Trinklerntasse

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Fläschchen adé - hier kommt die Trinklerntasse!

Mit dem Gebrauch der Trinklerntasse findet ein weiterer Entwicklungsschritt im frühen Leben des Kindes statt. Etwa ab dem 5. bis 6. Lebensmonat schaffen es die meisten Baby selbstständig mit Hilfe des Trinkaufsatzes aus der Tasse zu trinken. Mit der Zeit kann der Aufsatz gänzlich weggelassen werden und das Kind trinkt wie Mama und Papa aus der offenen Tasse.

Trinklerntassen verkürzen die Flaschenzeit und fördern die Selbstständigkeit

Trinklerntassen werden für die Entwöhnung vom Fläschchen genutzt und sollen Babys zum Trinken aus einem normalen Trinkgefäß animieren. Wegen ihrer speziellen Trinkaufsätze werden die Gefäße auch Schnabeltasse für Babys genannt. Trinklerntassen bestehen aus robustem Material und verfügen über ein oder zwei Griffe, die dem Baby das Greifen und Festhalten erleichtern. In der Regel sind sie mit einem speziellen Trinkaufsatz ausgestattet, der zum Befüllen der Tasse und für den späteren Gebrauch komplett abgenommen werden kann. Die schnabelähnlichen Aufsätze, in die Trinklöcher oder ein schmaler Trinkschlitz eingearbeitet sind, passen sich dem Mund des Babys gut an und machen den Einsatz ab dem 5. Lebensmonat möglich.

Schnabeltassen für Babys sind kein Schnuller-Ersatz

Die Aufsätze von Trinklerntassen sind nicht immer auslaufsicher. Vor allem bei älteren Kindern ist es sinnvoll, Modelle zu benutzen, bei denen die Flüssigkeit selbstständig aus dem Aufsatz läuft. Schließlich soll sich das Kind mit der Zeit vom Saugen verabschieden und richtig Trinken lernen.

Auslaufsichere Aufsätze hingegen sind für die Anfangszeit sehr nützlich. So kann das Baby den Umgang mit der Trinklerntasse ausgiebig üben, ohne dass gleich ein Malheur passiert. Bei den auslaufsicheren Aufsätzen muss das Kind mehr oder weniger kräftig saugen, um Trinken zu können. Eltern sollten darauf achten, dass die Schnabeltasse nicht als Nuckel-Ersatz fungiert. Zudem raten Zahnexperten, nur ungesüßte Flüssigkeiten wie Wasser oder zuckerfreie Tees in den Trinklerntassen anzubieten.

Eine große Auswahl mit guter Qualität

Da Trinklerngefäße erfahrungsgemäß öfter auf den Boden fallen, sollten sie aus robustem und unzerbrechlichem Material bestehen. Kunststoff und Melamin kommen daher bei der Herstellung von Trinklerngefäßen am häufigsten zum Einsatz. Wie bei allen Küchenutensilien für Babys und Kleinkinder, dürfen auch Trinklerntassen keine gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Erfreulicherweise ist das Institut Ökotest mit der Qualität der auf dem Markt erhältlichen Schnabeltassen grundsätzlich zufrieden.

Trotz der meist farbenfrohen Designs wurde bei den getesteten Modellen die Grenzwerte gesundheitlich bedenklicher Stoffe nicht überschritten. Die meisten Tassen waren sogar völlig frei von Weichmachern, phenolischen Verbindungen oder Schwermetallen wie Cadmium, Blei, Quecksilber oder Chrom. Allerdings dürfen Trinklerntassen aus Melamin nicht erhitzt werden, da dann Schadstoffe, wie beispielsweise Formaldehyd, austreten können.

Eine zuverlässige Hygiene schützt die Gesundheit des Kindes

Damit sich keine Bakterien oder gar Schimmelsporen in den Trinkgefäßen festsetzen können, muss eine zuverlässige Reinigung der Baby-Schnabeltasse gegeben sein. Insbesondere die Trinkaufsätze müssen hygienisch einwandfrei zu reinigen sein. Bestenfalls sind Tasse und Aufsatz spülmaschinenfest. Manche Hersteller bieten sogar Trinklerntassen an, bei denen der Aufsatz kostengünstig nachbestellt werden kann.

Die Trinklerntasse im Überblick:

  • Baby-Trinkgefäß mit Griffen und speziellen Aufsätzen
  • Für den Übergang von der Brust bzw. dem Fläschchen zum normalen Trinkgefäß
  • Ab dem 5. Lebensmonat geeignet bzw. wenn das Kind Dinge selbstständig halten kann
  • Material: Kunststoff oder Melamin
  • Hinweis: Auf Schadstofffreiheit, Unzerbrechlichkeit und gute Reinigungsmöglichkeit achten!