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Windeln.de - ein klimaneutrales Unternehmen

Neutrale CO2-Bilanz dank Investitionen in Bindung von Kohlendioxid durch Wiederaufforstung in Brasilien

Durch die Geschäftstätigkeit der windeln.de GmbH entstehen im Jahr 2012 und 2013 voraussichtlich Treibhausgasemissionen in Höhe von jeweils 224 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit dieser Urkunde bestätigt First Climate, dass diese Emissionen durch Emissionseinsparungen aus dem Klimaschutzprojekt Wiederaufforstung mit 50 Baumarten, Brasilien ausgeglichen und die entsprechenden Emissionsminderungszertifikate stillgelegt wurden.

Kohlendioxid durch Wiederaufforstung binden, Brasilien

Auf einen Blick

Nach Schätzungen des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist die Abholzung von Wäldern momentan verantwortlich für knapp 20 Prozent der in die Atmosphäre entweichenden Treibhausgase. Ein Drittel des verbleibenden Regenwaldbestandes der Erde befindet sich in Brasilien, darunter der größte Teil des Regenwaldes am Amazonas. Deswegen gilt diese Region als eine der wichtigsten Kohlenstoffsenken und eines der bedeutendsten artenreichen Ökosysteme unseres Planeten. Dieser lebenswichtige Waldbestand nimmt jedoch durch legale und illegale Abholzung jährlich um 30.000 – 40.000 km2 ab. Aufgrund der weltweiten Bedeutung der Bindung von Kohlendioxid ist die Abholzung der Wälder in Brasilien jedoch nicht nur ein regionales, sondern ein globales Problem.

  • Projekttyp: Wiederaufforstung
  • Projektstandard: VCS & CCB
  • Emissionsminderung: 15.000 t CO2e p.a.
  • Projektbeginn: November 1999
  • Projektpartner: ONF International
  • Validierer: Ernst & Young (DOE)
  • Verifizierer: Ernst & Young (DOE)

Bäume pflanzen, CO2 binden, Artenvielfalt bewahren

Das Projekt befindet sich in der Gemeinde Cotriguaçu im brasilianischen BundesstaatMato Grosso. Für großflächige Viehwirtschaft war in den 1980er Jahren eine Fläche von 1.096,25 Hektar abgeholzt worden. Diese Fläche wurde zwischen 1999 und 2003 im Rahmen des Projekts mit über 50 einheimischen Baumarten wiederaufgeforstet. Das Projekt wird vor Ort von O.N.F. Brasil, einer privaten Tochtergesellschaft des staatlichen französischen Office National des Forêts (O.N.F.) gemanagt. Das Projekt konnte nur dank der Einnahmen aus dem Verkauf der Emissionsminderungszertifikate und der Unterstützung von Peugeot realisiert werden. Ohne die Durchführung des Projekts würde die Fläche weiterhin als Weideland oder landwirtschaftlich genutzt werden, da vor Ort keine ausreichenden Kenntnisse für nachhaltige Forstwirtschaft vorhanden waren.

Die Ansiedlung von über 50 Baumarten sorgt dafür, dass ein dem ursprünglichen brasilianischen Urwald sehr ähnliches Ökosystem geschaffen wird. Die Universität von Mato Grosso (UFMT) unterstützt das Projekt durch die Untersuchung verschiedener Aspekte wie CO2-Bindung, nachhaltige Forstwirtschaft und Biodiversität. Im Wald und in der zugehörigen Baumschule werden regelmäßig Umweltseminare durchgeführt, um bei der lokalen Bevölkerung das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Klimaschutzes, und den Erhalt des Regenwaldes zu schärfen.

Die Technologie – Wiederaufforstung in Kürze

Die Bindung und Speicherung von Kohlendioxid durch Pflanzen wird als Biosequestration bezeichnet. Dem liegt die Photosynthese als einer der wichtigsten biochemischen Prozesse überhaupt zugrunde. Bäume binden besonders in der Wachstumsphase große Mengen Kohlendioxid in Stamm und Blättern. Als zweites Produkt der chemischen Reaktion entsteht Sauerstoff, eine essentielle Lebensgrundlage für viele andere Lebensformen.

Durch das tropische Klima wachsen Bäume am Amazonas schneller, und binden wesentlich mehr Kohlendioxid als andernorts. Statt einer Monokultur mit einer einzigen Baumart versucht das Projekt, den ursprünglichen Regenwald durch das Ansiedeln von 54 Baumarten wiederherzustellen. Durch diese Biodiversität wird auch das Risiko der Ausbreitung von Baumkrankheiten minimiert.

Nachhaltigkeitsnutzen

Das primäre Ziel des Projekts ist die Bindung von Kohlendioxid in der Biomasse der Bäume. Darüber hinaus hat es aber noch weitere ökologische und soziale Vorteile:

  • Schaffung langfristiger qualifizierter Arbeitsplätze in der Baumschule, in den Umweltseminaren, in der Forschung und im Forstbetrieb
  • Wissenstransfer im Bereich nachhaltige Forstwirtschaft und Bewusstseinsbildung für das Problem Klimawandel durch die Realisierung des Projekts und durch die Seminare
  • Förderung der Wissenschaft durch das Ermöglichen von Studien zu Biodiversität, zu nachhaltiger Forstwirtschaft und zur Bindung von Kohlendioxid
  • Wiederherstellung des natürlichen Ökosystems in einer der artenreichsten Regionen der Erde
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