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![]() Neutrale CO2-Bilanz dank Investitionen in Bindung von Kohlendioxid durch Wiederaufforstung in BrasilienDurch die Geschäftstätigkeit der Urban-Brand GmbH entstehen im Jahr 2011 und 2012 voraussichtlich Treibhausgasemissionen in Höhe von jeweils 60 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit dieser Urkunde bestätigt First Climate, dass diese Emissionen durch Emissionseinsparungen aus dem Klimaschutzprojekt Wiederaufforstung mit 50 Baumarten, Brasilien ausgeglichen und die entsprechenden Emissionsminderungszertifikate stillgelegt wurden.
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Das Projekt befindet sich in der Gemeinde Cotriguaçu im brasilianischen BundesstaatMato Grosso. Für großflächige Viehwirtschaft war in den 1980er Jahren eine Fläche von 1.096,25 Hektar abgeholzt worden. Diese Fläche wurde zwischen 1999 und 2003 im Rahmen des Projekts mit über 50 einheimischen Baumarten wiederaufgeforstet. Das Projekt wird vor Ort von O.N.F. Brasil, einer privaten Tochtergesellschaft des staatlichen französischen Office National des Forêts (O.N.F.) gemanagt. Das Projekt konnte nur dank der Einnahmen aus dem Verkauf der Emissionsminderungszertifikate und der Unterstützung von Peugeot realisiert werden. Ohne die Durchführung des Projekts würde die Fläche weiterhin als Weideland oder landwirtschaftlich genutzt werden, da vor Ort keine ausreichenden Kenntnisse für nachhaltige Forstwirtschaft vorhanden waren.
Die Ansiedlung von über 50 Baumarten sorgt dafür, dass ein dem ursprünglichen brasilianischen Urwald sehr ähnliches Ökosystem geschaffen wird. Die Universität von Mato Grosso (UFMT) unterstützt das Projekt durch die Untersuchung verschiedener Aspekte wie CO2-Bindung, nachhaltige Forstwirtschaft und Biodiversität. Im Wald und in der zugehörigen Baumschule werden regelmäßig Umweltseminare durchgeführt, um bei der lokalen Bevölkerung das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Klimaschutzes, und den Erhalt des Regenwaldes zu schärfen.

Die Bindung und Speicherung von Kohlendioxid durch Pflanzen wird als Biosequestration bezeichnet. Dem liegt die Photosynthese als einer der wichtigsten biochemischen Prozesse überhaupt zugrunde. Bäume binden besonders in der Wachstumsphase große Mengen Kohlendioxid in Stamm und Blättern. Als zweites Produkt der chemischen Reaktion entsteht Sauerstoff, eine essentielle Lebensgrundlage für viele andere Lebensformen.
Durch das tropische Klima wachsen Bäume am Amazonas schneller, und binden wesentlich mehr Kohlendioxid als andernorts. Statt einer Monokultur mit einer einzigen Baumart versucht das Projekt, den ursprünglichen Regenwald durch das Ansiedeln von 54 Baumarten wiederherzustellen. Durch diese Biodiversität wird auch das Risiko der Ausbreitung von Baumkrankheiten minimiert.
