Reisen können zuckerfreie Kaugummis eine gute Ergänzung der Kinderzahnpflege sein. Durch das Kauen wird der Speichelfluss angeregt und die Zähne werden mechanisch gereinigt. Wichtig ist, darauf zu achten, dass das Kind ihn nicht herunterschluckt. Deshalb eignen sich Kaugummis eher für ältere Kinder, die ihren Schluckreflex unter Kontrolle haben.


6. Kinderzähne richtig putzen

Selbst die besten Kinderzahnpflege-Utensilien nützten nichts, wenn das Kind nicht weiß, wie es seine Zähne gründlich genug putzt. Daher ist es besonders wichtig, dass Mama und Papa die Kleinen frühzeitig darüber aufklären, zu welchen Schäden ungeputzte Zähne führen können. Hilfreich sind hier beispielsweise Bücher mit Zahnputz-Geschichten oder kindgerechte Sachbücher zum Thema Zähneputzen.

Die KAI-Zahnputztechnik

Die KAI-Zahnputztechnik wird von Zahnärzten empfohlen und ist so ausgelegt, dass Kinder sich diese einfach merken können.

  • K: Kauflächen
  • A: Außenflächen
  • I: Innenflächen

Die Außenflächen der Zähne werden dabei entweder mit kreisenden Bewegungen geputzt, oder sie werden, ebenso wie die Innenflächen, "ausgekehrt", indem die Borsten vom Ansatz der Zähne zu den Kronen geführt werden. Beim Putzen sollten grundsätzlich drei von Zahnärzten empfohlene Regeln beachtet werden:

  • Mit wenig Druck putzen, damit Zahnfleisch und Zahnschmelz nicht verletzt werden.
  • Die Zähne 2 bis 3 Minuten lang putzen.
  • Bürsten nicht von mehreren Kindern verwenden lassen, um keine Bakterien zu verbreiten.

Nach dem Zähneputzen reicht es aus, den Mund mit einem kleinen Schluck Wasser auszuspülen. So können die Fluoride der Zahnpasta noch im Mund nachwirken und einen Beitrag zur Kinderzahnpflege leisten.


7. Checkliste: Die Kinderzahnpflege

  • Die Kinderzahnbürste

    Passendes Modell nach Alter aussuchen:

    • 0-2 Jahre:
      sehr weiche Borsten, sehr kleiner Bürstenkopf; "Fingerlinge" für erhöhte Geschicklichkeit beim „Bürsten“
    • 2-4 Jahre:
      kompakter Griff; schmaler, gepolsterter Bürstenkopf; längere Borsten an der Spitze
    • 5-7 Jahre:
      längere Borsten an der Spitze; insgesamt etwas härtere Borsten; Griffgröße passend zu Kinderhänden; schmaler, gepolsterter Bürstenkopf
    • Ab 8 Jahre:
      längere Borsten für die Zahnzwischenräume; schräge Borsten an der Spitze; weiche Borsten am Rand

    Zahnbürste regelmäßig auswechseln:

    Alle 3 Monate Zahnbürste wechseln, häufiger bei starkem Verschleiß; alle 24 bis 48 Stunden bei Halsinfektionen

    Elektrische Zahnbürste:

    weiche Borsten; kindgerechte Maße; häufig integrierter Bürstenkopf gegen Verschlucken; verwendbar, sobald Technik der Handzahnbürste beherrscht wird

  • Die Zahnpasta
    • Sehr milde Zahnpasta bis zu einem Alter von 2 Jahren
    • Für Milchzähne Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid
    • Sobald das bleibende Gebiss kommt, Zahnpasta mit 1000-1500 ppm Fluorid verwenden
    • Zahnpasta mit süßem Geschmack nicht zu empfehlen
  • Weitere Zahnpflege-Utensilien
    • Massagebürste: Grober Gummikopf; zur Massage des Zahnfleischs vor dem Zahnen
    • Zahnseide oder Interdentalbürste: Zur Reinigung der Zahnzwischenräume; Interdentalbürste für Zahnspangen geeignet
    • Zungenschaber: Reinigung der Zunge von Bakterien
    • Zuckerfreie Kaugummis: Für längere Reisen; Reinigung durch Speichelfluss und Kaubewegung; für ältere Kinder geeignet, da Kaugummis nicht verschluckt werden sollten
    • Kühl-Beißringe und Zahnungs-Gel: Schmerzlinderung in der Zahnungsphase

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