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Die Beikost-Zeit – Babys dritte Station auf seiner Reise durch die ersten 1000 Tage des Lebens

Die Beikost-Zeit –  Babys dritte Station auf seiner Reise durch die ersten 1000

„Eine Menge Spaß und ein Löffel Gelassenheit haben uns die Beikost-Zeit versüßt!“

Die Beikost-Zeit ist eine ganz spannende Phase, denn Mama und Baby haben nun die Gelegenheit, Neues auszuprobieren.

Wenn das Baby 4 bis 6 Monate alt ist, also ab dem Beginn des 5. Monats und bis zu Beginn des 7. Monats, kann es seinen ersten Brei bekommen. Die Einführung der Beikost ist wichtig, damit der steigende Nährstoff- und Energiebedarf des Babys ausreichend gedeckt werden kann, denn insbesondere die Eisenspeicher des Babys sind zu diesem Zeitpunkt aufgebraucht.

Die Beikostgabe sollte dem Schema des Ernährungsplans des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) folgen. Abwechslung durch Variation der verwendeten Zutaten ist erwünscht – verschiedene Gemüse- und Obstsorten; kleine Mengen Nudeln bzw. andere Getreideprodukte, vorzugsweise aus Weizen; im Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei; gelegentlich auch fettreicher Fisch anstelle von Fleisch.

Wie schaffen Mama und Baby den Übergang in diese aufregende Phase?

Am besten wird das mittägliche Stillen zunächst um einen Gemüse-Brei, ab der 2. Woche um einen Gemüse-Kartoffel-Brei ergänzt und ab der 3. Woche um einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei ersetzt. Für die Eisenzufuhr ist es von Vorteil, wenn das Kind mindestens 5 x pro Woche einen Brei mit Fleisch bekommt, denn Eisen aus tierischen Lebensmitteln kann wesentlich besser aufgenommen werden, als aus pflanzlichen. Besonders gut geeignet ist rotes, fettarmes Fleisch.

Worauf Mamas achten sollten: die Beikost sollte immer, ob selbst gekocht oder gekauft, auf die speziellen Ernährungsbedürfnisse des Kindes abgestimmt sein. Auf den ersten Blick scheint es kompliziert – mit den richtigen Rezepten ist es ganz einfach. Magdalena Neuner zeigt im nachfolgenden Video, wie schnell und problemlos ein babygerechtes Gericht zubereitet werden kann.

 

Gute Laune Tipps für den Ess-Alltag mit Baby

  1. In der Ruhe liegt die Kraft: Nicht jedes Baby isst gleich alles gerne. Ohne Druck und mit viel Ausprobieren finden Mama und Kind die speziellen Vorlieben und den Weg zu einer gesunden Ernährung spielerisch heraus.
  2. Gelassen bleiben: Ganz wie Erwachsene haben auch Kinder mal mehr und mal weniger Hunger. Geduld und Leichtigkeit, wenn das Baby wenig isst, wirken sich positiv auf das Kind und dessen Essverhalten aus.

Damit das babygerechte Kochen noch mehr Spaß macht, haben wir ganz tolle Rezepte für Sie im Download-Bereich:

 

Zur vierten und letzten Station der ersten 1000 Tage Reise geht es hier.

 
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