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Pucken: Geborgen gewickelt von Kopf bis Fuß

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Pucken

Sich an die Umstellung vom engen Mutterleib hin zur neuen Bewegungsfreiheit nach der Geburt zu gewöhnen ist für manche Babys schwer. Das häufig als süß angesehenen, heftigen Bewegen von Armen und Beinen des Babys können zwar Aktivitätswunsch und Lebensfreude äußern, zumeist jedoch ist es statt dessen der Halt der schützenden Hülle, der vom Kind unbewusst gesucht wird. Häufig wird die Bewegung von mehr oder weniger lautem Weinen begleitet, bei dem alles Tragen und Wiegen durch Sie als Eltern nicht zu helfen scheint.

Mit dem Pucken bieten Sie Ihrem Kind eine neue Hülle, die ihm das Gefühl von Geborgenheit und Wärme zurückgibt. Hierdurch kommt nicht nur Ihr Kind leichter und besser zur Ruhe, sondern auch Ihnen selbst bieten sich zumeist mehr Ruhepausen, in denen Sie nach der Geburt und oft durchwachten Nächten ein wenig Kraft schöpfen können.

Nicht einfach einwickeln, sondern richtig Pucken

Damit Ihr Kind die Vorteile des Puckens genießen kann, sollten Sie zahlreiche Aspekte berücksichtigen und sich im Zweifelsfall die Unterstützung Ihrer Hebamme holen. Die gewickelte Enge bietet zwar Wärme und Geborgenheit, darf jedoch nicht durch Überhitzung und eingeklemmte Gliedmaßen ins Gegenteil umschlagen. Gleichzeitig sollten Sie vor dem Pucken eine eventuelle Hüftdysplasie abgeklärt werden, da mit dieser ein Pucken für Ihr Kind ungeeignet ist. Auch bei fiebrigen Erkrankungen sollten Sie auf das Wickeln mit der Pucktechnik verzichten, da sich die Erkrankung sonst durch Überhitzung verschlimmern kann.

Für die alte Wickeltechnik nutzen Sie ein leichtes, atmungsaktives Tuch, optimal in der Größe 80x80 cm. Dieses wird diagonal vor Sie gelegt, während Sie die obere Ecke nach innen einschlagen. Hierauf platzieren Sie Ihr Kind, das nur leichte Kleidung tragen sollte. Legen Sie seinen rechten Arm eng an seinen Körper und falten Sie das rechte Tuchende einmal senkrecht über seine Schulter, anschließend das noch außenliegende Tuchende über seinen Körper. Nun drehen Sie Ihr Kind vorsichtig auf die rechte Seite und klemmen das Tuchende hinter seinem Rücken fest. Anschließend wiederholen Sie die Vorgehensweise auf der linken Seite, sodass Ihr Kind am Ende durch das Pucken in einem wohligen Kokon liegt.

Neben dem Pucken mit einem Tuch bieten auch Pucksäcke die Möglichkeit, Ihr Kind einzuwickeln. Die Handhabung ist hierbei oft einfacher und kann je nach gewähltem Modell den kompletten Babykörper umfassen, alternativ nur den Unterkörper Ihres Kindes warm und geborgen umfassen.

Wenn sich Ihr Kind an das Pucken gewöhnt hat, wird es in den meisten Fällen schneller und öfter ruhiger als zuvor. Vor allem im ersten Lebenshalbjahr fühlen sich gepuckte Kinder sowohl stundenweise für die Schlafenszeit, mitunter jedoch auch über längere Zeiträume sehr wohl. Nach dem sechsten Lebensmonat dringt meist jedoch auch der Bewegungs- und Entdeckungsdrang Ihres Kindes voran, sodass das Pucken nur noch in seltenen Fällen sinnvoll ist.

Eine einfache Anleitung zum Pucken mit einem Tuch bietet auch der Babyclub in seinem Youtube-Kanal, indem eine Hebamme die Erklärungen Schritt für Schritt begleitet:

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